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Zuckerfalle in Getränken

Dass Cola und Limonade viel Zucker enthält, wissen wohl die meisten. Doch wie sieht der Zuckergehalt bei Fruchtsäften und bei Erfrischungsgetränken aus, auf deren Etikett „weniger süß“ oder „zuckerreduziert“ steht. Wie schaffen Sie einen Zuckerentzug?

Cola

Ein Glas Cola mit 250 ml enthält 27 Gramm Zucker, das 9 Stück Deutschem Würfelzucker entspricht. Wird der Zuckergehalt auf ein Liter umgerechnet, dann sind es etwa 36 Stück Würfelzucker. Sehr viel. Für besorgte Ernährungswissenschaftler zu viel, denn zu viel Zucker macht dick, das befördert wiederum Erkrankungen wie Diabetes. Immer wieder wird von Mediziner eine Reduzierung des Zuckergehalts der Softdrinks oder gar eine Zuckersteuer gefordert.

Zuckergehalt im Fruchtsaft

Fruchtsäfte erscheinen auf den ersten Blick als gesündere Alternative gegenüber den Erfrischungsgetränken. Enthalten sind wichtige B- und C-Vitamine sowie Antioxidantien. Doch auch im Fruchtsaft steckt jede Menge Zucker drin. Fruchtzucker (Fruktose) ist bereits von Natur aus im Saft enthalten, auch wenn auf dem Etikett „frisch gepresst“, „weniger süß“ oder „ohne Zuckerzusatz“ steht. Wer auf die Ernährung achten möchte, sollte somit den Saft am besten mit Wasser verdünnen. Beispielsweise eine Apfelschorle schmeckt und erfrischt genau so.

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Zuckerfallen

Eine Zuckerfalle ist löslicher Eistee. Wer gerne im Sommer Eistee genießen möchte, macht diesen am besten selber. Als Wachmacher sind Energy Drinks wegen dem Koffein besonders beliebt, doch sie enthalten auch viel Zucker. Bis zu sieben Würfelzucker stecken in einem Glas. Für machen Käufer ist bei manchen Inhaltsstoffen auf den ersten Blick nicht erkennbar, dass es sich um Zucker handelt. Dazu zählen Begriffe wie Maltose, Dextrose oder Lactose.

Zucker in Fertigprodukten

Besondere Vorsicht ist auch bei einigen Fertigprodukten angebracht. Hier versteckt sich oft deutlich mehr Zucker in dem Produkt als man vermuten mag. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Zutatenliste vor dem Kauf.

Zuckerentzug

Zucker zu reduzieren hat viele positive Effekte, ob gesündere Haut oder besserer Schlaf. Wer einen Schritt mit Zuckerentzug weiter geht, muss einige Regeln beachten. Die Zutatenlisten der Produkte müssen genau studiert werden und dazu sind viele Gerichte wegen dem erhaltenen Zucker tabu. Für den Körper ist Zuckerentzug nicht einfach, denn Zucker macht nicht nur körperlich, sondern auch psychisch abhängig. In den ersten Tagen fühlen sich die meisten nervös, reizbar und schlapp. Das Verlangen nach etwas Süßem macht sich stark bemerkbar. Erst nach etwa einer Woche hat der Körper sich auf den Zuckerentzug umgestellt. Hilfreich in der ersten Phase ist ausreichend Schlaf, genügend Wasser trinken, Gemüse essen und Sport einplanen.

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