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West-Nile-Fieber

Das West-Nil-Fieber ist eine durch das West-Nil-Virus hervorgerufene Infektionskrankheit, die sowohl in tropischen als auch in gemäßigten Gebieten vorkommt. Die grippeähnliche Erkrankung kann bei abwehrgeschwächten Menschen lebensbedrohlich verlaufen.

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Definition

Das West-Nil-Virus wird durch Stechmücken von einem Wirt zum nächsten übertragen. Beim Mückenstich gelangt das Virus über den Speichel der Mücke in den menschlichen Körper.

Vorkommen

Das West-Nil-Virus kommt in tropischen als auch in gemäßigten Gebieten vor. Dazu zählen verschiedene Regionen Afrikas, Europas, West- und Zentralasiens, des Mittleren Ostens, sowie Nord-, Mittel- und Südamerikas.

Krankheitsverlauf

Grippeähnliche Symptome mit Fieber, Gliederschmerzen und Lymphknotenschwellung. Im weiteren Verlauf kann die Erkrankung zu einem Hautausschlag (Exanthem) und einer gefährlichen Hirnhautentzündung führen.

Inkubationszeit

Die Inkubationszeit beträgt 3 - 12 Tage.

Diagnostik

Die Erkrankung ähnelt einem grippalen Infekt. Für die Identifizierung der West-Nil-Viren wird eine Blutuntersuchung durchgeführt. Bei Verdacht auf Hirnhautentzündung können weitere Untersuchungen notwendig sein.

Therapie

Die Erkrankung verschwindet meist nach wenigen Tagen von selbst. In der Therapie werden durch Maßnahmen die Beschwerden gelindert. Teilweise wird Antibiotika verabreicht. Bei einer Hirnhautentzündung ist eine zusätzliche entsprechende Therapie nötig.

Vorsorge

Ratsam ist ein Schutz vor Insektenstichen durch entsprechende Kleidung und Antimückenmitteln. Generell wird in betroffenen Gebieten versucht, Stechmücken als Überträger des Virus mit Pestiziden zu bekämpfen.

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