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Sommer und Sonne – Tipps zum UV-Schutz

Genießen Sie den Sommer und die Sonne. Natürlich ohne Sonnenbrand. Deshalb kommt es auf das richtige Maß beim Sonnenbaden und den Aktivitäten in der Sonne an. Hier finden Sie einige Tipps.

Schwimmen im Freibad

Sommer bedeutet wieder lange draußen sein und endlich wieder Sonne tanken. Die Sonne ist wichtig für uns, sie sorgt für starke Knochen und Glückshormone. Doch die Sonne hat auch ihre Schattenseiten: UV-Strahlung kann bei übermäßigem Genuss zu Sonnenbrand, vorzeitigen Falten und Hautkrebs führen. Deshalb ist es wichtig, sich richtig vor den Strahlen zu schützen und sich an ein paar Regeln zu halten.

Mittagssonne meiden

Meiden Sie starke Sonne an Hochsommertagen zwischen 11 und 15 Uhr. Zur Mittagszeit ist die Wirkung der Sonne mehrfach höher als vormittags oder nachmittags. Halten Sie sich deshalb besser in dieser Zeit möglichst im Schatten oder gar nicht im Freien auf.

Richtig eincremen

Cremen Sie alle unbedeckten Körperstellen großzügig mit einer Sonnencreme ein. Halten Sie sich am besten an den Grundsatz: Lieber etwas mehr Creme nehmen. Verwenden Sie eine Sonnencreme mit UV-A- und UV-B-Filter und einem möglichst hohen Lichtschutzfaktor. Vergessen Sie nicht die empfindliche Körperstellen einzucremen, wie Ohren, Füße, Nacken und Kopfhaut.

Nachcremen

Die Haut sollte nach dem Baden oder nach etwa zwei Stunden nachgecremt werden. Durch das Liegen auf dem Handtuch, durch Schweiß, Wasser und Sand wird der UV-Schutz abgerieben, Cremen Sie nach, auch wenn die Sonnencreme wasserfest ist. Doch beachten Sie: Die Schutzdauer pro Tag verlängert sich trotz Nachcremen nicht.

Sonnenbrand im Schatten?

Ja, auch im Schatten besteht Sonnenbrandgefahr und die Haut benötigt Schutz. Bei leichter Bewölkung dringen immerhin noch 75% der Sonnenstrahlung durch. Beim Aufenthalt am Wasser oder im Sand sollten Sie auch beachten, dass diese die Strahlung noch verstärken.

Auf richtigen Lichtschutzfaktor achten

Die UV-A-Strahlen sind verantwortlich für Sonnenbrand und Hautkrebs, UV-B-Strahlen lassen die Haut schneller altern und können für Sonnenallergien verantwortlich sein. Der Lichtschutzfaktor (LSF) auf den Sonnenschutzmitteln gibt an, wie viel Mal länger man sich damit der Sonne aussetzen kann, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen. In Kombination mit dem individuellen Hauttyp errechnet sich so die Schutzdauer der Creme. Mit einer hellen und empfindlichen Haut kann man etwa 10 Minuten ohne Schutz in der Sonne bleiben. Bei einem Sonnenschutz mit LSF 20 verlängert sich dieser Schutz um das 20-fache. Theoretisch wären somit 200 Minuten Aufenthalt in der Sonne möglich, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen.

Schutz durch Kleidung und Sonnenbrille

Schützen Sie besonders den Kopf und Nacken, um sich gegen einen Sonnenstich zu schützen. Am besten mit einem Hut oder einer Mütze. Die Kleidung ist ebenfalls wichtig. Die sollte dicht gewebt und nicht zu hell sein. Die Augen können Sie mit einer Sonnenbrille schützen. Die Sonnenbrille sollte einen 100% UV-Schutz oder UV 400 und einen ausreichenden Seitenschutz aufweisen.

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Besonderer Schutz für Kinder

Säuglinge und Kleinkinder gehören nicht in die pralle Sonne. Die kindliche Haut reagiert noch viel empfindlicher auf Sonne als die von Erwachsenen. Ziehen Sie den Nachwuchs entsprechend an und suchen Sie einen schattigen Platz. Ein Sonnenhut und ein möglichst hoher Lichtschutzfaktor sind besonders wichtig. Gehen Sie bei Ihrem persönlichen Verhalten in der Sonne auch mit gutem Beispiel voran, damit Kinder sich von klein auf an den richtigen Umgang mit der Sonne gewöhnen.

Kein Solarium

Ein Vorbräunen im Solarium vor dem Sommerurlaub führt zu keiner nennenswerten Erhöhung des Eigenschutzes der Haut. Die zusätzliche UV-Belastung schadet nur der Haut. Gewöhnen Sie die Haut besser in den ersten Sonnentagen langsam an die Sonne und bleiben Sie in den ersten Tagen möglichst im Schatten.

Kosmetika und Medikamente

Verwenden Sie beim Sonnenbaden möglichst keine Kosmetika und Parfüms. Denn einige der darin enthaltenen Inhaltsstoffe können in Kombination mit UV-Licht zu ungewünschten Pigmentstörungen führen. Bei Medikamenten sollten Sie vorher sicherheitshalber mit dem Arzt abklären, ob Nebenwirkungen im Zusammenhang mit Sonnenlicht auftreten könnte.

Hilfe bei Sonnenbrand

Trotz mancher Vorsichtsmaßnahmen ist es doch passiert: Nach einigen Stunden in der Sonne sind Rücken und das Gesicht rot, die Haut schmerzt und spannt. Das Wichtigste ist, der Haut nach dem Sonnenbad ausreichend Feuchtigkeit zuzuführen. Daneben kann eine kühle Dusche Linderung bringen, doch verzichten Sie auf Duschgel, um die strapazierte Haut nicht zusätzlich zu reizen.

Ein Klassiker bei Sonnenbrand ist Quark. Dieser kühlt und spendet der Haut Feuchtigkeit. Lassen Sie jedoch den Quark nicht länger als etwa eine Viertelstunde an der Haut, denn sonst trocknet die Masse aus und lässt sich von der gereizten Haut nur schwer wieder entfernen. Falls die Haut nässt und Blasen wirft, wurde die Haut besonders geschädigt. Verzichten Sie dann auf Quark und gehen Sie am besten zum Arzt.

After-Sun-Produkte

After-Sun-Lotions können die Haut kühlen, beruhigen und pflegen. Achten Sie bei dem Produkt darauf, dass anstatt Alkohol besser Aloe Vera enthalten ist. Während Aloe Vera auf die Haut beruhigend wirkt, kann Alkohol die Haut reizen. Auch B-Vitamine als Inhaltsstoffe, wie Panthenol, lassen einen leichten Sonnenbrand schneller abklingen. Tragen Sie nie zuviel des Pflegeproduktes auf, denn das könnte die Haut unnötig abschirmen und die Ableitung der Wärme verhindern. Vermeiden Sie zudem Produkte von fettigen Ölen und Cremes bei Sonnenbrand. Auch hier kann die Haut durch diese Mittel nur ganz schlecht Wärme abgeben und Feuchtigkeit aufnehmen.

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