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Tipps für das Laufen im Sommer

Gerade bei heißen Temperaturen wird der Körper vor besondere Herausforderungen gestellt. Wer gerne im Sommer im Freien läuft, sollte einige Tipps beachten, um seine Gesundheit ausreichend zu schützen.

von Heike Barthelmes

Laufen im Sommer

Warme Temperaturen und Sonne locken viele Läufer in die Grünanlagen, Parks und Wälder. Doch je höher das Quecksilber steigt, desto vorsichtiger sollte man im Sinne der eigenen Gesundheit allerdings sein und möglichst ein paar Tipps beachten.

Geeignete Tageszeit

Nicht immer kann die passende Tageszeit zum Laufen wegen Beruf oder Familie ausgewählt werden, doch informieren Sie sich im Vorfeld über Temperaturen und Ozonbelastung an heißen Sommertagen. Als Faustregel gilt: Am frühen Morgen ist die Ozonbelastung geringer als am Mittag und Nachmittag. Ab einer Ozonkonzentration von mehr als 300 Mikrogramm je Kubikmeter Luft solle man auf das Laufen im Freien verzichten, der Gesundheit zuliebe. Deshalb an heißen Tagen besser früh aufstehen und gleich am Morgen eine Runde im Park drehen.

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Passende Laufstrecke

Bevorzugen Sie an heißen Tagen schattige Wege, wie beispielsweise Wege durch den Wald. Diese sind kühler und auch die UV-Strahlen kommen weniger durch.

Ausreichend Trinken

Wer bei hohen Temperaturen längere Strecken läuft, der schwitzt und verliert Flüssigkeit. Diesen Verlust gilt es auszugleichen, damit es zu keiner deutlichen Verringerung der Leistungsfähigkeit und einer Dehydration kommt. Deshalb am besten vor dem Lauf ein bis zwei Glas Wasser trinken. Für eine Laufdauer bis 45 Minuten benötigen Sie auf der Strecke normalerweise keine Flüssigkeit. Sind Sie länger als eine Stunde unterwegs, dann ist es ratsam, etwa alle 20 Minuten zu trinken. Zum Ausgleich eignen sich am besten Getränke, die Elektrolyte und Mineralstoffe enthalten. Das Getränk sollte möglichst lauwarm sein. Eisgekühlte Getränke sind nicht ratsam, da der Körper gezwungen wird, den extremen Temperaturunterschied auszugleichen.

Funktionskleidung

Vermeiden Sie einen Hitzestau durch zu viel Kleidung. An heißen Tagen sind Shorts und ein Shirt in heller Farbe eine gute Wahl. Greifen Sie am besten zu Funktionskleidung, die in der Lage ist, den Schweiß optimal nach außen zu leiten. Hingegen klebt ein durchgeschwitztes Baumwollshirt eher unangenehm am Körper.

Sonnenschutz

Der passende Sonnenschutz ist bei Läufen in der Sonne immer wichtig. Vergessen Sie nicht Stirn, Ohren, Augenlider, Lippen, Kinn und Nasenrücken einzucremen. Ratsam ist auch eine Kopfbedeckung. Das kein eine Schirmmütze oder ein Tuch sein. Vor der Blendung und UV-Strahlen schützt eine Sonnenbrille. Achten Sie beim Kauf der Sonnenbrille auf die CE-Kennzeichnung, die den UV-Schutz mit garantiert.

Intensität und Pause

Beim Laufen in der Hitze sollten Sie es besser ruhig angehen lassen. Deshalb am besten das übliche Trainingspensum etwas reduzieren. Treten körperliche Probleme auf, sollten Sie möglichst das Training abbrechen, sich in den Schatten begeben und den Körper Zeit geben, um sich zu regenerieren.

Menschen mit Vorerkrankungen sollten bei Sport im Hochsommer besonders aufpassen. Fragen Sie am besten vor dem Sport unbedingt ihren Arzt, welche Belastung sie sich gefahrlos zumuten dürfen.

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