Wissenwertes zu Müsli

Ganz am Anfang stand übrigens das nach dem berühmten Schweizer Arzt benannte „Bircher-Benner-Müsli“. Es bestand aus Haferflocken, Rosinen, geriebenem Apfel, gehackten Nüssen, Honig, Zitronensaft, Milch oder Fruchtsaft.
Müsli


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Heute ist das Müsli für viele der Inbegriff einer gesunden Ernährung. Diese kleine, aber sehr gesunde Mahlzeit gewinnt immer mehr Freunde. Kein Wunder, denn das Müsli hat sich im Laufe der Jahre „gemausert“. Entsprechend vielfältig sind auch die Varianten, unter denen Müslis angeboten werden. Das moderne Müsli ist von den Zutaten her vielfältiger, zugleich einfacher in der Zubereitung, unkomplizierter in der Handhabung und besser im Geschmack geworden. Gleichgeblieben ist jedoch eines: für ein gutes Müsli brauchen wir drei Grundzutaten:
  • Getreideflocken (wie z. B. Hafer-, Weizen-, Roggenflocken, Cornflakes)
  • Obst (wie z. B. Rosinen, Äpfel, Beerenfrüchte, Bananen, Aprikosen, Orangen, entweder frisch, getrocknet, als Kompott oder Konfitüre)
  • Milch oder Saft (wie z. B. Milch, Buttermilch, Joghurt, Quark oder Fruchtsäfte)
Diese drei Komponenten liefern unserem Körper wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und wertvolle Ballaststoffe, die für das Funktionieren der Verdauung notwendig sind. Die im Müsli enthaltenen Kohlenhydrate versorgen unseren Körper reichlich mit Energie. Milch oder Quark liefern reichlich Calcium, außerdem ergänzt sich das darin enthaltene tierische Eiweiß mit dem pflanzlichen Eiweiß des Getreides.

Das Müsli ist eine hervorragende Alternative zum herkömmlichen Frühstück. Denn es enthält einen Großteil der Nähr- und Aufbaustoffe, die unser Körper täglich braucht. Allerdings sollte man folgendes beachten:

Gesüßt wird das Müsli entweder mit Zucker, Honig, Zuckeraustauschstoffen wie z. B. Fructose oder mit Süßstoffen. Für Diabetiker ist dabei die Art der Süßung entscheidend, sollte er doch auf Zucker oder Honig verzichten. Vor einigen Jahren wurde schon bewiesen, dass gerade in Cornflakes-Produkten Zuckergehalte von 40 bis knapp 45 % festgestellt wurden. Aus diesem Grund sollte man Müsli-Zubereitungen oder Cornflakes bevorzugen, die keinen Zuckerzusatz enthalten. Auf dem Markt gibt es eine ganze Reihe von Produkten, die ohne zusätzlichen Zuckerzusatz hergestellt werden. Die Vielfalt des Angebots reicht dabei vom Früchte-Müsli über Vollkorn-Müslis und Vitamin-Müslis bis hin zum Ballaststoff-Müsli. Auf jeden Fall sollte der Diabetiker die jeweiligen Packungsaufschriften genau beachten.

Am besten selbst zubereiten
Ein gutes Müsli kann aber auch recht einfach selbst zubereitet werden: Als Basis nimmt man Getreideflocken wie z. B. Haferflocken, Cornflakes ohne Zuckerzusatz, Hafer- oder Weizenkleie und Leinsamen zur Verbesserung des Ballaststoffgehaltes, frische oder getrocknete Früchte, Nüsse oder Mandeln, Milch, Sauermilch, Quark oder Fruchtsaft. Wer's mag, kann mit Honig oder Fruchtzucker süßen. Zur Verbesserung der Enzymversorgung empfiehlt sich der Zusatz von 1-2 TL Enzym-Ferment Getreide (Reformhaus). Ein solches Müsli enthält überwiegend komplexe Kohlenhydrate. Diese werden im Gegensatz zu einfachem Zucker nur langsam, aber kontinuierlich vom Körper aufgenommen und versorgen ihn somit längerfristig mit Energie.

Originalrezept nach Dr. Bircher-Benner
Für eine Portion:
1 gestrichener Esslöffel Haferflocken
3 Esslöffel Wasser
die Haferflocken 2 Stunden einweichen

5 Esslöffel Zitronensaft
1 Esslöffel gezuckerte Kondensmilch
beifügen und zu einer Sauce vermischen

500 g Apfel
unmittelbar vor dem Servieren mit der Schale auf der Bircherraffel direkt in die Sauce hineinreiben und gelegentlich umrühren, damit sich das Apfelfleisch nicht bräunt
1 Esslöffel Haselnüsse oder Mandeln gerieben darüberstreuen
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