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Einfach besser leben: Wohlfühltipps

Anfang des Jahres hat wohl jeder viele Vorsätze und möchte manches anders machen. Doch wie fängt man am besten an? Wie kann das Wohlbefinden und die Lebensqualität gesteigert werden?

Baum umarmen

Was sind Ihre guten Vorsätze fürs neue Jahr? Zu Beginn eines neuen Jahres wollen viele Menschen gesünder essen, mehr Sport treiben, mehr Zeit für die Freizeit haben, weniger gestresst sein oder mit dem Rauchen aufhören. Die Liste könnte endlos weitergeführt werden. Je mehr man sich vornimmt, umso mehr setzt man sich unter Druck und ist gestresst, damit die selbst auferlegten Regeln auch eingehalten werden. Meist bleibt am Ende des Jahres nur der Frust übrig, weil man wieder einmal nicht durchgehalten hat.

Eigener Lebensstil langsam ändern

Besser wäre jedoch nicht komplett alles in relativ kurzer Zeit umkrempeln zu wollen, sondern den eigenen Lebensstil langfristig über mehrere Jahre zu ändern. Die Eigenmotivation ist die wichtigste Voraussetzung. Man muss im Vorfeld wissen, warum man etwas erreichen möchte und ein klares realistisches Ziel vor Augen haben. Nimmt man anfangs gleich täglich eine Stunde Sport vor, dann setzt man sich unnötig unter Stress und Druck. Besser als das Motto "Null auf 100" ist es, klein anzufangen. Eine Haltestation früher aus dem Bus auszusteigen oder dreimal in der Woche eine halbe Stunde im persönlichen Pulsbereich zu joggen ist ein guter und realistischer Anfang. Auch kleine Rückschläge sollten kein Problem sein. Wichtig ist, dass man sein persönliches Ziel nicht aus den Augen verliert und die Aufgabe mit der nötigen Geduld angeht. Das persönliche Wohlbefinden steht immer im Vordergrund und trotz der Macht der Gewohnheit und der Hektik unserer Zeit, ist es wichtig alte Muster zu verlassen und neue Wege einzuschlagen.

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Tipps für den Start

Realistische Ziele setzen: Fangen Sie mit kleinen Zielen an. Niemand schafft am Anfang alles auf einmal. Versuchen Sie nicht gleichzeitig abzunehmen, mit dem Rauchen aufzuhören, auf Süßigkeiten zu verzichten und täglich jeden Morgen laufen zu gehen. Das wäre zwar toll, doch lieber ein Ziel nach dem anderen angehen. Dann geht einem nicht so schnell die Puste aus und man fühlt sich nicht von den ganzen Vorsätzen gestresst. Wichtig ist möglichst konkret zu planen und die eigene Strategie immer wieder der Wirklichkeit anzupassen.

Individuelle Ziele: Passen die Ziele zu den eigenen Interessen. Wenn jemand nicht gerne alleine bei Wind, Regen und Kälte laufen möchte, dann gibt es als Alternative ein Mannschaftssport in der Halle. Manche wollen lieber alleine trainieren und andere wiederum brauchen Trainingspartner für die Motivation.

Definieren Sie Etappenziele: Gerade bei einem langfristigen Ziel sollten Etappenziele definiert und bei Erreichung auch gefeiert werden. Mit dieser Motivation schaffen Sie auch das Hauptziel. Verlieren Sie dieses Endziel nicht aus den Augen, doch gewisse Meilensteine zu setzen ist genauso wichtig.

Sie müssen es wirklich wollen! Jeder gute Vorsatz muss von Ihnen selbst ausgehen. Nur wenn Sie es wirklich wollen, kann es gelingen. Vorsätze, die nur dem Druck von Freunden und Familie geschuldet sind, werden i.d.R. nicht lange durchgehalten.

Faulenzertag: Oft gibt es Tage an denen man sich nicht für ein Training aufraffen kann. Hier sollte man sich nicht unnötig Stress aufbauen und auch mal sich selbst erlauben, mit dem Training für diesen Tag auszusetzen oder das zu essen, wonach einem gerade ist. Das hilft beim Durchhalten. Bei jedem schlechten Wetter zu joggen, damit die Statistik stimmt, sollte nicht sein. In der kalten Jahreszeit fühlt man sich zu Hause besonders geborgen. Somit darf es gerne mal schöne Stunden unter einer kuscheligen Decke mit heißem Tee und einem Buch sein.

Soziale Netzwerke: Bauen Sie soziale Netzwerke auf und tauschen Sie sich über Ihre Ernährungs- und Sportprogramme aus. Je mehr Leute von den neuen Zielen wissen, desto größer ist die Hemmung einzuknicken. Zudem macht gemeinsamer Sport meistens mehr Spaß und jeder motiviert den anderen. Viele Tricks lassen sich zudem innerhalb des Netzwerkes austauschen.

Positiv denken: Bei einem sonnigen Tag fällt es einem meist leichter aufzustehen und vor dem Frühstück joggen zu gehen. Doch auch bei trüben und regnerischen Tagen können wir uns mit positiven Gedanken motivieren. Trotz Regenwetter kann man sich auf die warme Dusche und ein gesundes Frühstück nach dem Training freuen. Und gute Laune zahlt sich doppelt aus. Wer sich wohlfühlt, klagt seltener über Schmerzen und Alltagssorgen.

Offen für Neues sein: Um sich für neue Möglichkeiten zu öffnen, sollte man sich von allem trennen, das keine Bedeutung mehr für einen hat. Damit gelingt es auch gewisse Blockaden zu lösen und von unnötigen Belastungen loszulassen. Denken Sie daran, dass kleine Veränderungen im Alltag meist leichter umzusetzen sind. Am besten solche, die sich gut in den Alltag integrieren lassen.

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