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Gesundheit auch fürs Auge

Viele Erkrankungen des Auges hängen eng mit der Allgemeingesundheit, dem Stoffwechsel und der Ernährung zusammen.

Auge

Stundenlang wird in einen Bildschirm gestarrt und in klimatisierten Innenräumen herrscht trockene Luft. Die Augen müssen täglich einige Belastungen überstehen. Augenreizungen können daneben durch Rauch, Zugluft, Wind und Chlorwasser auftreten. Auch kleine Fremdkörper im Auge, allergisch bedingte Augenreizungen, Smog und grelles Sonnenlicht lösen brennende, gerötete Augen aus, bringen die Augen zum Tränen und rufen unangenehmes Fremdkörpergefühl oder erhöhte Lichtempfindlichkeit hervor. Die Augen sind das Organ, mit dem wir die meisten Sinneseindrücke aus unserer Umgebung aufnehmen. Somit sollten die Augen gesund erhalten bleiben.

Schutz gegen Infektionen

Das Auge ist ein empfindliches Organ und sollte gegen Infektionen geschützt werden. Bei vielen Augenerkrankungen steigert eine frühzeitige Erkennung die Heilungschancen bzw. kann den Krankheitsverlauf stoppen oder verlangsamen. Frühzeitig sollte eine gezielte Vorsorge ernsthafte Augenerkrankungen verhindern. So sollte spätestens ab dem 40. Lebensjahr regelmäßig der Augeninnendruck gemessen werden, um frühzeitig ein Glaukom (Grüner Star) zu erkennen.

Geht es dem Körper gut, dann trägt dies auch in der Regel zur Gesundheit der Augen bei. Liegen Blutdruck, Arterienverkalkung, Störung des Fettstoffwechsels, Diabetes mellitus und Durchblutungsstörungen vor, kann dies zu verschiedenen Veränderungen am Auge führen, u. a. zu einer vorzeitig auftretenden Katarakt (Star-Erkrankung), einer Sehnerverkrankung oder zu Veränderungen an der Netzhaut.

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Kurzsichtigkeit

Kurzsichtigkeit (Myopie) gilt weltweit als die häufigste Augenkrankheit und sie nimmt weiter zu. Wer weit entfernte Gegenstände nicht erkennen kann, ist kurzsichtig. Die Gründe für die Zunahme der Kurzsichtigkeit sind nicht vollkommen klar. Forscher glauben, dass unserer Augen durch Computer, Smartphone oder Buch viel zu viel im Nahbereich fixieren müssen. Empfohlen wird die Augen immer mal wieder zu entlasten. Legen Sie immer wieder Pausen ein, in denen sich die Augen mit einem Blick in die Ferne ausruhen können. Tageslicht spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Gehen Sie öfters raus und lassen den Blick bei Tageslicht schweifen. Bei Kindern konnte festgestellt werden, dass diejenigen, die sich viel im Freien aufhalten, weniger unter Kurzsichtigkeit leiden.

Bei Menschen mit höherer Kurzsichtigkeit sind regelmäßige Kontrollen der Netzhaut wichtig, da bei ihnen ein erhöhtes Risiko einer Netzhautablösung besteht. Auch die sogenannte Makuladegeneration, die häufigste Ursache für die Erblindung, kann so frühzeitig erkannt werden.

Der durch Bluthochdruck oder Arterienverkalkung hervorgerufene Rückgang und der Verlust der Sehschärfe sollte mit den notwendigen Maßnahmen bei Gefäßerkrankungen angegangen werden. Wichtig ist das Einstellen des Rauchens, Gewichtsreduktion und regelmäßige Bewegung.

Trockenheit des Auges

Ebenfalls nicht zu unterschätzen ist das Risiko, das von einer Trockenheit des Auges ausgeht. Ein verminderter Tränenfluss lässt das Auge anfälliger für Bakterien und andere Krankheitserreger werden. Hiervon betroffen sind Menschen, die viel vor dem Computer arbeiten, sowie Frauen während und nach einer hormonellen Umstellung wie dem Klimakterium. Schuld können auch ein Vitamin-A-Mangel, Hautmilben und Bakterien sein. In solchen Fällen kann künstliche Tränenflüssigkeit den Tränenfilm über dem Auge unterstützen und wieder stabilisieren. Dauern die Beschwerden mehrere Tage an, sollte man zum Arzt.

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