Manager und Gesundheit

Im Arbeitsleben nimmt kontinuierlich der Druck auf Arbeitnehmer zu. Auch Führungskräfte sind permanent gestreßt mit negativen Folgen auf die Gesundheit.
Manager


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Gerade Menschen, die sich hauptsächlich über ihren Job definieren, verdrängen Ihre Überforderung gerne. Viele Führungskräfte sind Verdrängungs-Weltmeister. Oft mussten sie lange mit Fleiß, Ellenbogen und Glück sich auf der Karriereleiter nach oben kämpfen. Doch obwohl endlich „oben angekommen“, geht es mit der Belastung weiter, sonst droht der Abstieg.

Totale Erschöpfung am Arbeitsplatz und in der Freizeit macht auch in der Führungsetage nicht halt. Die Gesundheit vieler Führungskräfte ist gefährdet. Kaum einer gesteht sich ein, dass er mit seinem Arbeitspensum und mit den Ansprüchen an sich überfordert ist. Daneben ja nie eine Schwäche zeigen, da sonst das Image Kratzer bekommen könnte. Manager können somit auch in ihrem Freizeitleben nicht entspannen und müssen überall vorne mitmischen.

Stress schafft nicht nur Manager. Aktuelle Studien zeigen, dass viele Menschen zunehmend an ihre Grenzen stoßen und für sie der Leistungsdruck zu groß ist. 24 Stunden am Tag reichen nicht mehr aus, um alles zu bewältigen, was ansteht.

Stress kann durchaus positiv sein. Es spornt an und fördert in der richtigen Dosis die Leistung. Aber auch hier gilt: Zuviel des Guten ist ungesund. Dauerstress kann krank machen. In den meisten Fällen kommt es zu Herz-Kreislauferkrankungen. Aber auch erhöhte Leberwerte, Magenprobleme, Beschwerden des Gelenk- und Wirbelsäulenapparates sowie psychische Erkrankungen, wie Reizbarkeit, depressive Stimmung, Schlaflosigkeit und Erschöpfungszustände, können Folgen hoher Belastung sein.

Tipps für einen gesünderen Umgang mit Stress
Überdenken Sie die eigenen Leistungserwartungen. Ist wirklich jede Arbeit dringend und wichtig? Nehmen Sie ein Blatt Papier und schreiben Sie auf, was Ihnen Angst und was Druck macht.

Konzentrieren Sie sich auf eine Tätigkeit. Multitasking und andauernde mediale Belastung ist nicht effizient. Müsste zwar jede Führungskraft wissen, doch immer noch werden in der Telefonkonferenz Mails beantwortet oder andere Projekte bearbeitet.

Gehen Sie die Probleme richtig und strukturiert an. Nehmen Sie sich dafür genügend Zeit, sammeln Sie unparteiisch und objektiv die Fakten, die Sie am besten aufschreiben. Oft liegt die Lösung schon auf der Hand, wenn das Problem schriftlich fixiert ist. Am besten die Emotionen außen vor lassen.

Planen Sie täglich eine Pause für Erholung und Ruhe ein. Lassen Sie sich in dieser Zeit weder vom Telefon, Kollegen oder durch Mails stören. Damit kann sich der Körper zwischendurch von der Belastung erholen.

Spaziergänge und Ausdauersportarten wie Laufen, Schwimmen, Radfahren, Walking oder Inlineskating machen den Körper leistungsfähiger, bauen Stress ab und machen kreativer.

Spezielle Entspannungsübungen, wie Autogenes Training und Yoga, entspannen nach einem harten Tag. Gehen Sie raus in die frische Luft und in die Natur. Ein kurzer Spaziergang im Park erdet auch den gestressten Manager, der meint, er müsste ohne Pausen 16 Stunden am Stück am Schreibtisch verbringen.

Gehen Sie gemeinsam mit Partner oder mit Freunden mal wieder ins Kino, ins Theater oder zum Sport.
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