Allergien / Sonnenallergie – wenn die Haut sich wehrt

Sonne und Strand: Wer träumt nicht davon? Doch für manche Menschen kann verstärkte Sonnenstrahlung gesundheitliche Probleme nach sich ziehen. Sonnenallergie bedeutet nicht, leicht einen Sonnenbrand zu bekommen. Die Ursachen und Beschwerden sind andere: Juckreiz, rötliche Flecken und Knötchen bis hin zu Bläschen an der Haut können die Freude über das strahlende Wetter schnell ins Gegenteil umschlagen lassen. Andere Bezeichnungen für die durch UV-Licht provozierte Hautkrankheit ist Lichtallergie oder Photoallergie. Worauf sollten Sonnenallergiker achten?
Ist nach langen stressigen Arbeitswochen endlich der Sommerurlaub da, dann möchte man am liebsten sofort raus in die Sonne. Aufgrund einer Vielzahl von Hinweisen, sind mittlerweile viele Menschen beim ersten Sonnenbad ganz besonders vorsichtig. Macht sich dann am Abend auch keine Rötung, kein Hitzegefühl und kein Brennen bemerkbar, haben sie sich glücklicherweise keinen Sonnenbrand geholt.
Leider kann die Haut sich am nächsten Morgen schon ganz anders bemerkbar machen. Juckt es und bilden sich Knötchen an Gesicht, Armen und im oberen Brustbereich, dann könnte es wahrscheinlich eine Sonnenallergie sein. Die Urlaubsfreude ist dann häufig getrübt. Selbst bei guter Behandlung dauert es mehrere Tage bis die Haut sich wieder beruhigt hat.
Im Gegensatz zum Sonnenbrand wird die Sonnenallergie von den UVA-Strahlen im Sonnenlicht ausgelöst. Frauen sind etwa zehnmal so häufig betroffen wie Männer, vor allem wenn sie einen hellen Hauttyp haben. Typisch für eine Sonnenallergie ist, dass die quälenden Hauterscheinungen jedes Jahr nach dem ersten intensiveren Sonnenbad auftreten und stark jucken.
Folgende Tipps sollten beachtet werden
Wer an einer Sonnenallergie leidet, muss sich langsam an die Sonnenstrahlen gewöhnen. Halten Sie sich anfangs nur für kurze Zeit in der Sonne auf. Gerade bei Reisen in südliche Länder sollte man besonders vorsichtig sein. Die bekannten Empfehlungen für die Vermeidung von Sonnenbrand reichen bei Sonnenallergikern nicht aus.
Viele Sonnenschutzmittel enthalten nur UVB-Filter gegen Sonnenbrand. Für Sonnenallergiker ist aber der UVA-Schutz besonders wichtig. Sie sollten deshalb nur Präparate benutzen, die auch wirksame UVA-Filter enthalten. Auf vielen Produkten ist der UVA- bzw. UVB-Schutz getrennt angegeben.
Die Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung ist meist nicht sinnvoll: Beta-Carotin bewirkt zwar eine gelb-braune Verfärbung der Haut, baut aber keinen wirksamen Schutz gegen die Sonnenallergie auf. Auch die Wirksamkeit von Calcium-Tabletten ist nicht belegt. Vorsicht sollte auch bei der Einnahme von zahlreichen Arzneimitteln geboten sein, da diese die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen.
Eine wichtige und sinnvolle Maßnahme: Sonne zu Beginn der Saison nur in kleinsten Dosen genießen. Tritt die Allergie trotzdem auf, weniger sonnenreiche Urlaubsziele und Zeiten auswählen – auch wenn es zunächst schwerfällt. Bei der Kleidung hängt es von der Art und Verarbeitung des Stoffes ab, ob Sonnenstrahlen durchgelassen werden oder nicht. Am besten geeignet sind weit sitzende und fein gewebte Kleidungstücke. Es gibt heutzutage auch spezielle Textilien mit eingearbeitetem Sonnenschutzfaktor. Ebenso ist eine Kopfbedeckung, die Gesicht und Nacken schützt, wichtig.
Zu viel Sonnenbäder vermeiden und von Solarien ganz die Finger lassen. Daneben sollten Sie regelmäßig das Hautkrebs-Screening in Anspruch nehmen Eine Sonnenallergie sollte von einem Hautarzt untersucht werden. Die Auslöser der Allergie können Kosmetika (Duftstoffe oder Konservierungsstoffe in Sonnenschutzmitteln), Medikamente oder Pflanzen sein. Diese Substanzen können von außen mit der Haut Kontakt haben. Als Therapie können kurzzeitig Cortison-Salben eingesetzt werden.
Ist nach langen stressigen Arbeitswochen endlich der Sommerurlaub da, dann möchte man am liebsten sofort raus in die Sonne. Aufgrund einer Vielzahl von Hinweisen, sind mittlerweile viele Menschen beim ersten Sonnenbad ganz besonders vorsichtig. Macht sich dann am Abend auch keine Rötung, kein Hitzegefühl und kein Brennen bemerkbar, haben sie sich glücklicherweise keinen Sonnenbrand geholt.
Leider kann die Haut sich am nächsten Morgen schon ganz anders bemerkbar machen. Juckt es und bilden sich Knötchen an Gesicht, Armen und im oberen Brustbereich, dann könnte es wahrscheinlich eine Sonnenallergie sein. Die Urlaubsfreude ist dann häufig getrübt. Selbst bei guter Behandlung dauert es mehrere Tage bis die Haut sich wieder beruhigt hat.
Im Gegensatz zum Sonnenbrand wird die Sonnenallergie von den UVA-Strahlen im Sonnenlicht ausgelöst. Frauen sind etwa zehnmal so häufig betroffen wie Männer, vor allem wenn sie einen hellen Hauttyp haben. Typisch für eine Sonnenallergie ist, dass die quälenden Hauterscheinungen jedes Jahr nach dem ersten intensiveren Sonnenbad auftreten und stark jucken.
Folgende Tipps sollten beachtet werden
Wer an einer Sonnenallergie leidet, muss sich langsam an die Sonnenstrahlen gewöhnen. Halten Sie sich anfangs nur für kurze Zeit in der Sonne auf. Gerade bei Reisen in südliche Länder sollte man besonders vorsichtig sein. Die bekannten Empfehlungen für die Vermeidung von Sonnenbrand reichen bei Sonnenallergikern nicht aus.
Viele Sonnenschutzmittel enthalten nur UVB-Filter gegen Sonnenbrand. Für Sonnenallergiker ist aber der UVA-Schutz besonders wichtig. Sie sollten deshalb nur Präparate benutzen, die auch wirksame UVA-Filter enthalten. Auf vielen Produkten ist der UVA- bzw. UVB-Schutz getrennt angegeben.
Die Einnahme von Medikamenten zur Vorbeugung ist meist nicht sinnvoll: Beta-Carotin bewirkt zwar eine gelb-braune Verfärbung der Haut, baut aber keinen wirksamen Schutz gegen die Sonnenallergie auf. Auch die Wirksamkeit von Calcium-Tabletten ist nicht belegt. Vorsicht sollte auch bei der Einnahme von zahlreichen Arzneimitteln geboten sein, da diese die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen.
Eine wichtige und sinnvolle Maßnahme: Sonne zu Beginn der Saison nur in kleinsten Dosen genießen. Tritt die Allergie trotzdem auf, weniger sonnenreiche Urlaubsziele und Zeiten auswählen – auch wenn es zunächst schwerfällt. Bei der Kleidung hängt es von der Art und Verarbeitung des Stoffes ab, ob Sonnenstrahlen durchgelassen werden oder nicht. Am besten geeignet sind weit sitzende und fein gewebte Kleidungstücke. Es gibt heutzutage auch spezielle Textilien mit eingearbeitetem Sonnenschutzfaktor. Ebenso ist eine Kopfbedeckung, die Gesicht und Nacken schützt, wichtig.
Zu viel Sonnenbäder vermeiden und von Solarien ganz die Finger lassen. Daneben sollten Sie regelmäßig das Hautkrebs-Screening in Anspruch nehmen Eine Sonnenallergie sollte von einem Hautarzt untersucht werden. Die Auslöser der Allergie können Kosmetika (Duftstoffe oder Konservierungsstoffe in Sonnenschutzmitteln), Medikamente oder Pflanzen sein. Diese Substanzen können von außen mit der Haut Kontakt haben. Als Therapie können kurzzeitig Cortison-Salben eingesetzt werden.


