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Irisdiagnose / Augendiagnose

Heilpraktiker setzen gerne die Irisdiagnose als hilfreiches Frühwarnsystem ein.

Auge

Der kundige Blick in die Augen kann durchaus Tendenzen im Gesundheitszustand aufzeigen. Er liefert zwar keine unumstößliche Krankheitsdiagnose, deutet aber auf mögliche Probleme hin, die wahrscheinlich irgendwann auftreten können. Deshalb verwenden Heilpraktiker die Irisdiagnose als ergänzende Diagnosemethode. Neben der Farbe werden auch die Strukturen der Iris berücksichtigt.

Jede Iris ist einmalig. Keiner der mehr als sechs Milliarden Menschen hat die gleiche Iris. Diese Individualität zeigt sich am augenscheinlichsten bei den Farben der Iris und bei den wesentlichen Strukturen des Sehorgans. Sind die Irisfasern sehr dicht, so erkennt der Irisdiagnostiker darin einen Menschen mit einem starken Immunsystem. Falls die Iris einen dunklen Rand aufweist, kann das auf Hautprobleme hinweisen. Eine nicht ganz runde Iris wiederum deutet auf mögliche Probleme mit dem Nervensystem hin.

Einzelne Pigmentflecken in der Iris können unter Umständen Zeichen einer Ansammlung von Schadstoffen sein, eines eingeschränkten Flusses von Verdauungsenzymen, oder sie können auf Gallen- oder Nierensteine hindeuten. Ein milchig weißer Ring in der äußeren Zone der Iris ist ein schulmedizinisch anerkanntes Zeichen für hohe Blutfettwerte – wobei viele Ärzte diesen Ring als natürliches Alterungszeichen betrachten.

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Zwei Hauptfarben: Blau und Braun

Die Farbe der Iris nimmt die Iridologie, die Lehre von der Irisdiagnose, immer auch als Hinweis auf einen ihr entsprechenden Konstitutionstyp. Zwei Hauptfarben werden bei der Iris des Auges unterschieden: Blau und Braun. Alle anderen Farben, die sonst noch auftreten, sind Mischungen dieser beiden Grundfarben. Die blaue Augenfarbe bringt man mehr mit entzündlichen Krankheiten in Verbindung, die braune Augenfarbe mehr mit Krankheiten des Blutes wie Gefäßverschluss durch Blutgerinnsel (Thrombosen), Herzinfarkt, Schlaganfall und Arterienverkalkung.

Menschen mit blauen Augen werden von der Iridologie dem Typ mit lymphatischer Konstitution zugeordnet. Der Begriff "lymphatisch" bezieht sich auf die Lymphflüssigkeit des Menschen, deren Aufgabe es ist, Abfallstoffe im Körper aufzufinden und zu beseitigen. Menschen mit blauer Iris neigen zu Störungen des Lymphsystems – zu Erkältungen, Mandelentzündungen, geschwollenen Lymphknoten, Halsschmerzen, Blasenentzündungen und Fieber. Auch Ekzeme sowie rheumatische und arthritische Schmerzen machen ihnen zu schaffen. Allgemein reagiert ihr Körper schnell mit Entzündungen. Mit diesen versucht der Körper die krankmachenden Viren zu beseitigen. Auch das durch Stress verursachte Reizdarmsyndrom kommt bei Menschen mit blauer Iris häufiger vor. Blauäugige Kinder haben häufig Schnupfen und Ohrenschmerzen.

Blauäugigen Menschen hilft alles, was die Entgiftung des Körpers fördert. Mit Bürstenmassagen unterstützt man die Ausscheidung über die Haut, Bauchmassagen helfen dem Bauch bei der Verdauungstätigkeit. Trinken Sie auch ausreichend Wasser, denn dadurch werden Giftstoffe aus Ihrem Körper gespült. Sauna- und Dampfbäder regen den Kreislauf an, Kneippkuren mit abwechselnd heißem und kaltem Wasser dienen demselben Zweck. Spazierengehen hilft, den Lymphfluss anzuregen. In der Nahrung sind Ingwer, Zimt, schwarzer Pfeffer und Meerrettich zur Stärkung der Vitalität empfehlenswert.

Menschen mit einer rein braunen Iris werden dem sogenannten hämatogenen Typ zugeordnet. Das Wort "hämatogen" ist vom griechischen Wort für Blut abgeleitet. Irisdiagnostiker sind der Auffassung, dass Braunäugige zu Krankheiten neigen, die mit dem Blut zusammenhängen. Es geht dabei um die Zusammensetzung des Blutes, um den Blutdruck und den Kreislauf. Menschen mit braunen Augen leiden weniger unter entzündlichen Reaktionen als Blauäugige. Bei ihnen entwickeln sich Krankheiten oft langsam und werden deshalb mitunter erst spät erkannt.

Empfehlenswert für Braunäugige sind alle blutbildenden Nahrungsmittel. Grüne Gemüsesorten gehören dazu, auch Obst und Gemüse, das Eisen enthält. Das Herz kann mit Säften aus Weißdorn gestärkt werden. Zur Blutverdünnung und -reinigung sind Brennessel- und Löwenzahntee geeignet. Um Stress und dadurch Blutdruck zu vermindern, sind Entspannungsmethoden hilfreich. Zuviel Zucker ist zu meiden, um der Entstehung von Diabetes vorzubeugen. Wichtig ist auch der Verzicht auf gesättigte Fettsäuren. Verwenden Sie stattdessen kaltgepresste Pflanzenöle mit ungesättigten Fettsäuren. Essen Sie Zwiebeln – sie senken den Blutdruck und zu hohe Blutfettwerte – und verwenden Sie Pfeffer und Ingwer. Halten Sie sich durch geeignete Kleidung warm und bewegen Sie sich.

Menschen mit Mischiris sollen auf Leber und Galle achtgeben

Bei einer Mischiris oder grünen Iris betrachten Irisdiagnostiker den Menschen als "biliären Mischkonstitutionstyp". Gallenblase und Leber sind hier die vorrangig zu berücksichtigenden Organe. Oftmals bilden Leber, Gallenblase und auch Bauchspeicheldrüse bei diesem Typ zu wenig Verdauungsenzyme. Das kann Beschwerden wie Völlegefühl, Aufstoßen und Blähungen verursachen. Auch unter Verstopfung können diese Menschen leiden. Wer eine sehr helle grüne Mischiris hat, neigt laut Irisdiagnostikern zu Harnwegserkrankungen. Hier ähneln sich die Entgiftungsprobleme mit denen des blauäugigen Typus. Wohingegen jemand mit einr dunklen Mischiris mehr dem Typus mit den braunen Augen ähnelt.

Langsames und in der Regel maßvolles Essen tut den Menschen mit der Mischiris gut. Entspannung und Spaziergänge unterstützen die Verdauung, die hin und wieder durch Bitterstoffe angeregt werden sollte. Auch Enzyme können die Verdauung unterstützen. Bei Blähungen helfen Pfefferminz-, Anis- und Fencheltee.

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