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Anti-Aging mit ORAC

Wirksame Gegenmittel gegen freie Radikale finden sich in der Nahrung. Der ORAC-Wert bezeichnet die Aufnahmefähigkeit unschädlich gemachter freier Sauerstoffradikale.

Mangostan

Jung und fitbleiben möchte jeder. Doch die Umwelteinflüsse und das eigene Verhalten beeinflussen dies in hohem Maße. Freie Radikale, die in Folge von Stoffwechselprozessen entstehen, sind für den Köper sehr schädlich und werden mit der Entstehung vieler Erkrankungen in Zusammenhang gebracht. Daneben gelten die freien Radikale als eine Ursache des Alterungsprozesses. Die vermehrte Bildung von freien Radikalen erfolgt durch Stress, Ozon, UV-Strahlung, Medikamente, einseitige Ernährung, Alkohol- und Tabakkonsum.

Wirksame Antioxidantien gegen die freien Radikale finden sich in Nahrungsmitteln. Anhand von Studien wurde herausgefunden, welche Nahrungsmittel die meisten Antioxidantien enthalten. Mitte der 90er-Jahre fanden Wissenschaftler der Tufts University Boston anhand Untersuchungen Radikalenfänger in besonderen Lebensmitteln. Der Gehalt an Radikalenfängern in diesen Lebensmitteln wird mit der Maßeinheit ORAC (Oxygen Radical Absorbance Capacity) angegeben. Sogenannte ORAC-Lebensmittel sind die effektivste Waffe gegen freie Radikale. Je höher dieser Wert ausfällt, desto stärker sind die antioxidantischen Eigenschaften der Substanz.

Wer täglich die von Forschungsgruppen empfohlene 3.000-5.000 ORAC-Einheiten mit seiner Nahrung aufnimmt, der schützt sich optimal vor den schädlichen Auswirkungen der freien Radikale und beugt somit effektiv möglichen Erkrankungen vor. In Studien (Journal of Nutrition und American Journal of Clinical Nutrition) konnte diese antioxidative Kraft nachgewiesen werden.

Hoher ORAC-Wert in Mangostansaft

In zahlreichen Lebensmitteln sind besonders hohe ORAC-Werte zu finden. Mangostansaft zählt mit 17.000 Einheiten pro 100g dazu. Für diesen hohen ORAC-Wert werden u.a. die Xanthone in der Frucht verantwortlich gemacht. Die Nährstoffe stärken das Immunsystem und fördern gesunde Stoffwechselprozesse. Der Alterungsprozess wird verlangsamt und das Risiko, an altersabhängigen Krankheiten zu erkranken, sinkt.

Trockenpflaumen mit 5.770, Granatapfel mit 3.027, Rosinen mit 2.830, Heidelbeeren mit 2.400 und Brombeeren mit 2.036 haben ebenfalls beachtliche Werte. Geringere ORAC-Werte hat Gemüse, wie Spinat (1.260), Paprika (731), Möhren (200) und Kopfsalat (105). Die Werte sind natürlich von verschiedenen Faktoren abhängig, wie Anbaugebiete und Transportwege und gelten nur als Anhaltswerte.

Gesund essen hält fit und frisch

Eine ausgewogene Ernährung wirkt gegen frühes Altern. Deshalb frisches, selbst zubereitetes Gemüse und Obst mit Kartoffen und Vollkornprodukten mischen. Milchprodukte, Fleisch, Eier und Fisch sollten den kleineren Anteil im Speiseplan ausmachen. Besondere Anti-Aging-Helfer sind Preiselbeeren, Heidelbeeren und Schwarze Johannisbeeren durch das viele Vitamin C und E. Bei den Vollkornprodukten gelten Haferflocken wegen Eisen, Magnesium, Kalzium und Pflanzenhormonen als sehr empfehlenswert und stärken Haut und Haar genauso wie Bohnen, Erbsen oder Linsen. Diese sind reich an B-Vitaminen, Kupfer und pflanzlichem Eiweiß. Wertvolle ungesättigte Fettsäuren sind in Leinöl, Rapsöl und Olivenöl enthalten.

Olivenöl

Ölivenöl gilt als Alleskönner in der Küche. Gesundheitlich hat es eine entzündungshemmende Wirkung, da es das Antioxidans Oleocanthal enthält. Olivenöl ist lichtempfindlich und sollte kühl und dunkel gelagert werden.

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