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Dem Gedächtnis auf die Sprünge helfen

Ein gutes Gedächtnis bis ins hohe Alter wünscht sich jeder. Mit regelmäßigem Gehirntraining halten Sie Ihren Kopf fit. Die Wirkstoffe aus Gingko-Blättern sollen ebenfalls die Gedächtnisleistung positiv beeinflussen.

Gingko

Fit sein bis ins hohe Alter und einen klaren Verstand zu behalten – das möchte doch jeder, doch wie geht das nur? Geistige Fitness ist in der Regel keine Glückssache, sondern vieles hängt von dem körperlichen und geistigen Training ab. Schon ab dem 40. Lebensjahr kann die Hirnleistung allmählich nachlassen, wenn nichts für das Gehirn getan wird. Betroffene leiden darunter, dass sie Namen vergessen oder zunehmend Schwierigkeiten haben, sich auf ihre Aufgaben zu konzentrieren und sich an wichtige Termine zu erinnern.

Das Gehirn ist die Schaltzentrale unseres Körpers. Es steuert die Funktion unserer Organe, koordiniert die Abläufe unserer Bewegungen und ist Ort unseres Denkens. Das Gehirn beansprucht rund zwanzig Prozent der Energie, die der gesamte Körper über den Tag verbraucht. Die Zellen des Gehirns können die komplexen Aufgaben nur erfüllen, wenn ihr gleichbleibend hoher Bedarf an Nährstoffen und Sauerstoff zu jeder Zeit gedeckt ist. Über den Blutkreislauf werden den Gehirnzellen Nährstoffe und Sauerstoff zugeführt.

Bereits kleine Durchblutungsstörungen können sich negativ auf die Konzentrations- und Gedächtnisleistungen auswirken. Zu Beginn sind die Folgen einer Durchblutungsstörung noch so gering, dass sie oft nur vom Betroffenen selbst bemerkt werden. Man kann sich nicht mehr so gut wie früher konzentrieren und wird vergesslicher. Man vergisst, wo der Schlüssel oder die Lesebrille hingelegt wurde. Neuerdings wird spekuliert, ob die Vergesslichkeit durch Freie Radikale ausgelöst wird. Als aggressive chemische Verbindungen entstehen diese beim Verbrennungsprozess von Sauerstoff und durch äußere Einflüsse, wie Ozon, UV-Licht oder Rauchen.

Gesunde Ernährung

Häufig wirkt bereits gesündere Ernährung konzentrations- und gedächtnisfördernd. Vitamine und Mineralstoffe unterstützen den Stoffwechsel und geben dem Körper Energie. Auch Omega-3-Fettsäuren sollten regelmäßig auf dem Speiseplan stehen. Daneben helfen einige Übungen, um seinen Kopf fit zu halten und sich Gedächtnis und Konzentrationsfähigkeit bis ins hohe Alter zu bewahren. Jeder kann selber einiges dafür tun.

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Regelmäßige Bewegung

Bewegung unterstützt das Gehirn, dass sich Nervenzellen bilden und vernetzen. Sogenannte Synapsen entstehen. Achten Sie auf tägliche Bewegung, damit der Körper in Schwung kommt und die Durchblutung und damit auch die Sauerstoffversorgung des Gehirns verbessert wird. Ausdauersportarten, wie Laufen, Radfahren und Schwimmen, gelten als förderlich für die Gehirnleistung. Zugleich beeinflussen Sie mit dem regelmäßigen Training positiv Ihren Körper und Kreislauf. Fahren Sie mit dem Rad in die Arbeit oder gehen Sie ein Stück des Weges zu Fuß. Variieren Sie regelmäßig Strecke und Distanz des Weges, um das Gehirn zusätzlich zu fordern.

Gehirntraining/Gehirnjogging

Trainieren Sie neben dem Körper auch den Geist. Seien Sie offen für Neuerungen und pflegen Sie soziale Kontakte. Aktiv sein, können Sie in jedem Alter sein. In andere Städte und Länder zu verreisen, Bücher zu lesen, ein Konzertbesuch oder in die Oper zu gehen, es gibt viele Möglichkeiten den Geist zu fordern. Körperliche und geistige Fitness sind wesentliche Grundsteine für eine möglichst lange Unabhängigkeit im Alter.

Gehirntraining lässt sich im Alltag leicht und einfach durchführen. Rechnen Sie beim Einkaufen die Preise zusammen, lösen Sie Kreuzworträtsel, spielen Sie Sudoku oder lernen Sie Vokabeln einer Fremdsprache. Fangen Sie an, egal in welchem Alter Sie sind. Zwar lernen Kinder eine neue Sprache nahezu spielerisch, doch ältere Menschen verlieren nicht so schnell die Lust am Lernen und lassen sich nicht ständig von Nebensächlichkeiten ablenken.

Fordern Sie im Alltag das Gehirn, indem Sie auf der Bordsteinkante balancieren. Benutzen Sie beispielsweise beim Zähneputzen einfach mal die andere Hand oder gehen Sie in anderen Straßen und Stadtvierteln spazieren, denn Routine und Monotonie langweilen das Hirn. Damit muss sich das Gehirn umdenken und neue Zellstrukturen werden gebildet. Am besen sind komplexe und anregende geistige Aktivitäten. Damit werden verschiedene Aspekte der Gehirnleistung trainiert.

Pflanzliche Wirkstoffe

Auch pflanzliche Wirkstoffe können helfen, die Hirnleistung zu verbessern. Hier haben sich vor allem die Wirkstoffe aus den Blättern des Gingko-Baumes bewährt. In der Medizin machte der Ginkgo-Baum seit einigen Jahren Furore, als man in seinen Blättern Substanzen entdeckte, die in keiner anderen Pflanze vorkommen und die positive Wirkungen auf die Fließeigenschaften des Blutes und die Versorgung des Nervengewebes mit Sauerstoff haben.

Grund für die positive Wirkung auf den Menschen ist vermutlich die hohe Konzentration an Flavonoiden und Terpene. Die Hauptwirkungen sind die Verbesserung der Durchblutung im Gehirn und der Gedächtnisleistung und des Lernvermögens. Daneben beugen die Inhaltsstoffe die Schädigungen durch freie Radikale vor. Anwendungsgebiete finden sich auch bei der Behandlung von Demenz und zur Verlangsamung der Alzheimer-Krankheit.

Neu verbindendes Netzwerk

Übrigens gibt es neue Erkenntnisse aus der Gedächtnisforschung, die das Gedächtnis keinesfalls für eine Vergangenheitsreproduktion konzipiert sehen. Erinnerungen sind dafür gemacht, die Zukunft zu organisieren und zu meistern, sich an Vorgänge zu erinnern, die wichtig sind und das Überleben sichern. Das Gedächtnis ist ein sich immer wieder neu verbindendes Netzwerk, das sich die Geschichte jedes Mal neu und anders aufbaut. Sei es aus tatsächlich Erlebten, aus gelerntem Wissen oder Erzählungen von anderen Leuten. Durch Suggestion und Einbildung lassen sich dem Gedächtnis Erinnerungen von Ereignissen einpflanzen, die nie stattgefunden haben.

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