Mit Golf körperliche und mentale Fitness trainieren

Golfspielen kann nicht nur Spaß machen, sondern gleichzeitig auch die Gesundheit fördern.
Golfspielen


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Noch immer wird Golf von vielen nicht mit Sport gleichgesetzt und so kommen gezieltes Training und Aufwärmen zu kurz. Verletzungen und Überlastungen des Bewegungsapparates sind die Folge, wobei die Wirbelsäule mit 33 Prozent am häufigsten betroffen ist und bei vielen Golfern eine Schwachstelle darstellt. Gefährdet ist vor allem der Lendenwirbelsäulenbereich, da während des Schwungs enorm hohe Belastungen erzeugt werden. Dies fährt neben den hohen Rotationskräften in diesem Bereich auch zu seitlichen Biege- und Scherkräften.

Deshalb ist ein regelmäßiges Golf-Gesundheitstraining sinnvoll, bei dem Defizite erkannt und ungesunde Bewegungen korrigiert werden. Verschiedene Golfclubs bieten mittlerweile spezielle Programme an, bei denen der Golflehrer sich um eine verbesserte Technik kümmert, während der Therapeut die gesundheitlichen Aspekte mit individuellen Aufwärm- und Entspannungsübungen angeht. Gerade Anfänger sollten ein großes Augenmerk auf die korrekte Technik legen und sich von Trainer oder mindestens erfahrenen Golf-Partnern beraten lassen.

Vorsicht auch vor übermäßigen Training und Spiel. Zu viel Ehrgeiz macht krank und fährt oft zu längeren Pausen aufgrund von Verletzungen.

Gesundheitlicher Nutzen
Golf ist ein ideales Fitnesstraining. Wer eine 18-Loch-Runde spielt, marschiert im Schnitt gut vier Stunden an der frischen Luft und legt dabei etwa 7 km zurück, bewegt mit jedem Schlag über 100 Muskeln und verbrennt ca. 1200 Kalorien. Ob jung, alt, sportlich oder untrainiert – Golf eignet sich für jedermann. Es schult die Konzentrationsfähigkeit, vermindert Stress-Symptome und fördert die mentale Fitness. Jede Golfrunde ist ein gutes Training für die Psyche.

Zugleich hat die Bewegung an der frischen Luft einen hohen Erholungswert und nach Expertenmeinung vermindert man bereits mit zwei Mal Golf pro Woche das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich. Das Golfspiel ist auch für Menschen mit Bluthochdruck geeignet, da die niedrige konstante Belastung ideal fär Herz und Kreislauf ist. Dass der Fettstoffwechsel angeregt wird und Cholesterinspiegel und Blutzuckerwerte sinken sind weitere positive Nebeneffekte. Gesundheitlicher Tipp: Verzichten Sie auf den Elektrowagen und absolvieren Sie den Golf-Parcour zu Fuß.

In Top-Form am Abschlag
Golfen hält fit. Andererseits ist körperliche Fitness die Voraussetzung für jeden guten Golfer. Für ein erfolgreiches und gesundes Spiel werden Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination benötigt. Mindestens 10 bis 15 Minuten sollten in Aufwärm- und Dehnübungen investiert werden, um Muskeln, Bänder und Gelenke auf die Golfrunde vorzubereiten. Ein Ausgleich zum Golfspiel und eine höhere Belastbarkeit sorgen ein sanftes Krafttraining und aerobes Ausdauertraining, wie Jogging, Radfahren oder Nordic Walking. Ganz abgesehen von allen Fitness-Fakten macht es einfach Spaß, sich an der frischen Luft zu bewegen, die Bälle übers Grün sausen zu lassen und dabei noch mit netten Mitspielern zu plaudern.
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