Therapie gegen Milben für Neurodermitispatienten

In Deutschland leiden rund 2,5 Millionen Menschen an Neurodermitis, jedes siebte Kind ist von der Hautkrankheit betroffen. Neurodermitis, das auch atopisches Ekzem genannt wird, ist eine chronische, nicht ansteckende Hautkrankheit. Die Ursachen des atopische Ekzems sind bislang nicht vollständig geklärt. Experten sehen im komplexen Krankheitsgeschehen und seinem sehr individuellen Verlauf ein Zusammenspiel aus genetischen Faktoren, immunologischen Veränderungen und Umwelteinflüssen. Es wird davon ausgegangen, dass die Betroffenen aufgrund genetischer Veranlagung stärker auf bestimmte Einflüsse reagieren als andere.
Vor allem am Hals und in den Gelenkbeugen ist bei Neurodermitis die Haut entzündet, die gerötet und schuppig ist. Neben Pollen und bestimmten Nahrungsmitteln sind auch Hausstaubmilben ein Risikofaktor für Neurodermitis. Bis zu 90 Prozent der Neurodermitispatienten sind allergisch gegen Milben, wie es Wissenschaftler an der Universität Hannover herausgefunden haben. Die Milben fühlen sich bei hoher Luftfeuchtigkeit und Wärme besonders wohl und finden daher in Betten ideale Lebensbedingungen. Die eigentlichen Allergieauslöser sind bestimmte Substanzen im Kot der mikroskopisch kleinen Spinnentiere. Nicht nur das Einatmen dieser Substanzen bewirkt eine Allergie. Die Allergene können auch direkt in die Haut eindringen und eine allergische Entzündung verursachen. Es ist kaum möglich, die Milben ganz aus dem Haushalt zu entfernen. Maßnahmen zur Verminderung von Allergiesymptomen sind milbendichte Matratzen, regelmäßiges Lüften und Waschen der Bettwäsche.
Mehrere deutsche Universitätskliniken und Allergienzentren setzen bei Patienten mit Neurodermitis und gleichzeitig bestehender Hausstaubmilbenallergie eine spezifische Immuntherapie über 3-4 Jahre ein. Den Betroffenen werden nach wöchentlicher Aufbauphase regelmäßig alle vier Wochen geringe Mengen eines Milbenallergens gespritzt, um das Immunsystem unempfindlich zu machen. Die Milbentherapie bewirkt eine langsame Gewöhnung an das Allergen und bei Patienten eine Verbesserung des Hautbilds und nachlassender Juckreiz. Mit der Linderung der Hautbeschwerden müssen Neurodermitispatienten weniger Kortisonsalben verwenden und erlangen zugleich wieder eine bessere Lebensqualität.
Vor allem am Hals und in den Gelenkbeugen ist bei Neurodermitis die Haut entzündet, die gerötet und schuppig ist. Neben Pollen und bestimmten Nahrungsmitteln sind auch Hausstaubmilben ein Risikofaktor für Neurodermitis. Bis zu 90 Prozent der Neurodermitispatienten sind allergisch gegen Milben, wie es Wissenschaftler an der Universität Hannover herausgefunden haben. Die Milben fühlen sich bei hoher Luftfeuchtigkeit und Wärme besonders wohl und finden daher in Betten ideale Lebensbedingungen. Die eigentlichen Allergieauslöser sind bestimmte Substanzen im Kot der mikroskopisch kleinen Spinnentiere. Nicht nur das Einatmen dieser Substanzen bewirkt eine Allergie. Die Allergene können auch direkt in die Haut eindringen und eine allergische Entzündung verursachen. Es ist kaum möglich, die Milben ganz aus dem Haushalt zu entfernen. Maßnahmen zur Verminderung von Allergiesymptomen sind milbendichte Matratzen, regelmäßiges Lüften und Waschen der Bettwäsche.
Mehrere deutsche Universitätskliniken und Allergienzentren setzen bei Patienten mit Neurodermitis und gleichzeitig bestehender Hausstaubmilbenallergie eine spezifische Immuntherapie über 3-4 Jahre ein. Den Betroffenen werden nach wöchentlicher Aufbauphase regelmäßig alle vier Wochen geringe Mengen eines Milbenallergens gespritzt, um das Immunsystem unempfindlich zu machen. Die Milbentherapie bewirkt eine langsame Gewöhnung an das Allergen und bei Patienten eine Verbesserung des Hautbilds und nachlassender Juckreiz. Mit der Linderung der Hautbeschwerden müssen Neurodermitispatienten weniger Kortisonsalben verwenden und erlangen zugleich wieder eine bessere Lebensqualität.


