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Gartenarbeit im Herbst

Im Herbst zeigt die Natur noch einmal ihre ganze Farbenpracht. Bäume und Sträucher leuchten in roten und goldenen Tönen. Im Garten gibt es auch noch einiges zu tun, damit es im Frühling wieder blüht. Buntes Laub gehört einfach zum Herbst. An manchen Stellen ist das Laub durchaus willkommen, doch vom Rasen sollte es entfernt werden. Welche Tipps gibt es, denn Laub entfernen kann viel Mühe machen.

Laub

Herbstlaub

Das Herbstlaub ist schön anzusehen, wenn es in prächtigen Farben an den Bäumen hängt. Doch kurze Zeit später bedeckt es Rasenflächen, Wege, Gartenbeete, Regenrinnen und Abflüsse. Kann man das Laub einfach als Dünger auf dem Rasen liegen lassen? Damit hätte mancher Nützling auch noch einen Unterschlupf.

Doch wird das Laub nicht regelmäßig, etwa alles zwei Wochen, vom Rasen entfernt, bekommen die grünen Halme nicht genug Licht, faulen und werden gelb. Deshalb fegen Sie besser das Laub von der Rasenfläche. An den windgeschützten Rändern des Gartens darf gerne ein Laubhaufen sein. Igel und andere Kleintiere finden hier den passenden Unterschlupf zum Überwintern.

Gartenteiche sollten von Laub entfernt werden. Sinken die Blätter nach unten, zersetzen sie sich und bilden durch zu viele Nährstoffe schnell Algen. Deshalb am besten das Laub von der Waseroberfläche fischen, bevor es abtaucht. Wer es etwas bequemer haben möchte, verwendet ein Laubschutznetz, das über den Teich gespannt wird.

An manchen Stellen ist das Laub durchaus willkommen. Auf Blumenrabatten oder unter Sträuchern dient es als natürlicher Schutz vor Winterfrost. Außerdem verrotten die Blätter mit der Zeit und es entsteht nährstoffreicher Humus. Damit bleibt der Nährstoffkreislauf erhalten und die Pflanzen können frisch gestärkt neu austreiben.

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Werkzeuge zum Laub wegräumen

Herbstzeit bedeutet auch vielerorts die Zeit der Laubsauger und Laubbläser. Täglich und gefühlt an jeder Ecke werden Laubbläser zum Zusammenpusten der Blätter eingesetzt. Trotz dem nicht unerheblichen Geräuschpegel ist das für den Anwender sehr bequem, da er dann das Laub nur noch abtransportieren muss. Mit einem Laubsauger wird das Laub aufgenommen und gleichzeitig zerhäckselt. Abgesehen von Lärm und Energieverbrauch gibt es beim Laubsauger einiges zu beachten. Das Zerkleinern der Blätter fördert zwar die Kompostierung, doch der Sauger häckselt aber alles klein, was ihm ins Rohr kommt – Pflanzenabfälle, aber auch Insekten und Kleintiere.

Nach altbewährter Methode per Handarbeit lässt sich das Herbstlaub auch mit Harke und Rechen zusammenfegen. Damit reduziert man nicht nur die Lärmbelästigung, sondern kann die Arbeit für ein kleines Training nützen. Wer keinen Kompost im Garten hat, kann das Laub beim Wertstoffhof entsorgen. Für Details sollten Sie sich bei der Gemeinde- bzw. Stadtverwaltung informieren.

Frostschutz für Pflanzen

Wenn im Herbst die ersten Nachtfröste kommen, müssen empfindliche Pflanzen auf dem Balkon und im Garten gegen Kälte geschützt werden. Nicht winterharte Kübelpflanzen sollten an einen frostsicheren Platz, wie Keller oder Treppenhaus, geräumt werden. Umwickeln Sie Kübelpflanzen, die draußen stehen bleiben, mit Jute, Filz oder Luftpolsterfolie.

Festverwurzelte Pflanzen und Blumenstauden lassen sich im Garten mit Fichten- und Tannenreisig vor Frostschäden schützen. Decken Sie die Stauden aber erst ab, nachdem Sie die Pflanzen von alten Blüten und Blättern befreit und zurück geschnitten haben. Daneben sollte den Pflanzen die Gelegenheit geboten werden, sich mit der Herbstwitterung langsam an die Kälte zu gewöhnen. Achten Sie zudem regelmäßig auf die Außentemperaturen, denn bei milden Temperaturen könnte es für manche Pflanzen, die eingepackt sind, zu warm werden.

Gießen im Herbst

Manche Hobbygärtner schwören auf kräftiges Gießen von immergrünen Gehölzen vor dem Winter. Jedoch sollten Sie besser damit vorsichtig sein und eher weniger gießen. Nadelgehölze gehen mit Trockenheit wesentlich besser um als mit zu viel Nässe. Pflanzen in Gefäßen sollten Sie jedoch regelmäßig kontrollieren.

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