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Tipps für Ihre Grillparty

An sich ist Grillen eine der gesündesten Gararten, die es gibt. Durch die direkte Hitzestrahlung schließen sich sofort die Poren des Grillfleischs. Dadurch gehen weniger wertvolle Vitamine und Mineralstoffe verloren und auch die typischen Geschmacksstoffe bleiben besser erhalten. Das in der Grillade enthaltene Fett schmilzt jedoch in der Hitze und tropft aus. Deshalb ist keine Zubereitungsart so fett- und kalorienarm wie das Grillen!

grillen

In den Sommermonaten zeigen Rauchschwaden und Grillduft die große Beliebtheit des Grillens vielerorts an. Der Holzkohlegrill erzeugt den typischen Grillgeschmack. Das Grillgut gart direkt über der Glut, die heiß genug sein muß. Damit Sie das Grillen auch wirklich genießen können, gilt es einige Sicherheitsregeln einzuhalten. Achten Sie vor allem darauf, dass niemals Fett in die Glut tropft. Dieses verbrennt auf der heißen Kohle und lässt krebserregende Benzpyrene entstehen, die sich auf dem Grillgut ablagern können. Um dies zu verhindern, sollte man am besten für mariniertes und fettes Fleisch spezielle Grillpfannen aus Alufolie verwenden, so werden Saft und Fett von der Glut ferngehalten.

Alternativen zum Holzkohlegrill

Als Alternative bieten sich bei der Grillausrüstung Vertikal-Grillgeräte an, bei denen kein Fett in die Glut tropfen kann. Gefährliche Benzpyrene entstehen aber auch, wenn Fleisch stark verbrennt, deshalb sollte man stets für den richtigen Abstand zwischen Glut und Fleisch sorgen. Auch bei der Auswahl des Grillguts sollten Sie auf gepökeltes Fleisch verzichten. Beispielsweise ein Kasseler Kotelett enthält Nitritsalz, das sich bei hohen Grilltemperaturen mit dem Eiweiß des Grillfleischs zu krebserregenden Nitrosaminen verbinden kann.

Wer keine lästigen Rauchschwaden mag, der kann einen Gasgrill verwenden. Das Gerät ist innerhalb von 10 Minuten heiß und die Temperatur per Regler einstellbar. Weder eine Gasflasche noch Asche entsorgen muss man bei einem Elektrogrill. Ein bequemes Grillvergnügen, doch für viele Grillanhänger fehlt der typische Grillgeschmack.

Spülen Sie das Fleisch vor dem Grillen kalt ab und tupfen Sie es mit Küchenpapier trocken. Das Grillfleisch bleibt richtig saftig, wenn Sie das Fleisch stets bei hoher Hitze, aber möglichst kurz grillen und zum Wenden stets eine Zange verwenden. Meist denkt man beim Grillen an Fleisch, doch versuchen Sie doch einmal vegetarische Köstlichkeiten vom Grill. Diese werden immer beliebter: Tofu, Sojaprodukte, Gemüse wie z.B. Tomaten, Maiskolben, Paprika, Pilze und Kartoffeln. Dabei gilt die Regel: Erst salzen und würzen und dann grillen. Gegrillte Früchte wie Ananas, Mango oder Banane sind ebenfalls eine Delikatesse.

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Probieren Sie mal Fisch

Auch Fischliebhaber kommen beim Grillen auf ihre Kosten. Zum Grillen eignen sich ganze Fische, wie beispielsweise Forelle, Makrele, Seezunge und Heringe. Kleinere Fische können als „Steckerl“-Fisch direkt am Spieß gegrillt werden, größere in speziellen Fischkörben. Auch Koteletts und Filets von Lachs, Hecht, Kabeljau, Heilbutt, Zander und Rotbarsch lassen sich vorzüglich grillen. Damit die Fischteile nicht am Rost festkleben, sollten sie vor dem Grillen mit Öl bepinselt werden. Tipp: Zum Grillen sollte man unbedingt fangfrische Ware verwenden. Frischen Fisch erkennt man an seinem metallischen Glanz, den glänzenden Schuppen, seiner straffen Haut, den klaren Augen und an der roten Farbe der Kiemen. Daneben darf der Fisch keinen unangenehmen Geruch haben.

Saftige Stücke vom Schwein, Rind und Lamm sind die Hauptattraktion bei gelungenen Grillparties. Grundsätzlich kann jedes Fleischstück aus Rind-, Schweine- und Lammfleisch gegrillt werden, das auch in der Pfanne kurz gebraten wird. Eine besonders rustikale Note bekommt das Grillfest, wenn außer Schnitzeln und Koteletts auch gegrillten Schweinebauch serviert wird. Schweinebauch sollte aus dem vorderen Bauchteil des Schweins stammen, da dieser relativ fleischig ist. Man lässt den Bauchspeck am besten vom Metzger in etwa 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden. Damit kein Fett in die Glut tropft, sollte man Schweinebauch auf Grillpfannen aus Alufolie grillen.

Spareribs

Aus dem Bauch des Schweins stammt auch eine typisch amerikanische Grillspezialität: die sogenannten Spareribs. Zunächst werden die Rippchen mariniert, indem sie mit einer trockenen Gewürzmischung eingerieben werden. Danach werden sie langsam bei mittlerer Hitze gegrillt. Anschließend werden die Spareribs mit einer süßlich-rauchigen Barbecuesoße bestrichen.

Roastbeef

Der Gourmet schwört auf saftige Stücke vom Rind. Aus der Rinderlende stammt das berühmte Roastbeef, das am Stück oder in Scheiben als Rumpsteak gegrillt werden kann. Leckere Steaks lassen sich auch aus der Rinderhüfte schneiden, sie sind aber stärker mit Fett durchzogen. Wichtig: Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Rindfleisch nicht hell- sondern dunkelrot gefärbt ist. Nur dann ist es wirklich gut abgehangen. Außerdem sollte Rindfleisch nicht zu dünn geschnitten sein, sonst trocknen die Scheiben beim Grillen aus. Die Dicke sollte zwischen 3-5 cm betragen.

Im Gegensatz zum Schweinefleisch wird Rindfleisch nicht ganz durchgebraten werden, sondern es sollte im Innern seine rosa Farbe behalten. Wer nicht so genau auf die Uhr sehen möchte, macht den Drucktest: Medium gegrilltes Fleisch gibt auf Fingerdruck nur wenig nach. Damit bleibt es zart, saftig und aromatisch.

Würste

Klassiker beim Grillen sind die traditionelle Bratwurst, Kalbsbratwürste und Nürnberger Rostbratwürstchen. Wer es abwechslungsreicher liebt, versucht auch einmal rohe Schweinsbratwürste oder fertig zubereitete Bratwurstschnecken. Zum Grillen eignen sich auch ungepökelte Brühwürste wie Regensburger oder Fleischwurst. Allerdings muss man sie vor dem Grillen leicht einritzen, sonst platzen sie durch die Hitze. Aus dem gleichen Grund sollte man frische Schweinsbratwürste vor dem Grillen kurz mit heißem Wasser überbrühen.

Abgerundet wird das Grillessen durch frisches Baguette, einem leckeren Salat (Kartoffel- oder Nudelsalat) und durch Senf, Tomatenketchup oder anderen Grillsaucen. Gerade zu gegrilltem Gemüse und Kartoffeln schmecken auch leckere Dips besonders gut

Grilltipps

  • Halten Sie genügend Abstand zwischen Rost und Kohle ein.
  • Legen Sie das Fleisch erst auf, wenn die Kohle gut durchgeglüht ist und nicht mehr qualmt.
  • Legen Sie Ihr Grillgut auf Alufolie.
  • Essen Sie bei Ihrem Grillgut keine schwarzen Stellen.
  • Grillen Sie nicht nur Fleisch, sondern auch Gemüse wie Paprika, Maiskolben oder Zwiebeln.
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