Die Syringomyelie ist eine Rückenmarkserkrankung
Die Syringomyelie ist eine Rückenmarkserkrankung, bei der sich innerhalb der Nervenzellen im Rückenmark, bevorzugt im Rückenmark des Hals- und Brustwirbelbereichs, mit Flüssigkeit gefüllte Höhlen (Syring) bilden. In diesen Höhlen sind keine funktionsfähigen Nervenzellen mehr vorhanden, so dass es langfristig zu Ausfallerscheinungen kommt. Der Schweregrad, der Erkrankung insbesondere auch das Fortschreiten der Krankheitszeichen, sind individuell sehr unterschiedlich ausgeprägt.
Scharfe,brennende, dumpfe Schmerzen, Druckgefühl in den Körperteilen unterhalb und oberhalb des Syring, Verlust des Temperaturgefühls auf Teilen der Haut, Störungen der Tiefensensibilität/Lagesinns (man weiß nicht mehr wo Arme oder Beine sind), Kribbeln in den Gliedmaßen, Krämpfe, Muskelspasmen, Lähmungserscheinungen, unruhige Beine, Taubheitsgefühl, Kopfschmerzen(wie Migräne), Gangunsicherheit, Schwindel, Kraftlosigkeit, Erschöpfungsanfälle, Koordinationsprobleme, Schluckbeschwerden, Sehstörungen, Hörstörungen, Sprachstörungen, Inkontinenz von Blase und Darm, Lähmung von Blase und Darm, Impotenz, Empfindungsstörungen, Ermüdungszustände, Schlaflosigkeit, Hormonelle- und Blutbildveränderungen uvm.
In der Neurochirurgie hat man zur Zeit die Möglichkeiten der Punktion des Syring, die operative Beseitigung oder Begrenzung der ursächlichen Schäden am Rückenmark, Shunt - Implatation (dazu wird ein Drainageröhrchen in den Syring eingesetzt, dessen Ende außerhalb des Rückenmarks liegt, so dass die Flüssigkeit abfließen kann). Die Shunt OP hat den Nachteil, dass Nervengewebe zerstört wird und das Rückenmark beschädigt wird. Sowohl das Vorhandensein des Shunts als auch die Schädigung des Rückenmarks können dann zur Bildung weiterer Höhlen führen.
Die Beseitigung oder Begrenzung der ursächlichen Schäden, hat sich als die sinnvollste Behandlungsmethode erwiesen!
Nein, es gibt keine typischen Symptome, daher ist es auch so schwer die Syringomyelie sofort festzustellen.
Alle die gleichen Symptome?
Nein, bei jedem Syring treten unterschiedliche Symptome auf. Es gibt zwar immer wieder mal übereinstimmungen, aber man wird wahrscheinlich nie zwei Syrinx finden, die völlig gleich sind.
Ist die Größe des Syring ausschlaggebend?
Nein, nicht die Größe sondern die Lage des Syring ist ausschlaggebend für die Symptome.
Es gibt Syrinx, die haben ein extrem großes Syring und kaum Beschwerden und andere haben ein sehr kleines Syring und kommen fast um vor Schmerzen oder haben sehr starke Ausfallerscheinungen.
Warum schwankt der Verlauf?
Durch verschiedene Auslöser oder Einflüsse kann sich der Syring in seinem Volumen verändern. Dadurch werden die angrenzenden Bereiche im Rückenmark abgedrückt und es kommt zu völlig neuen Symptomen. Ist diese Vergrößerung für kurze Zeit, verschwinden diese Symptome wieder. Dauert die Vergrößerung des Syring länger an kann es zu bleibenden Schäden am Rückenmark kommen und die Symptome bleiben.
Was kann Auslöser sein?
Ein ganz häufiger Auslöser ist Stress, wobei Stress bei Syringomyelie unterteilt werden muß in nervliche Anspannung, Trauer, Freude und ärger. Weitere Auslöser können Infektionen, Medikamente, Suchtmittel ( Alkohol, Nicotin, Kaffee, Tee ) und überanstrengung sein. Auch äußere Einflüsse sind sehr oft an der Veränderung des Syring Schuld; Wetterwechsel, Mondphasen, Wärme oder Kälte, Fliegen, Tauchen und falsche Körperhaltung.
Was kann man dagegen selber tun?
Vermeidung aller Auslöser besonders wenn die äußeren Einflüsse nicht zu umgehen sind.
Stimmt es das mehr Männer als Frauen betroffen sind?
Nein es sind prozentual gesehen ebenso viele Frauen wie Männer betroffen, ganz gleich welchen alters.
Darf ich trotz Syringomyelie ein Kind bekommen?
Gegen eine Schwangerschaft ist nichts einzuwenden. Allerdings sollte man sich auf eine sanfte Geburt vorbereiten. Ein Kaiserschnitt sollte nicht mit einer Spinalanästhesie PDA durchgeführt werden.
Gibt es viele Syrinx?
Schätzungsweise liegt die Zahl der Syrinx in Deutschland zur Zeit bei ca. 7.000, die genaue Zahl ist aber nicht bekannt.
Was ist die Ursache?
Die Syringomyelie hat viele verschiedene Krankheitszeichen, die je nach Lage des Syring unterschiedlich sind, zum Beispiel:Scharfe,brennende, dumpfe Schmerzen, Druckgefühl in den Körperteilen unterhalb und oberhalb des Syring, Verlust des Temperaturgefühls auf Teilen der Haut, Störungen der Tiefensensibilität/Lagesinns (man weiß nicht mehr wo Arme oder Beine sind), Kribbeln in den Gliedmaßen, Krämpfe, Muskelspasmen, Lähmungserscheinungen, unruhige Beine, Taubheitsgefühl, Kopfschmerzen(wie Migräne), Gangunsicherheit, Schwindel, Kraftlosigkeit, Erschöpfungsanfälle, Koordinationsprobleme, Schluckbeschwerden, Sehstörungen, Hörstörungen, Sprachstörungen, Inkontinenz von Blase und Darm, Lähmung von Blase und Darm, Impotenz, Empfindungsstörungen, Ermüdungszustände, Schlaflosigkeit, Hormonelle- und Blutbildveränderungen uvm.
Gibt es Folgeerkrankungen?
Je nach Lage des Syring kann es u.a. zur Mangelversorgung der Muskulatur, der Knochen und der Trophik kommen. Das kann dann unter Umständen zu Spondylose, Skoliose, Bandscheibenschwund, Wirbelkörperschäden, Muskelschwund, Atrophie, Polyneuropathie, Knorpelschäden, Knorpelschwund, Buckelbildung, geschwollene Hände, Füße usw., Gestörte Schweißabsonderung, postoperative Infektionen, depressiven Verstimmungen, führen.Wie werden Hämophilie-Patienten behandelt?
Syringomyelie und ihre Symptome ist nicht, neurologisch bzw. medikamentös, behandelbar.In der Neurochirurgie hat man zur Zeit die Möglichkeiten der Punktion des Syring, die operative Beseitigung oder Begrenzung der ursächlichen Schäden am Rückenmark, Shunt - Implatation (dazu wird ein Drainageröhrchen in den Syring eingesetzt, dessen Ende außerhalb des Rückenmarks liegt, so dass die Flüssigkeit abfließen kann). Die Shunt OP hat den Nachteil, dass Nervengewebe zerstört wird und das Rückenmark beschädigt wird. Sowohl das Vorhandensein des Shunts als auch die Schädigung des Rückenmarks können dann zur Bildung weiterer Höhlen führen.
Die Beseitigung oder Begrenzung der ursächlichen Schäden, hat sich als die sinnvollste Behandlungsmethode erwiesen!
Prognose
Eine OP führt nicht zu einer Heilung, sondern kann nur der Versuch sein ein Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern. Eingetretene Schäden sind kaum zu beheben und selbst nach einer scheinbar erfolgreiche OP kann sich u.U. die Krankheit weiter verschlechtern, wenn sie nicht von einem auf diesem Gebiet erfahrenen Neurochirurgen korrekt durchgeführt wurde. Außerdem ist das OP-Risiko nicht außer Acht zu lassen.Begleitende Therapien
Akupunktur der Beruhigungspunkte, Entspannungstherapien, Krankengymnastik nach PNF, Massagen, Voijta, Osteopathie, Craniosacrale Therapie, Bewegungstherapie, Aquajogging, Walking.Fragen und Antworten
Typische Symptome?Nein, es gibt keine typischen Symptome, daher ist es auch so schwer die Syringomyelie sofort festzustellen.
Alle die gleichen Symptome?
Nein, bei jedem Syring treten unterschiedliche Symptome auf. Es gibt zwar immer wieder mal übereinstimmungen, aber man wird wahrscheinlich nie zwei Syrinx finden, die völlig gleich sind.
Ist die Größe des Syring ausschlaggebend?
Nein, nicht die Größe sondern die Lage des Syring ist ausschlaggebend für die Symptome.
Es gibt Syrinx, die haben ein extrem großes Syring und kaum Beschwerden und andere haben ein sehr kleines Syring und kommen fast um vor Schmerzen oder haben sehr starke Ausfallerscheinungen.
Warum schwankt der Verlauf?
Durch verschiedene Auslöser oder Einflüsse kann sich der Syring in seinem Volumen verändern. Dadurch werden die angrenzenden Bereiche im Rückenmark abgedrückt und es kommt zu völlig neuen Symptomen. Ist diese Vergrößerung für kurze Zeit, verschwinden diese Symptome wieder. Dauert die Vergrößerung des Syring länger an kann es zu bleibenden Schäden am Rückenmark kommen und die Symptome bleiben.
Was kann Auslöser sein?
Ein ganz häufiger Auslöser ist Stress, wobei Stress bei Syringomyelie unterteilt werden muß in nervliche Anspannung, Trauer, Freude und ärger. Weitere Auslöser können Infektionen, Medikamente, Suchtmittel ( Alkohol, Nicotin, Kaffee, Tee ) und überanstrengung sein. Auch äußere Einflüsse sind sehr oft an der Veränderung des Syring Schuld; Wetterwechsel, Mondphasen, Wärme oder Kälte, Fliegen, Tauchen und falsche Körperhaltung.
Was kann man dagegen selber tun?
Vermeidung aller Auslöser besonders wenn die äußeren Einflüsse nicht zu umgehen sind.
Stimmt es das mehr Männer als Frauen betroffen sind?
Nein es sind prozentual gesehen ebenso viele Frauen wie Männer betroffen, ganz gleich welchen alters.
Darf ich trotz Syringomyelie ein Kind bekommen?
Gegen eine Schwangerschaft ist nichts einzuwenden. Allerdings sollte man sich auf eine sanfte Geburt vorbereiten. Ein Kaiserschnitt sollte nicht mit einer Spinalanästhesie PDA durchgeführt werden.
Gibt es viele Syrinx?
Schätzungsweise liegt die Zahl der Syrinx in Deutschland zur Zeit bei ca. 7.000, die genaue Zahl ist aber nicht bekannt.

