Açai – Kraftvolle Frucht vom Amazonas
Hoch oben in der Palmenkrone ernten die brasilianischen Pflücker die Früchte, die dort zu Abertausenden wie an einer Perlenschnur hängen. Açai-Früchte ähneln unseren Blaubeeren, sind aber wesentlich härter. Sie haben den wohl höchsten Gehalt an antioxidativ wirksamen Inhaltsstoffen unter den Früchten. Die Haupterntezeit der Acai-Beeren ist von Juli bis Dezember.
Die Anthocyane haben in den Pflanzen mehrere Aufgaben: Sie schützen sie vor dem starken UV-Licht der Sonne, indem sie bestimmte Wellenlängen absorbieren. Und sie binden Freie Radikale, die bei oxidativem Stress entstehen. Im menschlichen Organismus machen Anthocyane ebenfalls freie Radikale unschädlich und schützen auf diese Weise Zellen und Gefäße vor Oxidation und Alterung.
Zugleich enthält Açai zahlreiche Vitalstoffe wie Vitamin E, Vitamin A, Kalium, Calcium und Vitamin B1. Açai ist ballaststoffreich und reich an hochwertigen Fetten. Die Fettsäurezusammensetzung entspricht weitgehend der von Olivenöl mit ihren bekannten positiven Wirkungen auf den menschlichen Körper.
Europäische Naturkost-Kunden haben die Açai erst vor ein paar Jahren kennengelernt, im Vollfruchtsaft, als Smoothie, als Pulver oder jetzt auch als Lutschtabletten, in Marmelade und sogar in der Schokolade. Seit 2003 hat der Deutsche Reiner Welke ein nachhaltiges Ernteprojekt im Norden Brasiliens aufgebaut. Mehr als 400 Familien in der Region Belém am Mündungsgebiet des Amazonas profitieren bereits von der Bio-Ernte. Und der Regenwald wird dadurch besser geschützt. "Der Anbau von Açai", sagt der vormalige Davert-Chef Welke, "ist eine ideale Synthese zwischen dem Schutz des Regenwaldes und der wirtschaftlichen und sozialen Absicherung der Bevölkerung."
Durch den extensiven, kontrolliert biologischen Anbau der Açai-Palme in Mischkultur kann der Boden nachhaltig bewirtschaftet werden und garantiert den örtlichen Kleinbauern und ihren Familien ein Einkommen und eine Lebensgrundlage. Es müssen keine weiteren Waldflächen gerodet werden, und der bisher übliche Raubbau des Landes kann so verhindert werden. Auch der Landflucht wird auf diese Weise entgegengewirkt.
Seit einigen Jahren wird die Acai-Beere im europäischen Raum als Schlankheitsmittel vermarktet. Eine Gewichtsabnahme als eine der versprochenen Wirkungen konnte bisher jedoch nicht wissenschaftlich bewiesen werden.
Die Anthocyane haben in den Pflanzen mehrere Aufgaben: Sie schützen sie vor dem starken UV-Licht der Sonne, indem sie bestimmte Wellenlängen absorbieren. Und sie binden Freie Radikale, die bei oxidativem Stress entstehen. Im menschlichen Organismus machen Anthocyane ebenfalls freie Radikale unschädlich und schützen auf diese Weise Zellen und Gefäße vor Oxidation und Alterung.
Zugleich enthält Açai zahlreiche Vitalstoffe wie Vitamin E, Vitamin A, Kalium, Calcium und Vitamin B1. Açai ist ballaststoffreich und reich an hochwertigen Fetten. Die Fettsäurezusammensetzung entspricht weitgehend der von Olivenöl mit ihren bekannten positiven Wirkungen auf den menschlichen Körper.
Europäische Naturkost-Kunden haben die Açai erst vor ein paar Jahren kennengelernt, im Vollfruchtsaft, als Smoothie, als Pulver oder jetzt auch als Lutschtabletten, in Marmelade und sogar in der Schokolade. Seit 2003 hat der Deutsche Reiner Welke ein nachhaltiges Ernteprojekt im Norden Brasiliens aufgebaut. Mehr als 400 Familien in der Region Belém am Mündungsgebiet des Amazonas profitieren bereits von der Bio-Ernte. Und der Regenwald wird dadurch besser geschützt. "Der Anbau von Açai", sagt der vormalige Davert-Chef Welke, "ist eine ideale Synthese zwischen dem Schutz des Regenwaldes und der wirtschaftlichen und sozialen Absicherung der Bevölkerung."
Durch den extensiven, kontrolliert biologischen Anbau der Açai-Palme in Mischkultur kann der Boden nachhaltig bewirtschaftet werden und garantiert den örtlichen Kleinbauern und ihren Familien ein Einkommen und eine Lebensgrundlage. Es müssen keine weiteren Waldflächen gerodet werden, und der bisher übliche Raubbau des Landes kann so verhindert werden. Auch der Landflucht wird auf diese Weise entgegengewirkt.
Seit einigen Jahren wird die Acai-Beere im europäischen Raum als Schlankheitsmittel vermarktet. Eine Gewichtsabnahme als eine der versprochenen Wirkungen konnte bisher jedoch nicht wissenschaftlich bewiesen werden.

