Jetzt die Beine auf den Sommer vorbereiten!

Schwere und schmerzende Beine, Spannungsgefühle oder geschwollene Knöchel sind typische Frauenprobleme im Sommer. Das sind ernst zu nehmende Signale für Venenleiden, wie zum Beispiel Krampfadern. In der Sommerhitze dehnen sich die Venen aus. Dabei spielen die Venen, die täglich rund 4.500 Liter Blut gegen die Schwerkraft zurück zum Herzen transportieren müssen, eine entscheidende Rolle. Venenwände, Venenklappen und Wadenmuskeln müssen in den Beinen zusammenarbeiten, um diese Schwerstarbeit zu erbringen. Die Venenklappen funktionieren wie Ventile, die ein Rückfließen des Blutes verhindern. Für ihre Arbeit sind die Venen auf die Unterstützung der umgebenden Muskulatur angewiesen. Deshalb ist Bewegung besonders wichtig. Jede zweite Frau und jeder vierte Mann in Deutschland haben Venenbeschwerden. Sie werden durch erbliche Veranlagung, Übergewicht, Schwangerschaft oder sitzende bzw. stehende Berufstätigkeit begünstigt.
Der Name „Krampfader“ hat allerdings nichts mit „Krampf“ zu tun. Er leitet sich vielmehr aus dem Mitteldeutschen „krump“ ab, was soviel heißt wie „krumm, geschlängelt“. Die medizinische Bezeichnung für „Krampfader“ ist „Varize“. Sie stammt vom Lateinischen „Varix“, auf Deutsch „Windung“.
Tipps zur Unterstützung der Venen:
Der Name „Krampfader“ hat allerdings nichts mit „Krampf“ zu tun. Er leitet sich vielmehr aus dem Mitteldeutschen „krump“ ab, was soviel heißt wie „krumm, geschlängelt“. Die medizinische Bezeichnung für „Krampfader“ ist „Varize“. Sie stammt vom Lateinischen „Varix“, auf Deutsch „Windung“.
Tipps zur Unterstützung der Venen:
- Bewegung, wie Spazieren gehen, Radfahren, Tanzen, Gymnastik oder Schwimmen.
- Beim Sitzen und Liegen die Beine hochlegen, nachts das Fußende des Bettes etwas erhöhen.
- Übergewicht möglichst reduzieren.
- Kneipp'sche Anwendungen wie Schenkelgüsse von den Füßen bis zu den Oberschenkeln (mit der rechten Ferse beginnen) und Beinwickel mit in kaltem Wasser getränkten Tüchern, denen Heilerde, Quark, Zinnkraut oder Essig zugesetzt werden kann.
- Enge Kleidung und hohe Absätze vermeiden. So viel wie möglich barfuss gehen. Ungünstig sind Kniestrümpfe, die abschneiden oder einschnüren.
- Wenn sich längeres Stehen nicht vermeiden lässt, immer wieder mal auf die Zehenspitzen stellen. Beim Sitzen von Zeit zu Zeit mit den Füßen wippen und kreisen.
- Auf langen Reisen Kompressionsstrümpfe tragen.
- Das Heben oder Tragen schwerer Lasten vermeiden. Der Druck, der beim Pressen entsteht, führt in den Venen zur Blutstauung.
- Viel Wasser trinken, vor allem im Sommer. Der Körper braucht mindestens zwei Liter Flüssigkeit täglich.


