Musiktherapie

Musik ist allgegenwärtig: Sei es im Radio, Fernsehen, im Konzert oder durch die Hintergrundberieselung im Kaufhaus. Ihre positive Wirkung auf die menschliche Psyche macht sich die Musiktherapie zu Nutze.
Musiktherapie dient der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit. Die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft sieht Musiktherapie als eine praxisorientierte Wissenschaftsdisziplin, die in enger Wechselwirkung mit Medizin, Gesellschaftswissenschaften, Psychologie, Musikwissenschaft und Pädagogik steht. Nach ihrem Wesen wird sie als psychotherapeutisch charakterisiert und von pharmakologischer und physikalischer Therapie abgegrenzt.
Geschichtlich wurde bereits im Altertum die Musik mit ihrer magisch-mystischen Wirkung in Heilrituale eingebunden. Im Mittelalter diente die Musik zur Wiederherstellung geistig-seelischer Harmonie. Heute beschäftigt sich die Musiktherapieforschung mit den Auswirkungen auf verschiedene Ebenen des menschlichen Erlebens.
In der Musiktherapie wird mit musikalischen Elementen wie Klängen, Tönen und Rhythmen, mit verschiedenen leicht spielbaren Instrumenten, wie Trommel oder Gitarre aktiv oder zuhörend gearbeitet. In der aktiven Musiktherapie werden durch das frei improvisierte, musikalische Spiel Stimmungen und Gefühle der Ausübenden hörbar. In vielen Bereichen findet die Therapie nonverbal statt und eignet sich besonders für Menschen, die außerstande sind, ihre Gefühle und Probleme in Worte zu fassen. Mit Hilfe der Musik erfährt der Patient etwas über sich selbst und kann gemeinsam mit dem Therapeuten neue Wege zu einer besseren Krankheitsbewältigung beschreiten.
Daneben werden die motorischen Fertigkeiten angeregt. Bei den einfach zu spielenden Instrumenten sind keine musikalischen und instrumentalen Vorkenntnisse erforderlich. Die Musiktherapie richtet sich unter anderem an Menschen, die an Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrations-, Kommunikations- oder Lernstörungen leiden.
Im Gegensatz zur aktiven Form mit dem Musizieren des Patienten, wird bei der rezeptiven Musiktherapie die Musik passiv aufgenommen. Diese kann vom Therapeuten gespielt oder von einem technischen Gerät abgespielt werden. Wichtige Anwendungsgebiete sind in der Inneren Medizin, bei der Arbeit mit Frühgeborenen und bei komatösen Patienten. In aktuellen Studien wurde die Musiktherapie bei Tinnituspatienten positiv eingesetzt, die nach der Therapie in der Mehrzahl weniger oder keine Pfeif- und Piepsgeräusche mehr wahrnahmen. Langzeitstudien stehen hingegen noch aus, um die Wirkungen wissenschaftlich zu beweisen.
Musiktherapie gehört bis jetzt nicht zu den Regelleistungen der Krankenkassen. Seit über 30 Jahre ist Musiktherapie in Deutschland eine Hochschuldisziplin und es bestehen zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Musiktherapeuten üben ihren Beruf in Gesundheits- und Sozialwesen, Bildungs- und Beratungswesen aus.
Musiktherapie dient der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung seelischer, körperlicher und geistiger Gesundheit. Die Deutsche Musiktherapeutische Gesellschaft sieht Musiktherapie als eine praxisorientierte Wissenschaftsdisziplin, die in enger Wechselwirkung mit Medizin, Gesellschaftswissenschaften, Psychologie, Musikwissenschaft und Pädagogik steht. Nach ihrem Wesen wird sie als psychotherapeutisch charakterisiert und von pharmakologischer und physikalischer Therapie abgegrenzt.
Geschichtlich wurde bereits im Altertum die Musik mit ihrer magisch-mystischen Wirkung in Heilrituale eingebunden. Im Mittelalter diente die Musik zur Wiederherstellung geistig-seelischer Harmonie. Heute beschäftigt sich die Musiktherapieforschung mit den Auswirkungen auf verschiedene Ebenen des menschlichen Erlebens.
In der Musiktherapie wird mit musikalischen Elementen wie Klängen, Tönen und Rhythmen, mit verschiedenen leicht spielbaren Instrumenten, wie Trommel oder Gitarre aktiv oder zuhörend gearbeitet. In der aktiven Musiktherapie werden durch das frei improvisierte, musikalische Spiel Stimmungen und Gefühle der Ausübenden hörbar. In vielen Bereichen findet die Therapie nonverbal statt und eignet sich besonders für Menschen, die außerstande sind, ihre Gefühle und Probleme in Worte zu fassen. Mit Hilfe der Musik erfährt der Patient etwas über sich selbst und kann gemeinsam mit dem Therapeuten neue Wege zu einer besseren Krankheitsbewältigung beschreiten.
Daneben werden die motorischen Fertigkeiten angeregt. Bei den einfach zu spielenden Instrumenten sind keine musikalischen und instrumentalen Vorkenntnisse erforderlich. Die Musiktherapie richtet sich unter anderem an Menschen, die an Verhaltensauffälligkeiten, Konzentrations-, Kommunikations- oder Lernstörungen leiden.
Im Gegensatz zur aktiven Form mit dem Musizieren des Patienten, wird bei der rezeptiven Musiktherapie die Musik passiv aufgenommen. Diese kann vom Therapeuten gespielt oder von einem technischen Gerät abgespielt werden. Wichtige Anwendungsgebiete sind in der Inneren Medizin, bei der Arbeit mit Frühgeborenen und bei komatösen Patienten. In aktuellen Studien wurde die Musiktherapie bei Tinnituspatienten positiv eingesetzt, die nach der Therapie in der Mehrzahl weniger oder keine Pfeif- und Piepsgeräusche mehr wahrnahmen. Langzeitstudien stehen hingegen noch aus, um die Wirkungen wissenschaftlich zu beweisen.
Musiktherapie gehört bis jetzt nicht zu den Regelleistungen der Krankenkassen. Seit über 30 Jahre ist Musiktherapie in Deutschland eine Hochschuldisziplin und es bestehen zahlreiche Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Musiktherapeuten üben ihren Beruf in Gesundheits- und Sozialwesen, Bildungs- und Beratungswesen aus.


