Psychosomatische Energetik – wie man seelische Konflikte erkennt und deren Blockaden auflöst
Dr. med. Ulrike Banis, die Mitbegründerin der Psychosomatischen Energetik, zeigt am Beispiel des Unterbauch-Chakras und seiner Konflikte, wie diese Therapie Krankheitssymptome auflösen kann.
Das zweite Chakra liegt topographisch unterhalb des Nabels. Es wird funktionell der vegetativen Steuerung der Nebenniere und der Bauchorgane zugeordnet. Damit verknüpft sind alle Vorgänge, die durch das Adrenalin, unser Streßhormon, beeinflußt werden, außerdem die Abwehrkräfte mit dem Zentralhormon Cortison, die Vorgänge des Mineralhaushalts und der Wasserausscheidung. Die Kraft des zweiten Chakras korrespondiert mit dem, was Graf Dürckheim das "Hara" nennt: Wenn ein Mensch ganz in seiner Kraft ist, in sich ruht und ausgeglichen ist. Das zweite Chakra hat aber auch Beziehung zum "Fight or Flight", das heißt, zum Streßmodell nach Selye mit entweder Flucht oder Kampf – also all das, was unsere Vorfahren an Verhaltensweisen brauchten, wenn sie einem Mammut oder einem Feind begegneten.
In unserer heutigen, streßreichen Zeit besteht häufig weder die Möglichkeit zur Flucht noch zum Kampf. Die aktivierte Energie bleibt im Körper stecken und kann dort sehr leicht zu einer vegetativen Irritation, speziell im Unterbauch-Chakra, führen. Ungelöste Konflikte zu diesen Themen, die nicht ausagiert werden können, finden ihre Anhaftung am Unterbauch-Chakra und können entsprechende Symptome machen. Entwicklungsgeschichtlich beschäftigt sich ein Kind vor allem in der Zeit von sieben bis 14 Jahren mit der Bändigung seiner Energien des zweiten Chakras, wenn es lernen muß, einerseits in der Schule still zu sitzen, andererseits sich aber gerne und häufig bewegen soll und möchte, wo es erfährt, daß es eine eigene Persönlichkeit entwickeln soll, diese aber gleichzeitig den vorhandenen Autoritäten unterordnen muß. Dabei kann das Kind nicht immer den Konflikten nach dem Muster "Kämpfe oder flieh" ausweichen, viele Schwierigkeiten können nicht ausgedrückt werden und äußern sich dann eben auf der Körperebene, und dies durchaus nicht nur zwischen sieben und 14 Jahren.
Die Symptome einer Störung des zweiten Chakras können sein: Reizdarm, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Pyelonephritis, Hochdruck, Obstipation, Chronische Diarrhö, Appendicitis, Nierensteine, Nierenkoliken, Nabelkoliken, "Schulbauchweh", Auffällige Blässe, Ungeduld, Trotz, Neid, Wutausbrüche, Reizbarkeit, Nervosität, Erröten. Zum zweiten Chakra gehören als – nach dem System der Psychosomatischen Energetik – zugeordnete Konflikte die Themen der Emotionalmittel (Emvitae) 5 bis 7, die sich äußern als:
Der Organismus spürt, daß er „zu wenig“ bekommt, kann dies aber nicht als energetisches Phänomen deuten, so daß hier die Organsprache das Wort übernehmen muß. Der Wechsel von Unter- und Überversorgung schließlich führt zu einer Empfindlichkeit, die viel von "Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt" hat, das heißt, das System wird einem abrupten Wechsel des Energieflusses unterworfen, ohne adäquat darauf reagieren zu können, es weiß also nie ganz genau, was als nächstes passieren wird. So kann sich ein Mensch in der einen Minute stark und kräftig fühlen, um in der nächsten Minute eine plötzliche Müdigkeit und Erschöpfung zu verspüren. Dieses Wechselbad kann ihn dann entweder trotzig machen ("Auf dieses System ist ja wirklich kein Verlaß!") oder er versteckt sich hinter Arroganz ("Ich tue ganz cool und überlegen, lasse mich gar nicht auf irgendeine Kraftprobe ein, bei der ich unterliegen könnte").
Das zweite Chakra liegt topographisch unterhalb des Nabels. Es wird funktionell der vegetativen Steuerung der Nebenniere und der Bauchorgane zugeordnet. Damit verknüpft sind alle Vorgänge, die durch das Adrenalin, unser Streßhormon, beeinflußt werden, außerdem die Abwehrkräfte mit dem Zentralhormon Cortison, die Vorgänge des Mineralhaushalts und der Wasserausscheidung. Die Kraft des zweiten Chakras korrespondiert mit dem, was Graf Dürckheim das "Hara" nennt: Wenn ein Mensch ganz in seiner Kraft ist, in sich ruht und ausgeglichen ist. Das zweite Chakra hat aber auch Beziehung zum "Fight or Flight", das heißt, zum Streßmodell nach Selye mit entweder Flucht oder Kampf – also all das, was unsere Vorfahren an Verhaltensweisen brauchten, wenn sie einem Mammut oder einem Feind begegneten.
In unserer heutigen, streßreichen Zeit besteht häufig weder die Möglichkeit zur Flucht noch zum Kampf. Die aktivierte Energie bleibt im Körper stecken und kann dort sehr leicht zu einer vegetativen Irritation, speziell im Unterbauch-Chakra, führen. Ungelöste Konflikte zu diesen Themen, die nicht ausagiert werden können, finden ihre Anhaftung am Unterbauch-Chakra und können entsprechende Symptome machen. Entwicklungsgeschichtlich beschäftigt sich ein Kind vor allem in der Zeit von sieben bis 14 Jahren mit der Bändigung seiner Energien des zweiten Chakras, wenn es lernen muß, einerseits in der Schule still zu sitzen, andererseits sich aber gerne und häufig bewegen soll und möchte, wo es erfährt, daß es eine eigene Persönlichkeit entwickeln soll, diese aber gleichzeitig den vorhandenen Autoritäten unterordnen muß. Dabei kann das Kind nicht immer den Konflikten nach dem Muster "Kämpfe oder flieh" ausweichen, viele Schwierigkeiten können nicht ausgedrückt werden und äußern sich dann eben auf der Körperebene, und dies durchaus nicht nur zwischen sieben und 14 Jahren.
Die Symptome einer Störung des zweiten Chakras können sein: Reizdarm, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Pyelonephritis, Hochdruck, Obstipation, Chronische Diarrhö, Appendicitis, Nierensteine, Nierenkoliken, Nabelkoliken, "Schulbauchweh", Auffällige Blässe, Ungeduld, Trotz, Neid, Wutausbrüche, Reizbarkeit, Nervosität, Erröten. Zum zweiten Chakra gehören als – nach dem System der Psychosomatischen Energetik – zugeordnete Konflikte die Themen der Emotionalmittel (Emvitae) 5 bis 7, die sich äußern als:
- hektische, hyperkinetische Symptome (Emvita 5)
- Durchhalten und somatisierte Ängste (Emvita 6)
- Vermeintliche Stärke und Arroganz (Emivita 7)
Der Organismus spürt, daß er „zu wenig“ bekommt, kann dies aber nicht als energetisches Phänomen deuten, so daß hier die Organsprache das Wort übernehmen muß. Der Wechsel von Unter- und Überversorgung schließlich führt zu einer Empfindlichkeit, die viel von "Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt" hat, das heißt, das System wird einem abrupten Wechsel des Energieflusses unterworfen, ohne adäquat darauf reagieren zu können, es weiß also nie ganz genau, was als nächstes passieren wird. So kann sich ein Mensch in der einen Minute stark und kräftig fühlen, um in der nächsten Minute eine plötzliche Müdigkeit und Erschöpfung zu verspüren. Dieses Wechselbad kann ihn dann entweder trotzig machen ("Auf dieses System ist ja wirklich kein Verlaß!") oder er versteckt sich hinter Arroganz ("Ich tue ganz cool und überlegen, lasse mich gar nicht auf irgendeine Kraftprobe ein, bei der ich unterliegen könnte").

