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Selbstliebe leben

Sich selbst zu lieben hat viele Vorteile und positive Auswirkungen, fällt jedoch vielen schwer. Oft werden Fehler, Unzulänglichkeiten und Makel an sich gesehen. Warum ist es so wichtig, sich selber zu lieben und was sind einfache Schritte dazu?

springen im Englischen Garten

Selbstliebe, das ist die Liebe zu sich selbst mit all den Besonderheiten, Stärken und Schwächen, die zur eigenen Person gehören. Vielen Menschen fällt sie schwer. Sie sehen fast nur ihre Fehler, Unzulänglichkeiten und Makel. Meist sind wir viel kritischer und härter zu uns selbst als zu anderen.

Die meisten Menschen sehnen sich danach, von anderen Menschen gemocht und geliebt zu werden. Um die Anerkennung und Liebe zu bekommen, wird enorm viel investiert. Jedoch sollte genauso in die Liebe zu sich investiert werden. Denn die Selbstliebe als Grundlage für die Liebe zu anderen Menschen wurde vom Psychoanalytiker, Philosoph und Sozialpsychologe Erich Fromm gesehen. Das Positive ist, dass Selbstliebe sich lernen lässt. Oft ist das jedoch nicht ganz leicht, da gewisse Bilder von einem, tief in uns drinnen stecken.

Die Selbstliebe wird gerne mit Egoismus, Narzissmus und Überheblichkeit gleichgesetzt. Dies passt jedoch nicht, denn sie ist ein gesunder Egoismus. Sich selbst zu lieben bedeutet, sich selbst wertzuschätzen und ebenso zu behandeln, wie man einen Freund behandelt.

„Selbstliebe beeinflusst unser Leben und das unserer Mitmenschen positiv.“

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Tipps zu mehr Selbstliebe

Keine Vergleiche: Lassen Sie die Vergleiche mit anderen Menschen. Damit schaden Sie sich nur selbst. Den perfekten Menschen gibt es nicht und oft sind es nur Trugbilder, die uns in einen ungesunden Perfektionismus treiben.

Verhalten zu sich selbst: Sie können Dinge erst ändern, wenn Sie sich über diese Dinge bewusst sind. Machen Sie deshalb eine Bestandsaufnahme, wie Sie mit sich selbst umgehen.

Selbst akzeptieren: Vor der Selbstliebe kommt immer die Selbstakzeptanz. Akzeptieren Sie sich mit all ihren Facetten und auch Fehlern. Auch mit Dingen an sich, die Ihnen nicht gefallen. Andernfalls investieren Sie viel Zeit und Ressourcen in Kämpfe, die Sie eigentlich nicht gewinnen können. Lernen Sie lozulassen.

Gut zu sich sein: Verbannen Sie die übertriebene Selbstkritik. Sprechen Sie nicht schlecht über sich. Daneben sollten Sie sich regelmäßig etwas gönnen und genießen. Machen Sie Dinge ganz bewusst für sich selbst. Das müssen nicht unbedingt materielle Dinge sein. Sie können sich ebenso gut mit Erholung und Entspannung beschenken. Alles frei von äußeren Erwartungen und Pflichten.

Nehmen Sie Auszeiten: Auszeiten sind wichtig, um sich selbst lieben zu lernen. Damit bekommen Sie die Chance zu reflektieren und um sich selbst zu kümmern. Nehmen Sie die kleinen Dinge des Alltags wahr.

Verwenden von Affirmationen: Affirmationen bilden einen effektiven Weg zu Selbstliebe. Wer täglich Affirmationen aufsagt, gewinnt ein positives Selbstbild. Großer Vorteil: Die selbstbejahenden Aussagen können Sie überall anwenden.

Lächeln: Betrachten Sie sich selbst im Spiegel und lächeln Sie. Daneben können Sie aufrichtig zu sich sagen, dass Sie sich lieben und akzeptieren, wie Sie sind.

Dankbarkeit: Seien Sie dankbar für die Dinge, die Sie haben. Erinnern Sie sich möglichst regelmäßig daran.

Schwächen und Stärken: Lernen Sie Ihre Schwächen kennen und akzeptieren Sie diese. Sie können an Schwächen arbeiten und dazulernen, aber diese gehören zu jedem Menschen dazu. Jeder Mensch hat Stärken. Setzen Sie diese bewusst ein.

Träume und Leidenschaften: Nehmen Sie sich Zeit und horchen Sie in sich hinein. Wo stehen Sie und wo wollen Sie hin? Was sind Ihre Träume und Leidenschaften? Was macht Sie glücklich? Gehen Sie Ihre Wünsche an. Am besten regelmäßig.

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