Akupunktur

Die Reizung von Akupunkturpunkten, die auf der Körperoberfläche an genau festgelegten Punkten liegen. ist wohl die älteste und am weitesten verbreitete Heilmethode.
 
Zur Geschichte:
Die traditionell chinesische Medizin ist ein vor Jahrtausenden entstandenes medizinisches System, das seit dieser Zeit nichts an aktueller Bedeutung verloren hat.

Vor ca. 30 Jahren begann in China eine Renaissance der altchinesischen Medizin insofern, als ihre mystischen Aspekte in den Hintergrund gedrängt wurden, während ihr großes empirisches Wissen über wechselseitige Beziehungen zwischen Körper, Umwelt und Psyche im Sinne einer Ganzheitsmedizin größere Beachtung fand.

Wirkungsweise:
Die Akupunktur ist eine Regulationstherapie, d.h. über informative Reize durch Nadelung oder Laserlicht werden Funktionen der einzelnen Organe und deren Zusammenspiel geregelt.

Der Akupunktur liegen zum überwiegenden Teil nervale, und zwar segmental und vegetativ-reflektorische Beziehungen zwischen Körperinnerem und Körperoberfläche zugrunde. Für die praktische Durchführung bedeutet dies, dass der darin geschulte Arzt den hauptsächlich betroffenen Meridian findet und die nach den sogenannten „Meridianregeln“ wirkungsvollsten Punkte aufsucht und reizt. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse haben ergeben, dass an exakt gestochenen Akupunkturpunkten vermehrt Neurotransmitter freigesetzt werden.

Ist Akupunktur schmerzhaft?
Die Akupunkturnadeln sind wesentlich dünner als Injektionsnadeln, weshalb der Einstich kaum spürbar ist, an manchen Punkten spürt man jedoch in der Tiefe ein leichtes Wärmegefühl oder Ziehen.

Anwendungsgebiete:
Die Möglichkeiten einer Akupunkturtherapie sind umfassend. Besonders erfolgreich ist diese Therapieform bei allen Schmerzzuständen am Bewegungsapparat wie entzündliche oder arthrotische Prozesse an Schulter, Ellbogen, Knie, Hüfte etc. sowie bei Schmerzen und Bewegungseinschränkung im Bereich der Wirbelsäule. Auch bei chronischen Kopfschmerzen, Migräne, chronischer Bronchitis und chronischen Nasennebenhöhlenentzündungen sowie bei diversen vegetativen Störungen wie z.B. klimakterischen Beschwerden sind sehr gute Erfolge zu verzeichnen.
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