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Dehydration: Vorsicht bei Flüssigkeitsmangel

Bei einem Flüssigkeitsmangel fehlt dem Körper die nötige Flüssigkeit. Der Körper verliert mehr Flüssigkeit als ihm zugeführt wird. Eine Dehydration kann zu gravierenden gesundheitlichen Problemen führen. Wie merkt man, dass man dehydriert ist? Was sind die Symptome und welche Ursachen können dahinterstecken?

Wasserkaraffe

Was ist eine Dehydration/Dehydratation?

Der menschliche Körper besteht zu etwa zwei Drittel aus Wasser. Das Wasser und die darin gelösten Elektrolyte, wie beispielsweise Natrium, Kalium, Calcium und Magnesium, benötigt der Körper für die Stoffwechselprozesse. Nur dann können alle Körperfunktionen und Körperprozesse reibungslos ablaufen. Verliert der Körper mehr Flüssigkeit und/oder Elektrolyte als er aufnimmt, kommt es zu einem Flüssigkeitsmangel, einer sogenannten Dehydration. Wird ein gravierender Flüssigkeitsverlust, eine sogenannte Exsikkose (Austrocknung) nicht ausgeglichen, kann eine lebensbedrohliche Lage entstehen.

Unterscheidung von verschiedene Arten von Dehydration

  • Isotone Dehydration: Mangel an Flüssigkeit und Elektrolyten (vor allem Natrium). Ursachen können Erbrechen, Durchfall und weniges Trinken sein.
  • Hypertone Dehydration: Flüssigkeitsmangel, bei dem im Verhältnis zu viele Elektrolyte (Natrium) vorhanden sind. Kann bei starkem Schwitzen und bei Fieber auftreten.
  • Hypotone Dehydration: Zu wenig Elektrolyte im Verhältnis zum vorhandenen Wasser. Dies passiert zum Beispiel, wenn ausgeschiedene Flüssigkeit mit natriumlosem Wasser ersetzt wird.
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Symptome bei Flüssigkeitsmangel

  • Durst
  • trockener Mund und trockene Zunge
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsschwäche, Müdigkeit, Schwächegefühl
  • Schwindel
  • stark gefärbter bis dunkler Urin; Abnahme der Urinmenge
  • Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen und Lethargie
  • trockene, juckende Haut; spröde bis rissige Lippen
  • Muskelkrämpfe

Ursachen des Flüssigkeitsmangels

Dehydration kann vielfältige Ursachen haben. Häufig tritt ein Flüssigkeitsmangel auf, wenn die betroffenen Personen zu wenig trinken. Dies tritt besonders bei grosser Hitze, schweren körperlichen Belastungen und Sport auf. Zudem haben ältere und pflegebedürftigen Menschen ein geringeres Trinkbedürfnis. Ein hoher Flüssigkeitsverlust wird auch bedingt durch Fieber, Verbrennungen, Durchfall und Erbrechen. Daneben sind weitere Ursachen Missbrauch von Abführmitteln, grössere Blutverluste und auch schwere organische Erkrankungen, wie zum Beispiel Erkrankungen der Nieren.

Behandlung

Zunächst muss die fehlende Flüssigkeit und der damit verbundene Mangel an Elektrolyten ersetzt werden. Liegt eine leichte Dehydration vor, dann durch schluckweises Trinken und bei einer schwereren Dehydration mittels einer Infusion. Bei Verdacht auf Dehydration sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen, vor allem wenn Säuglinge oder ältere Menschen mit einem schlechten Allgemeinzustand betroffen sind. Ist eine Krankheit für den Flüssigkeitsverlust verantwortlich ist, muss diese zudem ärztlich behandelt werden.

Empfohlene Trinkmenge

Die tägliche Wasseraufnahme einer durchschnittlich großen und schweren Person liegt bei etwa 2,5 Liter. Davon stammen ein Großteil aus der Flüssigkeitsaufnahme aus Getränken und ein kleinerer Teil aus fester Nahrung. Zum Vorbeugen einer Dehydration eignen sich vor allem Mineralwasser und Saftschorlen. Personen mit Erkrankungen sollten im Zweifel ärztlichen Rat einholen, wenn sie über ihren Bedarf unsicher sind.

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