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Fastfood und Fertiggerichte

Warum sind wir verrückt nach Zucker, Fett und Salz und essen gerne Fastfood und Fertiggerichte? Die Kombination Zucker, Fett und Salz gibt dem Körper einen besonderen Kick. Das schnelle Essen schmeckt und ist praktisch, hat aber bei einem regelmäßigen Verzehr einen Haken.

Pommes

Fast Food

Das sogenannte schnelle Essen ist zwar beliebt, doch soll auch ungesund, fettig und vitaminarm sein. Typischerweise wird es an Verkaufstheken und in Schnellrestaurants angeboten und beinhaltet etwa Hamburger, Pommes frites, Pizzen, Döner Kebab, Chicken Wings, Fish and Chips, Hotdogs, Brat- oder Currywürste. Damit es bei den Anbieter schnell und günstig geht, findet die Nahrungszubereitung meist mit Fritteusen, Mikrowellen und Grills statt. Der Geschmack für die breite Masse ist ebenfalls wichtig. Oft sind die Produkte reich an Zucker, Salz und Fett, wie auch an Zusatzstoffen (Farbstoffen, Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen). Selbst Salate bekommen meist ein fett- und kalorienreiches Dressing. Große Mengen Zucker und Geschmacksverstärker werden gerne verwendet, um einen guten Geschmack vorzutäuschen.

Wer jetzt aus diversen Gründen trotz aller Bedenken nicht auf Fast Food verzichten kann, sollte sich doch an ein paar Tipps halten. Man sollte das Essen in Ruhe genießen, denn es dauert etwa 20 Minuten, bis die Sättigung eintritt. Andernfalls nimmt man sonst gerne übermäßige Portionen und Nachschläge. Bestellen Sie besser eine kleine Portion, verzichten Sie auf Saucen und bevorzugen Sie die fett- und kalorienarme Variante. Sie können auch einen Salat dazu bestellen. Achten Sie dabei aber auf das angebotene Dressing. Anstatt Cola oder Limo nehmen Sie besser Mineralwasser.

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Convenience Food

Auch bei der Essenszubereitung und Vorbereitungszeit soll es für viele Menschen schnell und bequem gehen. Deshalb wird häufig zu vorgefertigten Produkten gegriffen – zu sogenanntem Convenience Food. Der Begriff leitet sich vom englischen Wort für Bequemlichkeit und Zweckmäßigkeit ab. Die teilfertigen Gerichte können mit wenig Aufwand fertig zubereitet werden können. Dazu zählen neben Fertiggerichten auch Konserven und Tiefkühlkost, die einfach in der Mikrowelle aufgewärmt werden können. Im Detail kann man Convenience Food folgendermaßen einteilen:

  • küchenfertig: Küchenfertige Lebensmittel müssen nur noch gegart und zu Ende zubereitet werden (z.B. nicht zubereitetes Tiefkühl-Gemüse, Mischsalat, Fischfilet, Backmischung)
  • garfertig: Muss noch gebraten, gekocht oder frittiert gebacken werden (z.B. paniertes Schnitzel, Aufbackbrötchen, Tiefkühl-Pommes frites, Reis, Nudeln)
  • misch-, aufguss- oder anrührfertig: Weitere Zutaten werden dem fertig vorbereiteten oder gegarten Lebensmittel hinzugefügt, daneben müssen sie noch erwärmt werden (z. B. Kartoffelpüreepulver, Instantgerichte, Tütensuppe)
  • zubereitungsfertig: Kann direkt erhitzt und dann verzehrt werden (z. B. Konserven, Tiefkühlfertiggerichte, Mikrowellengerichte)
  • verzehrfertig: Kann direkt gegessen werden, nachdem die Verpackung geöffnet oder entfernt wurde (Backwaren, Dosen-Obst, Fischkonserven, fertige Salate, Fruchtjoghurt)

Neben der Zeitersparnis beim Zubereiten greifen viele Verbraucher gerne wegen der meist langen Haltbarkeit auf Convenience Produkte zu. Convenience Produkte werden tiefgefroren, gekühlt, getrocknet, sterilisiert oder pasteurisiert, konserviert, gesäuert oder unter Vakuum verpackt. Einige Gesundheitsexperten bezeichnen Convenience- und Fertigprodukte als Kalorienbomben, da diese oft viel Zucker, Fett und Salz enthalten. Dennoch hält der Trend zu Convenience Produkten ungebrochen an. Bequemlichkeit und Schnelligkeit schlägt oft die Zubereitung mit frischen Lebensmitteln.

Tipps

Ernähren Sie sich möglichst nur in Maßen durch Fast Food und Convenience Produkte. Nach Möglichkeit verwenden Sie so oft wie möglich frisches, regionales Obst und Gemüse. Ein leckerer Salat ist nicht unbedingt teurer als ein Menü im Schnellrestaurant oder eine Currywurst mit Pommes.

Nehmen Sie sich Zeit für das Essen, denn sonst können Sie Probleme mit der Verdauung bekommen. Zudem tritt bei schnellem Essen das Sättigungsgefühl erst spät ein, was wiederum dazu führt, dass wir zu viel essen.

Achten Sie auf die Inhaltsstoffe. Verzichten Sie möglichst auf fettige Speisen, die frittiert wurden. Denn die künstliche Transfettsäuren machen nicht nur dick, sondern auch krank und erhöhen nach Studien das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Jede Menge Salz steckt in Fast Food und zu viel davon ist ungesund. Es fördert unter anderem Bluthochdruck. Wer selbst kocht, kann beim Würzen statt zu Salz zu frischen Kräutern greifen. Auch wenn viele salzarme Speisen anfangs noch etwas fad schmecken, stellt sich der Geschmackssinn schon nach kurzer Zeit darauf ein.

Bewegung, Bewegung und nochmals Bewegung. Bestimmt tausend Mal gehört, doch immer wichtig ist es regelmäßige Bewegung in den Alltag zu integrieren.

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