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Tipps gegen niedrigen Blutdruck

Antriebslos oder schnell ermüdet? Möglicherweise liegt es an einem niedrigen Blutdruck. Das muss nicht sein und mit ein paar Tipps kann der Kreislauf angekurbelt werden.

Blutdruck messen

Heute ist wieder so ein schwieriger Tag: Man fühlt sich schlapp und müde und kommt irgendwie nicht richtig in die Gänge. Meist friert man sehr schnell, hat Schwindelgefühle, einem wird es schwarz vor den Augen und kann sich nicht richtig konzentrieren. Ausgerechnet heute kommt alles zusammen, wo eine Prüfung oder eine wichtige Besprechung ansteht. Solche Symptome können ein Anzeichen für einen niedrigen Blutdruck sein. Dieser liegt vor, wenn die gemessenen Werte bei Frauen unter 100/60 mm Hg (Millimeter-Quecksilbersäule als Einheit) und bei Männern unter 110/60 mm Hg liegen.

Kreislaufprobleme durch niedrigen Blutdruck (arterielle Hypotonie) sind weit verbreitet und bei etwa sieben Millionen Menschen in Deutschland ein Volksleiden. Besonders Kinder und Jugendliche haben während der Wachstumsphase oft einen niedrigen Blutdruck, genauso wie Schwangere und ältere Menschen. Zwar ist es keine wirkliche Krankheit und lebensbedrohlich, doch aufgrund der Beschwerden lästig und unangenehm. Treten diese ganz unerwartet auf, dann wird das Alltagsleben auf jedem Fall stark beeinträchtigt. Die Symptome sind dabei von Patient zu Patient unterschiedlich. Neigt man zu niedrigem Blutdruck, dann sollte man nur langsam aufstehen. Sonst sackt das Blut gewissermaßen in die Beine und das Gehirn wird kurzzeitig nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt. Folge daraus ist Schwindel und es wird einem schwarz vor Augen. Niedriger Blutdruck muss nicht sein und Beschwerden können mit einigen Ratschlägen vermindert werden. Damit kann die Lebensqualität wieder verbessert werden.

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Wie bringen Sie den Blutdruck wieder in Schwung?

Ist niedriger Blutdruck die Ursache von Müdigkeit, Schwindel, Ohnmachtsneigung oder Schwäche, dann erfolgt eine Therapie meist durch physikalische Maßnahmen. Eine medikamentöse Therapie ist i.d.R. meist nicht notwendig. Eine Maßnahme kann Wechselduschen sein, da durch Kälteeinwirkung Stresshormone ausgeschüttet werden, die Blutgefäße sich zusammenziehen und den Blutdruck steigen lassen. Beginnen Sie den kalten Guss entfernt vom Herz an den Beinen und Armen. Erst danach können Sie kurz den ganzen Körper mit kaltem Wasser abduschen. Hilfreich können auch morgendliche Wechselarmbäder sein. Abwechselnd werden die Arme etwa fünf Minuten in einem warmen Eimer (36 bis 38 Grad warm) getaucht und danach in einen kalten Eimer.

Regelmäßiger Sport hilft den Kreislauf auf Dauer zu stärken. Besonders sinnvoll ist es bei verschiedenen Witterungsverhältnissen draußen regelmäßig in Bewegung zu sein. Neben der körperlichen Ertüchtigung wird die Regulierungsfähigkeit des Kreislaufs trainiert und dieser wird gerade bei Wetterumschwüngen weniger anfällig. Der Körper passt sich schneller an Wetter- und Temperaturwechsel an. Schwindelattacken sind oft weniger zu finden.

Als Start in den Tag möchten viele Menschen Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke als Muntermacher nicht missen. Kurzzeitig wird der Blutdruck dadurch auch erhöht, jedoch kann sich der Kreislauf bei zu hohem Kaffeekonsum schnell daran gewöhnen und der "Aufputsch-Effekt" bleibt aus.

Helfen können eine ausgewogene Ernährung mit kochsalzreichen Mahlzeiten und einer vermehrten Flüssigkeitszufuhr. Mit einer erhöhten Kochsalzzufuhr wird mehr Flüssigkeit im Körper gebunden und damit steigt der Blutdruck. Dies geschieht ebenfalls durch mehr trinken, da mehr Flüssigkeit im Körper zirkuliert und den Blutdruck erhöht. Trinken Sie am besten Wasser und Fruchschorlen und verzichten Sie auf Alkohol.

Tipps für den Blutdruck messen

  • Messen Sie immer zur selben Zeit. Am besten morgens vor der Einnahme der Medikamente.
  • Bevor Sie messen, setzen Sie sich hin und machen Sie erst mal drei Minuten Pause. Denn jede Anstrengung erhöht den Blutdruck und kann daher zu einer unkorrekten Einschätzung führen.
  • Die Manschette des Messgerätes muss sich auf Herzhöhe befinden. Bei Geräten, die am Handgelenk sitzen, muss der Arm entsprechend hoch gelagert werden.
  • Legen Sie ein gutes Messgerät zu, das zu Ihren Bedürfnissen passt. Zwar sind Handgelenks-Blutdruckmessgeräte komfortabler als Messgeräte für den Oberarm, doch letztere sind genauer.
  • Empfehlenswert ist das Messen des Blutdrucks an beiden Armen, denn die Blutdruckwerte können unterschiedlich hoch sein.
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