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Bekannte Fasten-Methoden

Das Frühjahr ist für viele Menschen der richtige Zeitpunkt zum Fasten. Man kann auch eine gewisse Zeit während des Jahres bewusst auf Essen, Getränke und Genussmittel verzichten. Oft geht es gar nicht um Gewicht zu verlieren. Eher, um neue Energie zu gewinnen und sein Inneres zu reinigen.

Gericht

Beim Fasten wird völlig oder teilweise über einen bestimmten Zeitraum hinweg auf Essen, Getränke und Genussmittel verzichtet. Immer mehr Menschen entdecken das Fasten für sich. Auch wenn die Fastenzeit perfekt ist, um ein paar Kilos an Gewicht zu verlieren, liegen meist geistig-spirituelle Gründe oder die Reinigung des Körpers zugrunde. Wir stellen bekannte Fasten-Methoden vor.

F.X. Mayr-Kur

Die F.X. Mayr-Kur ist eine bekannte Fastenmethode, bei der es um die Sanierung des Darms geht. Die Methode ist nach ihrem Erfinder Franz Xaver Mayr (1875 – 1965) benannt. Mayr glaubte in seiner Methode an einen Zusammenhang von vielen gesundheitlichen Störungen mit dem Darm. Für die Darmreinigung kommt Bittersalz zum Einsatz. Dreimal am Tag gibt es eine altbackene Semmel. Jeder Bissen wird ausgiebig gekaut und mit einem Löffel Milch geschluckt. Mittlerweile gibt es eine Weiterentwicklung bei der F.X. Mayr-Kur. In der Modernen Mayr-Medizin kommen neue Inhalte, wie ein breitgefächertes Nahrungsangebot und moderne Diagnose- und Therapieverfahren zur Behandlung chronischer Erkrankungen und zur Gesundheitsvorsorge dazu.

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Heilfasten nach Buchinger

Eine weitere bekannte Fasten-Methode ist das Heilfasten nach Buchinger. Diese basiert auf einer Trinkkur auf Basis von Gemüsebrühe, Säften und Tees. Die Methode begründete der Internist Otto Buchinger (1878–1966). Es wird eine Fastendauer von sechs Tagen plus Vor- und Nachbereitungszeit empfohlen. Die zweite Säule der Fastenkur stellt eine begleitende Darmreinigung mit Glauber- oder Bittersalz dar, die dritte sind stoffwechselunterstützende Maßnahmen (täglich körperliche Bewegung, Trockenbürsten, Leberwickel).

Schroth-Kur

Die Schroth-Kur ist ein Naturheilverfahren mit abwechselnden Trink- und Trockentagen, das auf den Fuhrmann Johann Schroth (1798–1856) zurückgeht. Bei der klassischen Schrothkur gibt es drei Trockentage, an denen weniger als ein halber Liter Flüssigkeit getrunken wird, abwechselnd mit je vier Trinktagen. Während der gesamten Schrothkur wird auf eine sehr kalorienreduzierte, fett- und salzarme Ernährung geachtet. Das Hauptziel der zwei- bis dreiwöchigen Kur ist eine Entgiftung des Körpers, wodurch die Selbstheilungskräfte gefördert werden sollen.

Teefasten

Beim Teefasten wird für eine gewisse Zeit auf jegliche Kalorienzufuhr verzichtet. Man trinkt ausschließlich Tee und Wasser. Die Folge des Fastens soll eine Gewichtsreduzierung, die Entschlackung, eine Reinigung des Organismus, die Anregung der körpereigenen Abwehrkräfte, sowie die Stärkung des Immunsystems sein. Diese extreme Form des Fastens sollte nur von vollkommen gesunden Menschen durchgeführt werden. Daneben am besten nur nach Rücksprache mit dem Hausarzt.

Molke-Fasten

Beim Molke-Fasten wird auf die Aufnahme fester Lebensmittel komplett verzichtet. Man nimmt über den Tag verteilt 1 Liter Molke zu sich, daneben 0,5 Liter Obstsaft und 3 Liter kohlensäurefreies Wasser. Molke ist die Restflüssigkeit, die bei der Herstellung von Quark und Käse entsteht. Neben einer Gewichtsreduzierung kann der Körper durch das Fasten außerdem von Giftstoffen und Schlacken befreit werden. Auf diese Weise werden die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers gestärkt.

Intervallfasten

Beim Intervallfasten wird zwischen Nahrungsaufnahme und kurzen Fastenperioden gewechselt. Am einfachsten geschieht das durch die 16:8 Methode. Dabei wird das Frühstück ausgelassen und die nächtliche Essenspause auf 16 Stunden ausgedehnt. Somit sind 16 Stunden lang nur Wasser, ungesüßte Tees und Kaffee erlaubt. Danach wird in den nachfolgenden 8 Stunden normal gegessen. Eine andere Intervallmethode ist die 5:2-Methode. In diesem Fall werden zwei Fastentage mit nur maximal 500 Kalorien pro Woche eingelegt. An den anderen Tagen darf normal gegessen werden.

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