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Sicheres Radfahren nur mit Helm

Bei Radunfällen stürzen Betroffene meist mit dem Kopf voran auf den harten Asphalt. Deshalb ist Vorsicht und ein Helm angebracht.

Fahrradhelm

Fahrradhelme sind nicht bei jedermann beliebt. Es fahren immer noch viele Radfahrer "oben ohne" und verzichten auf einen Schutz des Kopfes. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes passieren jährlich etwa 80.000 Unfälle mit Fahrradfahrern. Durchschnittlich 85 Prozent aller Unfälle mit Kopfverletzungen sind Radler-Unfälle. Nach Expertenmeinung könnten viele der schweren Schädelverletzungen durch Tragen eines Fahrradhelmes verhindert werden. Helmpflicht besteht keine, daher trägt nur jeder zehnte Radfahrer einen Helm.

Eltern als Vorbild

Eltern sollten mit gutem Beispiel voran gehen und den kleinen Verkehrsteilnehmern das Tragen des Fahrradhelmes vorleben. Sonst wird er vom Nachwuchs meist nicht als ständiger Begleiter angenommen. Tagsüber kommt nach einer Statistik alle 27 Minuten in Deutschland ein Rad fahrendes Kind zu Schaden. Gerade deshalb sollten Familien beim Radfahren zuallererst an die Sicherheit denken. Kinder sind besonders gefährdet, weil sie die Gefahren falsch einschätzen, sei es im Stadtverkehr, auf dem Schulverkehr oder auf Touren durch Wald und Wiesen. Mangelnde Erfahrung und schlechte Einschätzung riskanter Situationen erhöhen das Unfallrisiko der jüngeren Verkehrsteilnehmer erheblich. Kinder unter zwölf Jahren sollten daher immer einen Helm tragen.

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Risiko Kopfverletzung

Betroffene stürzen bei Radunfällen oft mit dem Kopf voran auf einen harten Untergrund. Der Aufprall kann glimpflich ausgehen oder stationär im Krankenhaus mit schweren Kopfverletzungen, wie Hirnblutung und Schädelbruch, enden. Deshalb am besten ein Fahrradhelm beim Radeln aufsetzen, anstatt im Nachhinein sich Vorwürfe zu machen, warum modische Aspekte oder der Fahrtwind um die Ohren wichtiger als die Sicherheit waren.

Nicht nur Kinder sind im Straßenverkehr stark gefährdet, sondern auch Senioren. Da die Reaktionsgeschwindigkeit der älteren Generation in der Regel geringer ist, erhöht sich gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit einer ernsthaften Verletzung bei einem Sturz.

Tipps für den Helmkauf

Der Kauf eines Fahrradhelms ist eine wichtige Entscheidung für Ihre Gesundheit. Deshalb sollten Sie auf ein paar wichtige Dinge achten. Achten Sie auf Prüf- und Gütesiegel. Das drückt aus, dass der Hersteller den Helm bei einer unabhängigen Institution testen ließ und er den gesetzlichen Sicherheitsstandards entspricht.

Der Fahrradhelm sollte schlagfest und sicher sein und über ausreichend große Lüftungsschlitze verfügen. Gerade in den warmen Monaten wird der Kopf stärker beim Radeln erhitzt. Probieren Sie den Fahrradhelm an und setzen Sie diesen gerade auf. Gute Modelle lassen sich problemlos und schnell am Kinnriemen und am Hinterkopf einstellen.

Achten Sie auf den richtigen Sitz des Helms auf dem Kopf. Er sollte nicht drücken oder wackeln. Der Helm muss die Stirn, die Schläfen und den Hinterkopf sicher abdecken. Ist das Material spröde oder brüchig geworden, sind Sie gestürzt oder sind nach dem Kauf etwa fünf Jahre vergangen, dann sollte ein neuer Helm angeschafft werden.

Kaufen Sie den Kinderhelm passend, so erreichen sie eine sofortige Schutzwirkung. In einen Fahrradhelm kann das Kind ohnehin nicht hineinwachsen. Und gerade bei Kindern kommt es darauf an, dass der Helm gefällt. Dann wird er auch gerne getragen.

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