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Babyschwimmen

Babyschwimmen ist Wassergewöhnung mit Spaß für Eltern und Kind. Spielerisch ergeben sich eine Förderung der sensorischen und motorischen Entwicklung. Was sind die Voraussetzungen und was gibt es zu beachten?

Babyschwimmen

Beim Babyschwimmen steht die Bewegung im warmen Wasser im Vordergrund. Dabei werden Körper und Geist des Säuglings ganzheitlich gefördert. Die Eltern lernen die verschiedenen Halte-, sowie Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten mit ihrem Baby im Wasser kennen. Zudem fördert das gemeinsame Erleben die Eltern-Kind-Bindung.

Voraussetzungen

Für das Babyschwimmen gibt es einige Voraussetzungen. Als geeignete Wassertemperatur gilt für das Babyschwimmen 32–34 °C und eine Wassertiefe zwischen 100 bis 140 cm. Wichtig ist auch eine besondere Wasserqualität. Bevorzugen Sie Schwimmbäder mit geringem Chlorgeruch, das bedeutet eine niedrige Trichloraminbelastung.

Bevor Sie mit dem Babyschwimmen beginnen, sollte der kindliche Organismus seine Körpertemperatur bis zu einem gewissen Grad schon selbstständig regulieren können. Das ist bei Babys individuell sehr verschieden. Am besten lassen Sie das durch die Hebamme oder einen Kinderarzt beurteilen. Hat Ihr Kind eine Allergie, dann sollten Sie vor dem Babyschwimmen den Rat Ihres Kinderarztes einholen.

Babyschwimmkurse finden am besten in kleinen Gruppen und unter fachkundiger Leitung statt. Eine qualifizierte Kursleitung vermittelt den Eltern wichtige Haltetechniken und sichere Griffe.

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Was gibt es zu beachten?

  • Kranke oder müde Babys sollten nicht zum Babyschwimmen. Auch nach einer Impfung, sollten Sie das Babyschwimmen besser aussetzen.
  • Die ständige Bauchlage im Wasser sollten vermieden werden, da dies für Ihr Baby auf Dauer anstrengend ist. Besser wechseln Sie zwischen Bauch- und Rückenlage.
  • Nach dem Babyschwimmen sollten einige Pflegetipps beachtet werden, damit die dünne Babyhaut nach dem Kontakt mit Wasser und Chlor nicht zu sehr austrocknet oder gar juckt. Nachdem das Baby zuerst unter der Dusche mit Wasser vom Chlor abgewaschen wird, eignet sich danach ein mildes Babyduschgel mit rückfettenden Substanzen.
  • Nehmen Sie zum Babyschwimmen ein kuscheliges Handtuch mit. Darin können Sie das Baby sanft trocken tupfen und einwickeln. Achten Sie darauf die Hautfalten gründlich abzutrocknen. Danach massieren Sie sanft eine Lotion oder eine Creme in die Haut Deines Babys ein, um der Babyhaut die entzogene Feuchtigkeit wieder zu geben.
  • Nach dem Eincremen sollten Sie das Baby dick einpacken, bevor Sie die warme Schwimmhalle verlassen. Vergessen Sie nicht ein Mützchen aufzusetzen.
  • Das Baden macht müde und hungrig. Am besten planen Sie eine Stillmahlzeit direkt nach dem schwimmen ein, bevor es dann nach Hause zum Ausruhen geht.
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