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Birnen – die vitaminreiche und geschmackvolle Frucht

Die Birne ist eine süße und gesunde Obstsorte. Sie liefert nur wenige Kalorien und enthält viele Vitamine und Mineralien. Birnen sind ein säurearmes Obst und sind damit im Allgemeinen gut verträglich.

Birne

Birnen sind eine sehr alte Obstart und seit mehreren tausend Jahren sind sie bekannt. Das Kernobstgewächs aus der Familie der Rosengewächse stammt aus der Region zwischen Kaukasus und Anatolien. Heute werden weltweit wohl 5.000 Sorten angebaut, vor allem in Frankreich, Italien, China, USA, Belgien, Niederlande, Südafrika, der Türkei und Deutschland.

Die Birne ist eine sommergrüne Frucht, die an Bäumen, aber auch an Sträuchern wächst. Birnen aus deutschem Anbau kommen zwischen September und Dezember auf den Markt. Einfuhren aus Übersee ermöglichen ein ganzjähriges Angebot. Verglichen mit Äpfeln hat die Birne einen höheren Standortanspruch und ist wegen der früheren Blüte mehr frostempfindlich. Meist werden die Birnen bereits gepflückt, bevor sie kurz vor der Vollreife stehen, um die Lagerdauer zu verlängern und sie ohne Druckstellen ernten zu können. Die druckempfindlichen Früchte sollten kühl gelagert werden. Birnen sind eine klimakterische Frucht und reifen nach.

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Verwendung in der Küche

Meist werden die Birnen roh verzehrt. Sie können auch zu Kompott, Gelees, Konfitüren und Desserts verarbeitet werden, daneben passen die süß-aromatischen Früchte auch gut als Kuchenbelag. Beliebt sind auch Obstler, insbesondere der aus der Williams-Christ-Birne hergestellte gleichnamige Birnenbrand. Für die Safterzeugung eignen sich besonders Mostbirnen. Verwendet werden Birnen auch als würzige Beilage zu Salat, Käse, Nüssen, Wild oder Schweinefleisch.

Gesunde Inhaltsstoffe

100 g Birnen weisen einen Brennwert von 55 kcal (210 kJ) auf. Sie wirken wegen des geringen Säuregehalts etwas süßer als Äpfel und haben einen relativ hohen Gehalt an Folsäure, Vitamin B2 und ein Kaliumgehalt, der entwässernd wirkt.

Birnensorten

Beliebte Birnensorten sind die Nashi Birne, die auch Apfelbirne genannt wird. Sie hat ihre Heimat in Japan, Südchina und Korea. Die birnen- oder apfelförmige Frucht besitzt eine glatte, gelbgrüne bis rötliche Schale. Vom Geschmack her erinnert die süße Frucht an eine Mischung aus Apfel, Birne und Melone. Die Früchte enthalten Vitamin C , Kalium, Calcium und Phosphor.

Die Williams-Christ-Birne wurde vor rund 240 Jahren erstmals in England verbreitet. Die eher große Birnesorte ist grün-gelb gefärbt und leicht orange angehaucht. Das Fruchtfleisch ist gelb-weiß. Die Frucht reift Ende August bis Anfang September. Verwendet wird die Sorte Williams Christ als Tafelobst, als Konserve, sowie zur Herstellung von Obstbrand und Likör. Um die Birne in die Flasche zu bekommen, werden nach der Birnbaumblüte Flaschen über die kleinen Früchte gestülpt. Die Birne reift nun in der Flasche bis zum Herbst heran.

Abbé Fétel ist eine alte Birnensorte. Die Züchtung aus Frankreich wurde nach ihrem Züchter, einem Mönch namens Abbé Fétel, benannt. Die große Birne ist flaschenförmig und leicht gekrümmt und von grünlich bis gelblicher Farbe. Sie ist saftig und schmeckt sehr süß-fruchtig. Weit verbreitet ist die Abbé Fétel in Italien, Argentinien und Chile.

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