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Die Säure-Basen-Balance – Besser lebt es sich im Gleichgewicht

Sauer sein ist ungesund! Unser Körper ist immer auf der Suche nach der Mitte. Nur wenn wir in Balance sind, fühlen wir uns wohl. Ein wichtiger Baustein dazu ist der Säure-Basen-Haushalt. Er beeinflusst ganz wesentlich das Zusammenspiel in unserem Körper.

Kartoffeln

Übersäuerung ist sehr oft die Ursache für häufige Müdigkeit, Schlappheit und fehlende Energie. Die Säuren und Basen im Organismus befinden sich dann nicht in der Balance. Der Grund für die Übersäuerung liegt in der ungesunden Ernährungs- und Lebensweise: Kaffee, Cola, Alkohol und Nikotin, Weißbrot, Fleisch und Wurst, zu viel Stress, zu wenig Schlaf und kaum Bewegung führen dazu, dass die Reserven an basischen Mineralstoffen mehr und mehr geplündert werden – um die Säuren zu neutralisieren – und der Körper schließlich mit schädlichen, sauren Substanzen überschwemmt wird. In diesem sauren Milieu funktionieren lebenswichtige Stoffwechselvorgänge nur eingeschränkt. Saure Stoffwechselrückstände lagern sich im Gewebe ab.

Basische Vitalstoffe

Abhilfe schaffen basische Vitalstoffe, also lebensnotwendige Mineralstoffe und Spurenelemente, die dem Organismus regelmäßig zugeführt werden. Sie füllen die Basendepots im Körper auf und sorgen so wieder für einen ausbalancierten Säure-Basen-Haushalt. Schon der berühmte Arzt und Philosoph Paracelsus erkannte in der Übersäuerung das Grundübel vieler Krankheiten. Heute gilt als gesichert, dass Erkrankungen aller Organe ihre Ursache in einer gestörten Säure-Basen-Bilanz haben können. Und nur wenn die Chemie im Körper stimmt, kann auch die Seele ihr Gleichgewicht finden.

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pH-Wert

Ob etwas sauer oder basisch ist, zeigt der pH-Wert. Er gibt die Konzentration der Wasserstoff-Ionen in einem Liter wässriger Lösung an. Die Mess-Skala für den pH-Wert umfasst einen Bereich von 1 bis 14. Ein Wert von 7,4 ist neutral, darunter handelt es sich um Säuren. Werte, die darüber liegen, sind Basen. Ein gesunder Körper hält das Gleichgewicht zwischen beiden.

Es ist äußerst schwierig, den pH-Wert der Gewebe, der Zellen und des Blutes direkt zu bestimmen. Wenn man jedoch über einige Tage hinweg den pH-Wert des Urins bestimmt, erhält man wertvolle Rückschlüsse auf den eigenen Säure-Basen-Haushalt.

Bei den Lebensmitteln kommt es nicht darauf an, welchen pH-Wert sie selbst haben, sondern welche Reaktion sie im Körper erzeugen – ob sie also Säuren oder Basen bilden. Als Faustregel gilt: Eiweißhaltige Lebensmittel wie Fleisch, Käse und Hülsenfrüchte sind stark säurebildend, kohlenhydrathaltige Produkte wie Kartoffeln, Hirse und Trockenfrüchte sind eher basenbildend. Vollkorngetreide ist weitestgehend neutral. Optimal ist es, 20 Prozent säurebildende und 80 Prozent basische Lebensmittel zu sich zu nehmen.

Vergessen Sie aber nicht: Der zweite Weg zur Übersäuerung führt über den Stress. Heilpraktiker Jean-Claude Alix: „Ich habe Leute kennengelernt, die sich vorbildlich ernähren, kaum tierisches Eiweiß, viel Gemüse und viel Obst zu sich nehmen – und die dennoch durch Kummer, Sorgen und Stress völlig übersäuert sind.“ Und der dritte Weg zur Übersäuerung führt über Gifte. Chemie ist geradezu Stress für unsere Zellen. Sie produzieren bei Berührung mit chemischen Stoffen nachweislich Säure. Neben der industriell hergestellten Nahrung mit ihren Inhaltsstoffen bilden Medikamente die größte chemische Belastung für unseren Körper.

Die Ansammlung von Giftstoffen und Säuren im Körper kann aufgelöst werden, z.B. durch basische Bäder, Ernährungsumstellung hin zu frischem Obst und Gemüse, Darmreinigungen und basische Nahrungsergänzungen mit Kalzium, Magnesium und Kalium.

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