Wundheilung und Narbenbildung

Was hilft bei Narben und was kann man tun, um eine Hautwunde optimal heilen zu lassen?
Narbe


ANZEIGE
ArganÖl mit Aprikosenmandelöl
 
Eine Narbe ist das Ergebnis einer Wundheilung. Manchmal sind sie so winzig, dass sie kaum zu sehen sind. Narben können aber auch groß, wulstig und deutlich hervortreten. Sie sind nicht nur ein ästhetisches Problem für viele Menschen, sie können auch Beschwerden bereiten.

Fast jeder Mensch hat irgendwo am Körper eine Narbe, da jede Hautverletzung Narben hinterlässt. Das können Schürfwunden bei Sport und Spiel, Schnittwunden durch unachtsamen Gebrauch eines Messers, Brandverletzungen oder der Schnitt des Chirurgen bei einer Operation sein. Eine Narbe entsteht, wenn die Lederhaut verletzt wurde. Durch die Hautverletzung ist der natürliche Aufbau der Haut zerstört. Im Rahmen der Wundheilung entsteht ein Wiederaufbau des Gewebes. Diese kann bei kleinen Wunden vollkommen sein oder mit Narben unvollständig sein. Häufig gibt es im Narbenbereich Verwachsungen, Verklebungen und überschießendes Wachstum des Narbengewebes, wodurch es zu Bewegungseinschränkungen und Schmerzen kommen kann. Durch eine Narbenbehandlung soll dies verhindert werden. Neben der Verringerung von funktionalen Beeinträchtigungen spielt auch der ästhetische Aspekt eine Rolle.

Bis heute ist ein Narbennachbehandlung, die Narben gänzlich eliminieren würde, nicht möglich. Vorhanden sind jedoch moderne Verfahren, wie Operation, Stickstoffvereisung und Narbenkorrektur per Laser. Bei unregelmäßigen, überschießenden Narbenbildungen wird ein Gefäßlaser eingesetzt. Der Laserstrahl verschweißt kleine Äderchen in der Narbe, damit die Narbe sich verkleinert und schrittweise verblasst. Der Vorteil des Lasers ist seine schonende Wirkung, wodurch keine großen, offenen Wunden entstehen und die Haut schnell heilt. Bei operativen Verfahren bestehen hingegen Risiken der Narben-Neubildung.

Narben können auch durch monatelanges, mehrmals tägliches Einmassieren spezieller Salben behandelt werden. Auch Narbenpflaster kommen zur Verringerung von Narbenwülsten und bei Verbrennungen zum Einsatz. Bei Brandverletzungen werden auch Kompressionsverbände eingesetzt. Bei der Vereisung wird die Hautstelle mit einem speziellen Gerät auf eine Temperatur von etwa -200 Grad Celsius tiefgekühlt. Das Narbengewebe wird damit nicht mehr durchblutet und es entstehen Blasen, die absterben und vorsichtig abgelöst werden können.

Tipps zur Narbenbehandlung
Setzen Sie eine frische Narbe möglichst wenig Druck, Zug oder Dehnung aus. Während des Heilungsprozesses sollten auch Wunden nicht gespannt werden, da die Wunde sonst aufplatzt.

Eine frische Narbe ist sehr empfindlich. Vermeiden Sie deshalb intensive Sonnenbestrahlung und Solarium während der Wundheilung. Eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor oder die Abdeckung mit einem Pflaster ist zu empfehlen.

Halten Sie die Narbe gleich nach der Wundheilung mit einer Spezialcreme weich und geschmeidig. Sie können Silikon-Produkte wie Gels oder Pflaster verwenden. Daneben gibt es auch Salben mit Heparin oder Zwiebelextrakten.

Während des Wundheilungsprozesses darf die Wunde nicht infiziert werden.
ANZEIGE

ANZEIGE
BIO ArganÖl