Parodontose

Parodontose bzw. richtigerweise Parodontitis ist neben Karies die verbreiteste Zahnerkrankung. Welche Therapien helfen?
Gesunde Zähne


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Parodontose – richtig muss es Parodontitis heißen – ist eine Entzündung des Zahnfachs, die durch bestimmte Mundbakterien verursacht wird. Diese Bakterien befinden sich im Übermaß in der Mundhöhle und können sich in „Schlupfwinkeln“ wie Zahnfleischtaschen, Zwischenräumen und schlechten Füllungen, Kronen und Prothesen festsetzen.

Falls die Ursache eine schlechte Mundhygiene ist, so verschwindet die Parodontitis nach zahnärztlicher Behandlung und verbesserter Zahnpflege (wozu bei häufigem Zahnfleischbluten auch das tägliche Auftragen von in Alkohol gelöstem Propolis gehören kann; nach dem Zähneputzen mit Wattestäbchen auftragen, was bereits innerhalb einer Woche das Zahnfleisch widerstandsfähiger und unempfindlicher macht).

Es gibt jedoch auch Patienten, die trotz sehr guter Pflege und ärztlicher Parodontose-Behandlung immer wieder Rückfälle erleiden. Bei diesen Menschen ist meist das Immunsystem geschwächt. Besonders betroffen sind Raucher, Diabetiker und Menschen mit chronischen Darmerkrankungen, mit Stress oder Fehlernährung.

In den meisten Fällen haben Patienten mit chronischer Parodontitis einen erheblichen Vitamin- und Mineralstoffmangel. Die Vitalstoffe werden entweder zu wenig mit der Nahrung verzehrt oder aufgrund einer Störung im Verdauungstrakt erst gar nicht richtig vom Körper aufgenommen.

Neben einer Darmsanierung, die naturheilkundlich orientierte Therapeuten dann häufig empfehlen, ist insbesondere die Zufuhr von Mikronährstoffen wichtig. Vor allem Vitamin C in hoher Dosis (und aus natürlichen Quellen), Zink und Mineralstoffe wie Calcium und Magnesium sind hierbei nötig.

In jedem Fall sollte jedoch die Ursache für die Immunschwäche durch den Arzt oder Heilpraktiker abgeklärt werden, denn Parodontose ist auch ein Risikofaktor für Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall und Fehlgeburten.
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