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Meditation – Abschalten und die Konzentration wieder erlangen

Wenn ständig Stress und Hektik unseren Alltag bestimmen, sind oft gesundheitliche Beschwerden die Folge. Um dem Stress entgegenzuwirken und einen Ausgleich zu schaffen, gibt es zahlreiche Entspannungsübungen. Ziel ist den Körper und auch den Geist eine Auszeit zu geben. Nützen eine Pause zur Meditation.

Meditation

Es ist noch nicht lange her, da wurden Anhänger der Meditation eher belächelt. Heutzutage haben jedoch viele Personen die gesundheitlichen Vorteile erkannt und sehen Meditationsübungen als gute und wichtige Entspannung für Körper und Geist. Besonders bei Stress, wenn das Abschalten vom Alltag nicht mehr gelingt, kann Meditation helfen. Meditation kann Gedankenkarussellle und Grübeleien unterbrechen oder Ängste reduzieren.

Eine typische Meditationsübung beginnt oft mit „Schließen Sie die Augen und atmen Sie tief aus“. Meditation ist eine Entspannungstechnik, das durch Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen den Geist beruhigen und sammeln soll. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird unter Meditation oft nur eine passive Form verstanden, doch das ist eher ein Missverständnis. Meditation hat weniger mit der körperlichen Stellung zu tun, sondern vielmehr mit dem aktuellen inneren Zustand.

„Training für das Gehirn. Achtsam auf das Hier und Jetzt.“

Ursprünglich sind Meditationen im philosophischen und religiösen Kontext entstanden und ist heutzutage in Indien eine weitverbreitete und alltägliche Technik. Meditation kann vollkommen frei und unabhängig von religiösen Überzeugungen praktiziert werden. Während früher eher in der Abgeschiedenheit meditiert wurde, findet es heutzutage im Alltag statt. Meditation erfordert eine regelmäßige Übung und Disziplin.

Hauptziele der Meditation

Die Hauptziele der Meditation sind Abschalten lernen und die Konzentration wieder erlangen. Meditation eignet sich für alle Menschen, die sich mehr Entspannung und Ausgeglichenheit in ihrem Leben wünschen. Meditationsübungen geben einen Weg vor, um zu innerer Ruhe, tiefer Zufriedenheit und Freude zu finden.

Der meditative Zustand kann neurologisch als Veränderung der Hirnwellen gemessen werden. Muskelspannungen reduzieren sich, der Herzschlag wird verlangsamt, die Atmung vertieft und die Konzentration verbessert. Als Folge daraus gelingt es uns ausgeglichen und zentriert zu bleiben und mit den Herausforderungen des Alltags gelassen und konstruktiv umzugehen. Mit Meditation kann man sich aus den emotionalen Zwängen lösen und sich selber neutral beobachten.

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Meditation als konstante tägliche Übung

Im Alltag kommt es oft zu endlosen Grübeleien. Mit Meditation lernen Sie Gedanken kommen und gehen zu lassen. Meditieren Sie möglichst jeden Tag und nehmen Sie dafür etwa 15 Minuten Zeit. Unterstützend wirken ein angenehmer Raum, wie auch sanfte Klänge und Farben. Schalten Sie das Telefon aus oder stellen Sie es lautlos und minimieren Sie alle äußerlichen Störeinflüsse.

Setzen Sie sich gerade auf einer Yogamatte oder Handtuch hin und achten Sie auf eine aufrechte Wirbelsäule. Ein aufrechter Rücken lässt einen frei atmen. Atmen Sie einige Male tief durch, bevor Sie beginnen. Bei der Ausatmung sollten Sie bewusst entspannen. Das Ziel während der ganzen Meditation ist es, den Atem bewusst zu beobachten.

Überlegen Sie sich zunächst Ihr „Mantra“, das ein Ton oder Wort darstellt, das beruhigend auf den Meditierenden einwirken soll. Geeignet sind zweisilbige Wörter, die einen ruhigen Klang haben.

Nehmen Sie eine aufrechte und entspannte Sitzhaltung ein und sprechen Ihr Mantra einige Male leise vor sich hin. Danach denken Sie nur noch an das Wort und spüren dem Klang nach. Richten Sie zugleich die Aufmerksamkeit auf das Ein- und Ausatmen. Am wirkungsvollsten ist Meditation, wenn Sie die Übungen täglich wiederholen. Setzen Sie sich am Anfang kleinere Ziele, so werden Sie schnell Erfolge haben und konzentrierter und ruhiger werden. Im Zustand der Meditation sollten Reize von außen weitgehend ausgeschaltet werden.

Meditation kann somit als ein persönlicher Entwicklungsprozess, als eine Veränderung von innen heraus, erfahren werden. Dem Wort nach bedeutet es ein „Nachsinnen“. Bei einigen Übungen ist es ratsam, zum Erlernen der Grundtechniken einen Kurs zu belegen. Wer die Entspannungstechnik regelmäßig praktiziert, hat weniger Stresshormone im Blut, senkt seinen Blutdruck und profitiert psychisch.

Pausen zur Meditation nutzen

Schalten Sie einen Gang zurück und nehmen Sie sich bewusst mehr Zeit für sich. Leider fällt es heutzutage den meisten Menschen schwer, sich Zeit zu lassen. Hektik und Leistungsgedanken sind auch im Privatleben und in der Freizeit vorzufinden. Mit Meditation und bewussten Pausen können wir dem Stress entgegen wirken, unsere Kräfte regenerieren und die Energie sammeln, mit der wir den stressigen Alltag meistern.

Meditationstechniken

Atem-Meditation

Nehmen Sie eine bequeme Sitzposition ein. Die Augen sind geschlossen. Nun zählen Sie jeweils bei der Einatmung und zwar immer bis zehn, bevor Sie danach erneut anfangen. Halten Sie sich jeweils an den Ablauf: Atmen Sie bewusst tief in den Bauch, bis dieser mit Luft gefüllt ist. Füllen Sie den Brustkorb mit Luft, bis die Lunge voll mit Luft ist und danach atmen Sie vollständig und bewusst aus. Der Fokus ist beim Atem. Aufkommende Gefühle und Gedanken sollten Sie einfach nur wahrnehmen und geschehen lassen.

Geh-Meditation

Bei der Geh-Meditation geht um das bewusste Wahrnehmen des gegenwärtigen Augenblicks. Jede kleine Empfindung in den Muskeln, auf der Haut und im ganzen Körper wird beim bewussten Gehen wahrgenommen, wodurch keine anderen Gedanken mehr Platz haben. Die Geh-Meditation als Spazierengehen in einem bewussten Schritt-Atem-Rhythmus kann überall gemacht werden. Auch das Tempo des Gehens ist variabel. Empfehlenswert ist anfangs eine Verlangsamung der Bewegungen, damit die Körperempfindungen leichter beobachtet werden können. Lächeln Sie bei der Geh-Meditation. Das wirkt gleichermaßen nach innen wie außen.

Mantra Meditation

In einer Liege- oder Sitzposition an einem gemütlichen und ruhigen Platz wird über einen gleichmäßigen Rhythmus das Mantra wiederholt. Man meditiert auf einen Klang, eine Silbe, ein Wort oder einen kurzen Satz. Es können bekannte Mantras verwendet oder auch eigene kreiert werden. Mantras funktionieren in gewisser Weise wie unterschwellige Botschaften. Sie tragen dazu bei, Stress- und Angstzustände zu verringern, beruhigen den Geist und erhöhen den Willen und die Stärke, um gesetzte Ziele zu erreichen.

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