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Propolis – das Bienenharz heilt Wunden und schützt vor Infekten

Propolis ist ein Kittharz der Bienen und wird wegen seiner Vielzahl von hochwirksamen Inhaltstoffen als Hilfe gegen Krankheitserreger aller Art eingesetzt.

Biene

Die Grundlage von Propolis ist ein angenehm riechendes, dunkelbraunes Harz, das die Bienen aus den Rinden von Nadelhölzern und von Baumknospen sammeln. Diesem Harz mischen die fleissigen Insekten noch Wachs und Blütenpollen zu – und schützen so ihren Stock vor Feuchtigkeit, Zugluft und Krankheitserregern (Bakterien, Viren und Pilze). Denn wo 50.000 Insekten auf engstem Raum zusammenwohnen, ist die Schaffung einer keimfreien Atmosphäre eine lebenswichtige Vorkehrung.

Natürliches Schutz- und Heilmittel

Das Kittharz Propolis gilt daher bei uns Menschen als natürliches Schutz- oder Heilmittel. Schon im Altertum versorgte man sich mit dem desinfizierenden Stoff die Wunden. Seit einigen Jahren erfährt Propolis wieder intensive Beachtung. Grund sind die gehäuft auftretenden Allergien und Resistenzen gegen die chemischen Antibiotika. Bei diesen Menschen wirkt Propolis häufig ausgesprochen kraftvoll.

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Flavonoide

Für die medizinischen Wirkungen sind in erster Linie die Flavonoide verantwortlich. Die gelben Pflanzenpigmente (früher: Vitamin P) unterstützen die Arbeit der Freßzellen (Phagozyten) im menschlichen Immunsystem. Diese Pflanzenstoffe hemmen außerdem schmerzerzeugende Prostaglandine, beschleunigen die Wundheilung (bei allen Arten von Wunden), können giftige Schwermetalle an sich binden und die Thymusdrüse aktivieren. Propolis weist auch nach längerer Anwendung keine Nebenwirkungen auf. Die antibakterielle, antiseptische und antivirale Wirkung ist bei diesem Naturstoff unfehlbar und jederzeit gewährleistet.

Schutz vor grippalen Infekten

Ein Tipp für den Schutz vor grippalen Infekten: Wenn Sie nach Hause kommen, nach dem Händewäschen gleich 15 Tropfen Propolis-Tinktur in einen Viertelliter lauwarmem Wasser verrühren und damit kräftig gurgeln.

Propolissalbe wird gegen alle möglichen Arten von Verletzungen und Entzündungen am Körper verwendet, z.B. bei wunden Stellen unter der Nase, die in der Erkältungsphase durch das viele Schneuzen entstehen. Als Gel hilft Propolis bei Problemen am Zahnfleisch. Propoliskapseln wiederum unterstützen und stärken den gesamten Organismus.

Wissenswertes zu Bienen

Insekten zählen zu den wichtigsten Pflanzenbestäubern, denn sie sammeln Pollen und Nektar und sind damit für den Fortbestand der Pflanzenwelt zuständig. Gleichzeitig sichern sie auch einen Großteil unserer Nahrung. Häufig werden Bienen und Wespen auf Grund ihres Aussehens verwechselt. Aber es gibt Unterschiede: Bienen sind behaart und eher rund und dick. Hingegen schlank und unbehaart sind Wespen, die auch meist ein kräftiges und helleres gelb haben. Wespen sind aggressiver und stechen schneller zu. Sie können, anders als Bienen, ihren Stachel nach dem Stich herausziehen. Bienen sterben nach dem Stich.

Bienen ernähren sich ausschließlich pflanzlich, vor allem von Nektar und Pollen. Weltweit gibt es schätzungsweise 20.000 Bienenarten. In Europa sind etwa 700 Arten und in Deutschland rund 500 Arten heimisch. Spricht man von der Biene, ist allgemein die Honigbiene gemeint.

Ein Bienenvolk besteht immer aus einer Königin. Sie ist das größte Tier und das einzige fortpflanzungsfähige Weibchen. Sie lebt drei bis fünf Jahre. Drohnen sind männliche Bienen, die nur zur Fortpflanzung benötigt werden. Den größten Anteil eines Bienenvolks bilden die Arbeitsbienen.

Bienen sind fleißige Tiere: Für 500 Gramm Honig muss eine Arbeitsbiene rund 40.000-mal ausfliegen und dabei eine Flugstrecke von rund 120.000 Kilometern zurücklegen. Ein Bienenvolk produziert pro Jahr etwa 15 und 20 Kilogramm Honig.

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