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Das Beschleunigungskarussell stoppen

Die Tage und Monate vergehen sehr schnell. Eigentlich ist man immer beschäftigt. Mit steigender Tendenz. Und am Ende des Jahres sagen wir erstaunt: Was, schon wieder ein Jahr vorbei? Wie können wir das Beschleunigungskarussell anhalten und uns wenigstens eine kurze Zeit der Muse gönnen?

Seifenblase im Englischen Garten

Wir wollen immer schneller sein, egal ob in Beruf oder Freizeit. Mit großem Einsatz von Technik und dem sogenannten Multitasking wollen wir Zeit gewinnen. Wir machen möglichst alles gleichzeitig und gönnen uns fast keinen Leerlauf mehr: Denn Zeit ist Geld. Wachsen und Steigern und Beschleunigungen wird in vielen Bereichen als Notwendigkeit gesehen. Stehen bleiben gilt im Arbeitsleben als Rückschritt.

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Geradezu verzweifelt wirken Versuche, diese Entwicklung zu bremsen. Denn die Dauerbelastung geht bei den meisten Menschen langfristig nicht spurlos vorbei. Gelingt es am Abend oder am Wochenende nicht mehr von der Arbeit abzuschalten, dann machen sich oft anhaltende Erschöpfungszustände, Abgeschlagenheit oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen bemerkbar. Wichtig ist es, frühzeitig entgegenzusteuern und Warnsignale ernst zu nehmen. Die Lebenszeit ist begrenzt und es gibt kein Schalter, um vergeudete Zeit wiederherstellen zu können.

„Manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns so einfach eine Freude bereiten.“

Gönnen Sie sich Zeit zum Nachdenken. Beschäftigen Sie sich doch mal mit kreativen Tätigkeiten. Lernen Sie jonglieren, ein Musikinstrument, fotografieren Sie die Natur oder malen Sie Bilder. Fahren Sie mit dem Rad durch den Park oder machen Sie einen Spaziergang im Wald und lassen Sie sich dabei treiben. Oder lassen Sie Seifenblasen in den Himmel steigen. Denn auch hier gilt: Das größte Glück steckt oft in den kleinsten Dingen des Lebens.

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