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Wohlfühlen: Tipps für ein perfektes Badeerlebnis

Nach einem stressigen Arbeitstag will man häufig nur noch eins: Abtauchen und Entspannen in der Badewanne oder ein warmes Fußbad nehmen. Die Hektik des Alltags bleibt vor der Tür und endlich hat man die Muße, sich ganz ausgiebig um sich selbst zu widmen. Damit Ihr Entspannungsbad auch wirklich zu einem Wohlfühlerlebnis wird und Wasser und Badezusätze ihre volle Wirkung entfalten können, sollten Sie einige kleine Baderegeln beachten.

Fussbad

Spa gilt als Synonym für Schönheit, Wohlfühlen, Ruhe und Entspannung. Oft wird der Begriff für Schönheitsfarmen und Wellnesseinrichtungen von Hotels verwendet. Auch das eigene Badezimmer kann mit wenigen Handgriffen in ein Spa verwandelt werden. Für die richtige Atmosphäre sind pflegende und duftende Produkte, ein paar Kerzen und eine sorgfältige Einrichtung des Badezimmers wichtig. Tauchen Sie nach einem stressigen Tag oder einem verregneten Wochendtag ab in eine traumhafte persönliche Wellnesswelt. Laden Sie Ihre Akkus wieder für die kommenden Herausforderungen des Alltags auf. Bevor Sie sich in den verdienten Schlaf begeben, gönnen Sie sich doch ein schönes Bad bei Kerzenschein, entspannter Musik und einen Badezusatz, der – je nach Lust und Laune – entspannend, beruhigend oder anregend wirkt.

Wassertemperatur
Baden Sie nicht zu heiß, denn je höher die Wassertemperatur, desto mehr Feuchtigkeit verliert Ihre Haut. Zu heißes Wasser belastet zudem Herz und Kreislauf. Ideal ist eine Badetemperatur von 36-38° Celsius.

Badedauer
Zwischen zehn und zwanzig Minuten ist optimal. Der Körper braucht einige Zeit, um die Wärme des Wassers und die Wirkstoffe der Badezusätze aufzunehmen. Eine längere Badedauer sollte nicht sein, da sonst Haut und Kreislauf zu sehr belastet wird. Spätestens wenn die Finger schrumpelig werden, sollten Sie wieder raus aus der Wanne. Zwei bis drei Mal wöchentlich reichen völlig aus. Wer an sehr trockener oder zu Neurodermitis neigender Haut leidet, der genießt nur ein Mal pro Woche ein Bad.

Badezusatz
Auf keinen Fall sollte ein angenehm duftender Badezusatz fehlen. Beruhigend wirken Lavendel, Rose und Sandelholz. Zitrusdüfte heben die Stimmung.

Gesichtspflege
Vergessen Sie nicht die spezielle Gesichtspflege, denn diese ist wichtig. Reinigen Sie zuerst das Gesicht, dann verwenden Sie ein sanftes Peeling und gönnen Sie sich dazu eine Maske im Gesicht. Die Maske kann idealerweise einwirken, während Sie in der Wanne liegen. Nach dem Bad fehlt dann nur noch Augen- und eine reichhaltige Gesichtscreme.

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Zeitpunkt
Abends zwischen 20 und 21 Uhr ist die beste Zeit für entspannende Bäder, weil sie müde machen und für erholsamen Schlaf sorgen. Daneben ist in den Abendstunden unser Geruchssinn ausgeprägter als am Morgen. Die Duftaromen ätherischer Öle können jetzt am besten aufgenommen werden. Melisse, Jasmin, Rosenduft und Lavendel lassen den Körper entspannen und beruhigen die Sinne. Wollen Sie hingegen die Müdigkeit vertreiben, dann ist Wacholder und Rosmarin passend. Diese wirken aufmunternd und anregend und sind für morgens geeignet, um Schwung in den Tag zu bringen.

Medizinische Bäder, Badeöle und Schaumbad
Medizinische Bäder können wohltuend sein. Bei einer Erkältung hilft ein Menthol- oder Fichtennadelbad. Das warme Wasser lindert die Gliederschmerzen und über die Atemwege entfalten ätherische Öle ihre heilsame Wirkung, lösen den Schleim in den Bronchien und fördern die Durchblutung. Bitte beachten: Da die Wirkstoffe die Haut bei zu häufiger Anwendung austrocknen lassen können, sollte nicht täglich ein medizinisches Bad genommen werden.

Verwenden Sie auch mal ein Badeöl mit reichhaltigen Inhaltsstoffen. Dieses pflegt die Haut und bewahrt ihren natürlichen Feuchtigkeitsgehalt. Eincremen nach dem Baden ist meist nicht mehr erforderlich, da Badeöle einen leicht öligen Film auf der Haut hinterlassen. Vorsicht bei fettiger und zu Unreinheiten neigender Haut. Diese Haut bevorzugt milde und salzige Bäder.

Ein Schaumbad sieht wunderbar aus und der Schaumberg prickelt auf der Haut und hat zudem eine reinigende Wirkung. Doch die in Schaumbädern enthaltenen Tenside können die Haut austrocknen. Daher besser nur ein Mal pro Woche verwenden.

Gestaltung des Badezimmers
Verwandeln Sie das Badezimmer in eine Wohlfühloase. Mit kleinen Details, wie Kerzenschein, Teelichter, Muscheln und entspannender Musik kann dies gelingen. Verwenden Sie Duftkerzen, die einen angenehmen Duft verbreiten. Vanille, Zitrus oder Lavendel sind die Wohlfühldüfte. Liegen Handtücher offen im Schrank oder Regal, dann wirkt es harmonischer, wenn alle dieselbe Farbe haben. Anstatt das Handtuch zu falten, rollen Sie dieses einfach mal zusammen und platzieren es sichtbar auf der Ablage.

Entspannen
Nehmen Sie sich ausreichend Zeit für sich. Achten Sie darauf, nicht gestört zu werden: Schalten Sie Ihr Telefon ab. Die Zeit im Bad gehört nur Ihnen. Lehnen Sie sich zurück und machen Sie es sich so richtig bequem. Denn ohne Ruhe ist es mit der Entspannung meist nicht weit her.

Schönheitspflege
Schließen Sie ein warmes Vollbad mit Warm-Kalt-Duschen nach Kneipp ab. Regelmäßige Wechselgüsse straffen die Haut, regen den Kreislauf an und stärken das Immunsystem. Begonnen wird mit warmen und beendet mit kaltem Wasser. Verwöhnen Sie Ihre Haut nach dem Baden mit einer Extra-Streicheleinheit. Massieren Sie zum Beispiel ein pflegendes Hautöl oder eine reichhaltige Bodylotion sanft in die noch feuchte Haut ein. Durch den Wasserdampf sind die Poren der Gesichtshaut geöffnet und aufnahmefähig für eine belebende Pflege. Trocknen Sie den Körper sanft ab und vermeiden Sie rubbeln.

Ausruhen
Um die Entspannung von Körper und Geist aus der Badewanne mitzunehmen, sollten Sie sich nach dem Baden noch mindestens eine halbe Stunde ausruhen. Machen Sie es sich also mit Ihrer Lieblingsdecke auf dem Sofa bequem. Nehmen Sie eine Zeitschrift zu Hand oder hören Sie ihre Lieblingsmusik. Einfach das tun, was Ihnen Spaß macht und Sie entspannt.

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