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Gesund und fit durch den Winter

Die kalte Jahreszeit zeigt sich oft mit zwei unterschiedlichen Seiten: Kristallklare Luft und märchenhafte Stimmung im weiten Weiss des Winters, aber auch naßkaltes Schmuddelwetter. Befolgen Sie am besten einige hilfreiche Tipps, damit Sie die kalte Jahreszeit gesund genießen können.

Schlitten fahren

Zu keiner Jahreszeit fällt es so schwer, den inneren Schweinehund zu überwinden wie im Winter. Schnee und Eis, wie auch Temperaturen unter Null lassen trotz Mütze, Schal und dickem Mantel die Kälte in alle Glieder fahren. Doch trotz dem kalten und wechselhaften Wetter ist es oft ganz einfach, auch die kältere Jahreszeit für die Gesundheit und ein besseres Wohlbefinden zu nutzen. Lassen Sie mit einigen Tipps das Wintertief hinter sich und stärken Sie zugleich Ihr Immunsystem.

Jeder Schritt in der frischen Luft ist wichtig

Genießen Sie die winterliche Umgebung mit einem regelmäßigen Spaziergang. Bereits ein kleiner Verdauungsspaziergang nach dem Mittagessen kurbelt den Kreislauf an, verbrennt einige Kalorien und steigert die Konzentrationsfähigkeit. Bereits wenige Minuten viel Licht und frische Luft draußen zu tanken, beugt einem Wintertief vor. Auch wenn es schwierig ist, sich im Alltag tagsüber zu bewegen, gelingen kleine Schritte zu mehr Bewegung bereits durch ein paar Gewohnheitsänderungen. Steigen Sie auf dem Weg zur Arbeit eine Haltestelle früher aus dem Bus oder der Bahn aus und laufen Sie den Rest der Strecke zu Fuß.

Nehmen Sie öfter die Treppe statt des Aufzugs. Wer täglich etwa 200 Treppenstufen steigt, stärkt bereits Herz, Kreislauf, Atmung und Stoffwechsel. Jede erklommene Treppenstufe soll das Leben verlängern, sagen alte Gesundheitsweisheiten.

Ausgewogene Ernährung

Auch die ausgewogene Ernährung in den Wintermonaten ist sehr wichtig. Essen Sie die traditionellen Wintergemüse wie Rosenkohl, Wirsing, Möhren oder rote Beete. Sie versorgen uns mit frischen Vitaminen und wertvollen sekundären Pflanzenstoffen. Neben Vitamin C, welches unser Abwehrsystem stärkt, darf Vitamin E in der Ernährung nicht fehlen. Es schützt unsere Zellmembran vor Oxidation und kann im Zusammenwirken mit anderen Vitalstoffen schwere Infekte verhindern.

Halten Sie Ihre Fitness auch während der kälteren Jahreszeit und versuchen Sie weiterhin kontinuierlich Sport zu treiben. Meist ist es mühevoller, zu pausieren und dann wieder in Form zu kommen. Damit es nicht zur ständigen Qual wird, sollten Sie die richtige und passende Aktivität finden, die Ihnen Spaß macht. Empfehlenswert sind zwei bis drei Mal pro Woche etwa eine Stunde Sport zu treiben. Nur dann bleiben Sie am Ball und kommen richtig fit durch den Winter.

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Beliebte Wintersportarten für die ganze Familie sind Rodeln und Schlittschuhlaufen. Beim Rodeln sind weder eine teure Ausrüstung noch besondere sportliche Fähigkeiten nötig. Bereits auf einer kleinen Anhöhe steht dem Spaß nichts im Wege. Wenn im Winter Seen und Flüsse gefroren sind, zieht es viele Schlittschuhläufer auf die eisigen Flächen. Aus Sicherheitsgründen müssen die Eisflächen von den Behörden freigegeben sein. Aber auch auf speziell präparierten Eisflächen und in Sporthallen kann man während der kalten Jahreszeit gemütlich seine Runden drehen. Eislaufen als Freizeitsport gehört mit zu den gesunden Ausdauersportarten des Winters.

Eine beliebte Wintersportart ist Schneeschuhwandern geworden. Gerade für Nichtskifahrer ist diese Art der Bewegung ideal. Schneeschuhgehen kann gemütlich, aber auch als kraftzehrende Sportart betrieben werden. Abseits des Pistentrubels können Sie als weiterer Vorteil die Schönheit und Ruhe verschneiter Winterlandschaften genießen.

Bei der Bewegung draußen an der frischen Luft sollten Sie sich bei kühlen Temperaturen warm anziehen. Am besten mehrere atmungsaktive Lagen übereinander, die bei Bedarf an- und ausgezogen werden können. Denken Sie besonders bei Minustemperaturen an Mütze, Schal und Handschuhe. An kalten Tagen geht sonst sehr viel Wärme über den Kopf und die Hände verloren. Empfehlenswert sind knöchelhohe Winterschuhe, die eine griffige Sohle haben, um auf Schnee und im Matsch guten Halt zu geben.

Die trockene Winterluft raubt der Haut die Feuchtigkeit. Ab acht Grad läuft die Fettproduktion auf Sparflamme. Auch wird die Haut bei Kälte schlechter durchblutet. Schnee reflektiert bis zu 90 Prozent der einfallenden UV-Strahlung. Besonders in der Höhe ist die UV-Strahlung intensiver als im Flachland und Sonnenschutz ist wichtig und besonders empfehlenswert. Ein Fettstift mit Lichtschutzfaktor schützt empfindliche Lippen.

Wintersportler, die nicht ausreichend gegen die Kälte gewappnet waren, können an Finger und Zehen leichte Erfrierungen erleiden. Wer mit extrem kalten Händen und Füßen von der Piste oder Loipe zurückkehrt, sollte die betroffenen Regionen langsam wärmen. Beispielsweise durch Halten der Hände und Füße unter fließend lauwarmem Wasser. Falls die Stellen nach 30 bis 60 Minuten immer noch gerötet sind, schmerzen oder stark kribbeln, sollte man einen Arzt aufsuchen.

Wellness

Wellnessanwendungen lassen im Winter den Stress hinter einem. Wasseranwendungen bedeuten seit Jahrhunderten für die Menschen Gesundheit. Ob die Entspannung im römischen Dampfbad, orientalischen Hamam oder mit einem Kneippbad. Auch mit einem Saunabesuch stärken Sie Ihre Abwehr. Das regelmäßige Schwitzen wirkt auf Körper und Seele gleichermaßen. Die körpereigenen Abwehrkräfte werden durch die extremen Temperaturreize stimuliert. Zugleich kommt der Geist mitten im hektischen Alltag bei einem Saunagang zur Ruhe. Ein klassisches Wellness-Wochenende bietet die Möglichkeit, die Seele einmal so richtig baumeln zu lassen.

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