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Hilfe bei Schluckauf

Ein Schluckauf kann für einen unangenehm sein und nach einer Weile auch wehtun. Was sind die Ursachen und welche Tipps zur Abhilfe gibt es?

Kleinkind

Kleine Kinder haben es öfters und manchmal auch Erwachsene. Ein Schluckauf kann ganz schön lästig sein. Wem ist nicht schon ein „Hicks“ zu den ungünstigsten Zeitpunkten passiert. Trotz Luftanhalten, Erschrecken, ein Glas Wasser im Kopfstand trinken oder anderen gut gemeinten Ratschlägen, ist er meist nicht sofort verschwunden.

Was passiert beim Hicksen?

Der Schluckauf ist eine reflektorische Kontraktion des Zwerchfells, bei der sich die Lunge ausdehnt und Luft ansaugt. Durch einen plötzlichen Stimmlippenverschluss wird die Einatmung unterbrochen und der „Hicks“ als charakteristisches Einatmungsgeräusch entsteht.

Bei Säuglingen verhindert der Reflex das versehentliche Einatmen der Muttermilch. Erwachsene sind häufig nach scharfen Speisen oder kalten Getränken von einem Schluckauf betroffen. Hastiges Essen, kohlensäurehaltige Getränke, Alkoholgenuss oder Aufregung können ebenfalls ein Grund dafür sein. Schwangere bekommen häufiger einen Schluckauf, da das Kind gegen das Zwerchfell drückt und somit einen Reiz auslöst. Normalerweise vergeht der Schluckauf von alleine.

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Dauert der Schluckauf länger als mehrere Stunden an, dann sollten Sie lieber einen Arzt aufsuchen. Dies ist ebenfalls angeraten, falls ein Zusammenhang mit anderen Beschwerden besteht. Bei hartnäckigem Schluckauf kann der Arzt eine medikamentöse Behandlung anordnen. Wenige Fälle sind bekannt, bei denen Menschen unter chronischen Schluckauf leiden und jahrelang davon betroffen sind. Da die Sauerstoffzufuhr durch die Verkrampfung des Zwerchfells beeinträchtigt ist, können Schlafstörungen auftreten. Nicht unterschätzt werden darf die psychische Belastung. Ist der Schluckauf eher psychisch bedingt, können Volksmittel helfen, die darauf abzielen, die betroffene Person geistig abzulenken. Da könnte ein Erschrecken schon Abhilfe schaffen.

Ratschläge gegen Schluckauf

Neben oben angeführten Ratschlägen, gibt es weitere Erleichterungen, bei denen die Wirksamkeit medizinisch nicht belegt ist. Doch trotzdem sind Betroffene für jede Hilfe besonders in ungünstigen Situationen dankbar. Manchmal helfen schon Ablenkungen, keine bewusste Gegensteuerung, tief ein- und ausatmen, wie auch für eine Minute die Luft anzuhalten. Andere schwören auf einen Teelöffel Zucker auf der Zunge zergehen lassen oder eine Tasse Tee in kleinen Schlucken zu trinken.

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