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Trampolin als Fitnessgerät

Im Sommer steht es in vielen Gärten und auch manche Freibäder haben es im Freizeitangebot – das Trampolin. Meistens turnen Kinder darauf herum, dabei ist das Gerät auch für ältere Semester ein gutes Sprungbrett in eine fitte Zukunft. Das Gerät kommt als Minitrampolin auch für das Fitnesstraining zuhause und im medizinischen Bereich zur Anwendung.

Minitrampolin

Trampolin springen macht Spaß und ist gesund. Das Springen kann die Muskeln stärken und die Koordinationsfähigkeit verbessern. Passend für Jung und Alt, denn es gibt keine Altersbeschränkungen für das faszinierende Schwingen und springen. Beim Betrachten der hüpfenden Kinder sieht es leicht und spielerisch aus, doch es ist anstrengender als gedacht. Der Kalorienverbrauch auf dem Minitrampolin beträgt etwa 375 kcal pro halber Stunde. Schnell fließt der Schweiß – das Training ist sehr effektiv in kurzer Zeit. Sportmuffel haben auch keine Ausrede, dass sie keine Zeit für Fitness, das Wetter draußen zum Laufen zu schlecht sei oder das Fitnessstudio zu weit weg wäre. Minitrampoline haben den Vorteil, dass sie das ganze Jahr über genutzt werden können. Wer nicht gerne auf Laufbändern läuft oder an Kraftgeräten trainieren möchte, hat mit einem Trampolin eine gute Alternative.

Trampolin springen

Was kann das Trampolin-Training verbessern?

Mit einem regelmäßigen Training auf dem Trampolin kann die Körperhaltung, der Gleichgewichtssinn und die Geschicklichkeit verbessert werden. Die Muskeln und die Ausdauer werden trainiert und die Fettverbrennung angeregt. Es stärkt die gesamte Rumpfmuskulatur bei einem hohen Energieumsatz. Daneben muss besonders die Halt- und Stützmuskulatur in Anspruch genommmen werden. Das Training auf dem Trampolin ist gelenkschonend. Gelenke und Bandscheiben werden nur etwa ein Drittel so stark wie beim normalen Laufen belastet. Viele begeisterte Trampolinbenutzer genießen auch die Schwerelosigkeit und die Auszeit vom Alltagsstress.

Das Trampolin findet neben der Fitness auch in der Physiotherapie seine Anwendung. Bei vielen Beschwerden, wie Verletzungen an Sehnen, Muskeln und Bandscheiben, kann das Trampolin therapeutisch, nach Absprache mit dem behandelten Arzt, eingesetzt werden. Physiotherapeuten nutzen das Minitrampolin zum Wiederaufbau von Muskeln und für Gleichgewichts- und Haltungsübungen.

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Übungen auf dem Trampolin

Eine Einsteigerübung ist das Wippen auf dem Trampolin. Dabei wird das Gewicht von einem Fuß zum anderen und von der Ferse auf den Fußballen und wieder zurück verlagert. In der nächsten Übung beginnen sie auf der Stelle zu gehen und schwingen dabei jeweils die Arme mit. Fortgeschrittene können das Trampolin gelenk- und knieschonend für das Ausdauertraining verwenden, indem sie darauf auf der Stelle joggen. Das Hüpfen auf dem Trampolin ist eine weitere intensive Trainingsübung. Diese wird zur Stabilisierung der Gelenke und für die Verbesserung der Mobilisation eingesetzt.

Wann ist ein Trampolin weniger geeignet?

Das Minitrampolin schont die Gelenke und hält fit. Doch bei bestimmten Erkrankungen ist es weniger geeignet. Wer unter starker Osteoporose, starkem Schwindel und entzündlichen Erkrankungen leidet, sollte eher nicht auf dem Trampolin hüpfen. Im Zweifelsfall ist immer der Ratschlag des behandelten Arztes wichtig.

Tipps für den Trampolinkauf

Vor dem Kauf muss entschieden werden, ob es ein großes Trampolin für den Garten oder ein Minitrampolin für die vier Wände sein soll. Das Minitrampolin ist klein und somit platzsparend und passt auch in eine kleine Wohnung. Einige Minitrampolins lassen sich zusammenfalten und passen gut in die Ecke oder unter eine Couch. Sie sind etwa 20 bis 30 cm hoch und haben eine Sprungfläche von etwa einem Meter. Sicherheitshalber sollten scharfe Ecken und Kanten abgedeckt und der Rand gut gepolstert sein. Achten Sie beim Kauf auf die maximale Belastbarkeit, einen sicheren Stand mit rutschhemmenden Gummischonern an den Füßen und Prüfzeichen. Wer sich beim Hüpfen nicht mehr so sicher fühlt, kann auch ein Trampolin mit Haltestangen zulegen.

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