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Halsschmerzen behandeln

Bei Halsschmerzen kratzt, brennt und schmerzt es in Rachen und Hals. Das Schlucken fällt schwer. Halsschmerzen können äußerst unangenehm und schmerzhaft sein. Was hilft gegen Halsschmerzen? Wie bekommen Sie die unangenehmen Beschwerden schnell in den Griff? Welche Hausmittel wirken und wie bereitet man sie richtig zu?

Inhalation

Mögliche Ursachen von Halsschmerzen

Ein entzündeter Rachen ist oft die Ursache von Hals- und Schluckschmerzen. Ausgelöst wird die Entzündung meist durch Bakterien, Viren und anderen Erregern. Halsschmerzen treten verstärkt in der kühleren Jahreszeit auf. Eine Kehlkopf- oder Stimmbandentzündung kann auch hinter den Beschwerden stecken. Eine Reizung der Rachenschleimhaut bei trockener Umgebungsluft, Zigarettenrauch, eine Überbeanspruchung der Stimme und Kaltgetränke können ebenfalls Halsschmerzen verursachen. Für die richtige Diagnose spielen deshalb die Begleitsymptome eine wichtige Rolle.

Behandlung von Halsschmerzen

Bei einer Erkältung klingen die Halsschmerzen i.d.R. von selbst langsam ab. Meist folgen darauf Schnupfen, Heiserkeit und Husten. In diesen Fällen gibt es für die Therapie einige Hausmittel. Als Grundsatz gilt am besten die Stimme schonen und möglichst wenig reden. Achten Sie grundsätzlich darauf, Hals und Brust warm zu halten. Hilfreich ist das Tragen eines Schals. Lüften Sie regelmäßig die Räume durch.

Ein einfaches Hausmittel ist mit Salzwasser gurgeln. Geben Sie in ein Glas einfach etwas lauwarmes Wasser und lösen Sie darin ungefähr ein halber Teelöffel Salz auf. Nun gurgeln Sie ein bis zwei Minuten gründlich. Das Salz desinfiziert dabei Ihren Rachenraum. Führen Sie das Salzwassergurgeln nach Möglichkeit mehrmals am Tag durch. Vorsicht: Schlucken Sie nicht das Salzwasser.

Eine gute Wirkung gegen die Entzündung bietet eine Hühnersuppe mit Gemüse. Zugleich lässt die Suppe die Schleimhäute bei Schnupfen und Halsschmerzen abschwellen. Trinken Sie ausreichend, um die angegriffene Rachenschleimhaut feucht zu halten. Am besten eignen sich Kamillen- oder Salbeitee sowie Wasser. Auch Kräuterbonbons (besonders Salbeibonbons), können die Schmerzen mildern. Das Bienenprodukt Propolis wird aufgrund seiner antientzündlichen Wirkung ebenfalls geschätzt.

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Inhalationen mit ätherischen Ölen befeuchten die Schleimhäute und haben eine wohltuende, beruhigende Wirkung. Diese sind besonders empfehlenswert, wenn Halsschmerzen und Husten gemeinsam auftreten. Erhitzen Sie etwa einen halben Liter auf 50 bis 60 Grad. Lassen Sie Vorsicht walten und verwenden Sie auf keinen Fall kochendes Wasser, denn dies kann zu Verbrühungen im Hals-Rachen-Raum führen. Das Wasser geben Sie in eine breite und hohe Schüssel inkl. ein paar Tropfen ätherisches Öl. Schlagen Sie ein Handtuch über Ihren Kopf, sodass der Dampf nicht entweichen kann. Nun atmen Sie tief und ruhig ein.

Halswickel mit Quark wirken entzündungshemmend. Geben Sie Quark auf ein Tuch, wickeln Sie dieses um den Hals und lassen Sie es für ein paar Stunden einwirken.

Bei Halsschmerzen vermeiden

Alle schädigenden Einflüsse auf die Rachenschleimhaut sollten vermieden werden. Dazu zählen kalte Getränke, starke Gewürze, Obstsäfte und Ausdauersport mit notwendiger Mundatmung. Lassen Sie bei Halsschmerzen die Finger weg von Zigaretten.

Wann sollten Sie einen Arzt aufsuchen?

Nach ein paar Tagen sollten die Halsschmerzen verschwunden sein. Gehen Sie jedoch zum Arzt, falls die Beschwerden schlimmer werden, wenn hohes Fieber auftritt, bei Verdacht auf Mandelentzündung oder auch bei starken Schluckbeschwerden.

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