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Mountainbike-Tipps und Verhaltensregeln

Raus in die Natur und rauf aufs Rad. Mountainbiker zieht es gerne in die Berge wegen dem Landschaftserlebnis gepaart mit der sportlichen Herausforderung. Damit die Mountainbiketour ein erfreuliches und gesundes Erlebnis wird, sind einige wichtige Dinge zu beachten.

Mountainbiken

Kräftig in die Pedale treten und dabei die herrliche Landschaft genießen. Seit einigen Jahren erlebt Mountainbiken einen regelrechten Boom und viele Begeisterte sind im Wald und auf den Bergen unterwegs. Beim einen Biker überwiegt das Bedürfnis nach Ruhe und abschalten vom Alltag und andere haben Lust auf Action und Adrenalin. Das Training mit dem Mountainbike kann sehr gut zur Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems genutzt werden, es kräftigt die Muskeln und verbessert diverse koordinative Fähigkeiten. Damit jede Biketour zu einem unvergesslichen Naturerlebnis wird, sollten einige grundlegenden Regeln beherzigt werden.

Sorgfältige Tourplanung

Bereiten Sie sich gut auf Ihre Tour vor. Viele Urlaubsgebiete klassifizieren die Mountainbike-Wege mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden. Werden Sie nicht übermütig und wählen Sie anhand der eigenen Erfahrungen und dem Können die passende Strecke aus. Falls Sie alleine losfahren, teilen Sie wenn möglich jemandem mit, wohin Sie gehen wollen. Vergessen Sie nicht ein Mobiltelefon mitzunehmen.

Untrainierte Personen sollten anfangs viele Kilometer in ebenem bis maximal leicht hügeligem Gelände unterwegs sein. Erst nach einigen Trainingsfahrten sollte eine Bergstrecke in Angriff genommen werden.

Ausrüstung

Schützen Sie den Kopf durch einen Helm, denn bei Fahrten über Wurzeln und Steine kann ein Sturz nie ausgeschlossen werden. Wichtig ist auch eine passende Radhose, die den individuellen Sitzkomfort erheblich erhöht und auch durch moderne Materialen schnell wieder trocknet.

Die Bekleidung sollte auf das Wetter und den Temperaturen angepasst sein. Gerade für Touren im Hochgebirge lieber einmal zu viel Bekleidung mitnehmen als unterwegs zu frieren oder nass zu werden. Während beispielsweise im Tal beim Start hohe Außentemperaturen herrschen können, ist auf 2.000 Meter Höhe die Temperatur viel geringer.

Damit keine Erkältung droht, sollte vor der Bergabfahrt die verschwitzte Kleidung gewechselt werden. Empfohlen wird bequeme, atmungsaktive und strapazierfähige Radkleidung, wie auch Regenschutz. Viele Radtrikots haben im Rückenteil praktische Taschen eingearbeitet. Bei längeren Bergabfahrten sind Radhandschuhe sehr wichtig, um die Bremsen und die Schaltung problemlos bedienen zu können.

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Denken Sie auch an Sonnenschutz. Weiter sollte ein Erste-Hilfe-Set, Reparaturwerkzeug und die nötige Verpflegung je nach Länge der Tour nicht fehlen. Vor jeder Tour sollte sorgfältig Bremsen, Schaltung, Reifen und Kabelzüge überprüft werden. Der Reifendruck und das Reifenprofil sollten auf den Untergrund der Strecke abgestimmt sein.

Wetter

Achten Sie vor und während der Biketour besonders in den Bergen auf das Wetter. Gewitterwarnungen sind ernst zu nehmen. Ein unerwartetes Gewitter, Schneefall oder Nebel kann in den Bergen unangenehme Folgen haben. Bei drohenden Wetterstürzen sollten Sie möglichst schnell einen sicheren Platz aufsuchen.

Rücksicht auf andere Wegbenützer und der Natur

Nehmen Sie Rücksicht auf Wanderer und andere Biker, indem Sie rücksichtsvoll und mit angemessener Geschwindigkeit fahren. Überschätzen Sie nicht Ihre eigenen Fähigkeiten. Auf schmalen Wegabschnitten steigen Sie vom Rad und lassen dem Wanderer den Vortritt. Überholen Sie nur im Schritttempo. Rechnen Sie besonders in Kurven mit Hindernissen, wie Fahrbahnschäden, Steine, Äste, Weidevieh, Weideroste und Schranken. Schließen Sie die Weidegatter und lassen Sie keinen Abfall liegen.

Nicht in jeder Region ist ein querfeldein durch Wald und Wiesen erlaubt. Oft wird es nur geduldet. Respektieren Sie Verbotsschilder und Hinweistafeln und verlassen Sie nicht den Weg. Die Fahrt sollte zum eigenen Schutz und dem der Tiere vor der Dämmerung beendet sein.

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