Verspannungen: Tipps gegen einen steifen Nacken Wir beschreiben die Ursachen für einen steifen Nacken und sagen, was im akuten Fall hilft und wie jeder vorbeugen kann.
Gut gemeinte Ratschläge wie "Kopf hoch" oder "Lass den Kopf nicht hängen" sind gar nicht so einfach zu befolgen, wenn der Nacken erst einmal steif ist. Lässt sich der Kopf kaum noch nach rechts oder links bewegen, ist das nicht nur unangenehm, sondern auch äußerst schmerzhaft.
Hauptauslöser für die Verspannungen des Halses sind sitzende Tätigkeiten und schlechte Körperhaltung. Doch auch seelische Probleme, Stress, Zugluft oder Erkältungen können eine lästige Nackensteifheit mit sich bringen.
Wen es erwischt hat, dem hilft Wärme in jeder Form. Eine Dusche oder ein heißes Bad, eine Wärmflasche oder Rotlicht tun dem Nacken gut. Auch wenn es draußen nicht kalt ist, sollte auf einen Schal nicht verzichtet werden. Ein Handtuch, zum Kragen gerollt, hält ebenfalls warm und verhindert heftige Bewegungen. Treten zusätzlich Kopfschmerzen oder Schwindel auf, ist jedoch ein Besuch beim Arzt ratsam. Damit es erst gar nicht so weit kommt, haben wir die besten Tipps zusammengestellt:
- Vor allem bei sitzender Tätigkeit auf eine gerade Haltung achten. Zwischendurch Entspannungs- und Dehnübungen durchführen. Den Kopf auf die Seite legen und einige Sekunden halten. Das Gleiche mit der anderen Seite wiederholen.
- Auf die richtige Matratze achten: Ideal sind einteilige Matratzen, bei denen Rumpf- und Halswirbelsäule eine Linie bilden. Sie bieten eine optimale Schlaflage.
- In Räumen mit geöffneten Fenstern oder beim Autofahren nicht in der Zugluft aufhalten.
- Beim Telefonieren den Hörer nicht zwischen Schulter und Ohr einklemmen.
- Hohe Kopfkissen gegen kleine feste oder solche mit Nackenstütze tauschen.
- Möglichst nicht in Bauchlage schlafen: Der Nacken wird hierbei verdreht. Stattdessen die Seitenlage wählen. Knie dabei leicht anziehen und Schultern vor dem Kopfkissen ablegen.
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