Johanniskraut – wertvoll in der Naturheilkunde

Das Johanniskraut ist eines der wertvollsten Kräuter in der Naturheilkunde. Der lateinische Beiname perforatum bezieht sich auf die durchsichtigen Öldrüsen, welche die Blätter wie perforiert erscheinen lassen. Viele Bräuche ranken sich um das so genannte rote Johannisblut (Hypericin), das aus den zerquetschten gelben Blütenblättern austritt. Das Johannisblut galt als wirksames Mittel gegen Hexerei.
Johanniskraut wächst in ganz Europa. Seine bevorzugten Lagen sind trockene, sonnige Wiesen und Waldränder. Die ausdauernde Staude wird bis zu 90 cm hoch. Die Besonderheit: Zerreibt man die gelben Blüten zwischen den Fingern, verfärben sie sich plötzlich blutrot. Übrigens, die besten Heilkräfte besitzt das Kraut am Johannistag, dem Sonnwendtag (24. Juni), und bei zunehmendem Mond, denn zu diesem Zeitpunkt hat es am meisten Sonnenkraft gespeichert und der Strauch steht in voller Blüte.
Inhaltsstoffe und Heilwirkung von Johanniskraut
Johanniskraut hat sehr interessante Wirkstoffe und ist deshalb vielseitig einsetzbar. Es enthält ätherisches Öl, Flavonoide, Gerbstoffe, Pektin und Cholin. Der wichtigste Wirkstoff ist aber das blutrote Hypericin. Die Inhaltsstoffe regen in ihrer Gesamtheit die Drüsen der Verdauungsorgane an und kräftigen den Kreislauf. Das Hypericin übt eine leicht beruhigende Wirkung aus, darüber hinaus beeinflusst es depressive Zustände besonders während der Wechseljahre. Bei Behandlung mit Johanniskraut (z. B. als Tee) ist nach etwa 4 bis 6 Wochen eine deutliche Aufhellung der Stimmungslage zu erkennen. Man kann Johanniskraut deshalb auch als ein pflanzliches Antidepressivum bezeichnen. Bewährt ist Johanniskraut auch bei nervöser Unruhe oder bei Schlafstörungen. Einige Johanniskraut-Präparate sind nun verschreibungspflichtig, die zur Behandlung mittelschwerer Depressionen eingesetzt werden. Ohne Rezept waren diese hoch dosierten Mittel bisher in der Apotheke erhältlich. Die in Drogerien erhältlichen Präparate sind in der Regel deutlich niedriger dosiert und werden daher bei Depressionen nicht empfohlen. Johanniskraut-Arzneimittel sind im Allgemeinen gut verträglich, unerwünschte Nebenwirkungen sind gering oder treten selten auf.
Und so wird Johanniskraut-Tee zubereitet: 2 gehäufte Teelöffel Johanniskraut mit 1/4 l Wasser übergießen und bis zum Sieden erhitzen. Nach wenigen Minuten seiht man ab. Morgens und abends 1-2 Tassen ist die richtige Dosierung. Die Wirkung des Johanniskrauttees setzt erst nach regelmäßiger Anwendung über mehrere Wochen oder Monate richtig ein. Beliebte Darreichungsformen sind außerdem Dragees oder auch Pflanzensaft. Da Johanniskraut lichtempfindlich macht, sollte man während der Anwendung möglichst das pralle Sonnenlicht vermeiden.
Für die äußerliche Anwendung eignet sich das Johnniskrautöl besser. Man gebraucht es erfolgreich als Einreibung bei Rheuma und Hexenschuss, zur Förderung der Wundheilung und Schmerzlinderung nach Verstauchungen, Verrenkungen, bei Blutergüssen und bei Gürtelrose. Für Johanniskrautöl werden 125 g frisches oder getrocknetes Kraut mit etwas Pflanzenöl zerquetscht und anschließend mit 1/2 l Raps-Kernöl übergossen und gut vermischt. In einem unverschlossenen Glasgefäß sollte das Ganze dann 3-5 Tage gären, möglichst mit Sonneneinstrahlung. Anschließend sollte das Glas gut verschlossen weitere 2-3 Wochen in der Sonne stehen, bis der Inhalt eine leuchtend rote Farbe angenommen hat. Dann das Johanniskrautöl durch ein sauberes Küchentuch passieren und in einer dunklen, braunen Flasche gut verschlossen aufbewahren.
Johanniskraut wächst in ganz Europa. Seine bevorzugten Lagen sind trockene, sonnige Wiesen und Waldränder. Die ausdauernde Staude wird bis zu 90 cm hoch. Die Besonderheit: Zerreibt man die gelben Blüten zwischen den Fingern, verfärben sie sich plötzlich blutrot. Übrigens, die besten Heilkräfte besitzt das Kraut am Johannistag, dem Sonnwendtag (24. Juni), und bei zunehmendem Mond, denn zu diesem Zeitpunkt hat es am meisten Sonnenkraft gespeichert und der Strauch steht in voller Blüte.
Inhaltsstoffe und Heilwirkung von Johanniskraut
Johanniskraut hat sehr interessante Wirkstoffe und ist deshalb vielseitig einsetzbar. Es enthält ätherisches Öl, Flavonoide, Gerbstoffe, Pektin und Cholin. Der wichtigste Wirkstoff ist aber das blutrote Hypericin. Die Inhaltsstoffe regen in ihrer Gesamtheit die Drüsen der Verdauungsorgane an und kräftigen den Kreislauf. Das Hypericin übt eine leicht beruhigende Wirkung aus, darüber hinaus beeinflusst es depressive Zustände besonders während der Wechseljahre. Bei Behandlung mit Johanniskraut (z. B. als Tee) ist nach etwa 4 bis 6 Wochen eine deutliche Aufhellung der Stimmungslage zu erkennen. Man kann Johanniskraut deshalb auch als ein pflanzliches Antidepressivum bezeichnen. Bewährt ist Johanniskraut auch bei nervöser Unruhe oder bei Schlafstörungen. Einige Johanniskraut-Präparate sind nun verschreibungspflichtig, die zur Behandlung mittelschwerer Depressionen eingesetzt werden. Ohne Rezept waren diese hoch dosierten Mittel bisher in der Apotheke erhältlich. Die in Drogerien erhältlichen Präparate sind in der Regel deutlich niedriger dosiert und werden daher bei Depressionen nicht empfohlen. Johanniskraut-Arzneimittel sind im Allgemeinen gut verträglich, unerwünschte Nebenwirkungen sind gering oder treten selten auf.
Und so wird Johanniskraut-Tee zubereitet: 2 gehäufte Teelöffel Johanniskraut mit 1/4 l Wasser übergießen und bis zum Sieden erhitzen. Nach wenigen Minuten seiht man ab. Morgens und abends 1-2 Tassen ist die richtige Dosierung. Die Wirkung des Johanniskrauttees setzt erst nach regelmäßiger Anwendung über mehrere Wochen oder Monate richtig ein. Beliebte Darreichungsformen sind außerdem Dragees oder auch Pflanzensaft. Da Johanniskraut lichtempfindlich macht, sollte man während der Anwendung möglichst das pralle Sonnenlicht vermeiden.
Für die äußerliche Anwendung eignet sich das Johnniskrautöl besser. Man gebraucht es erfolgreich als Einreibung bei Rheuma und Hexenschuss, zur Förderung der Wundheilung und Schmerzlinderung nach Verstauchungen, Verrenkungen, bei Blutergüssen und bei Gürtelrose. Für Johanniskrautöl werden 125 g frisches oder getrocknetes Kraut mit etwas Pflanzenöl zerquetscht und anschließend mit 1/2 l Raps-Kernöl übergossen und gut vermischt. In einem unverschlossenen Glasgefäß sollte das Ganze dann 3-5 Tage gären, möglichst mit Sonneneinstrahlung. Anschließend sollte das Glas gut verschlossen weitere 2-3 Wochen in der Sonne stehen, bis der Inhalt eine leuchtend rote Farbe angenommen hat. Dann das Johanniskrautöl durch ein sauberes Küchentuch passieren und in einer dunklen, braunen Flasche gut verschlossen aufbewahren.


