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Erkältungsschutz – Wenig Stress, gesunde Ernährung und Schleimhäute feucht halten

Beim nasskalten Wetter sind Tipps gefragt, die Sie vor einer Erkältung schützen.

Regen

Für viele Menschen gehören Erkältungen zu der unvermeidlichen Begleiterscheinung der kalten Jahreszeit, wie Regen, Schnee und Kälte. Und manche trifft es besonders oft. Statistisch gesehen macht jeder Mensch etwa fünf grippale Infekte pro Jahr durch. Jeder Infekt dauert ein paar Tage und ist sehr lästig. Wer kennt nicht die Symptome: Die Nase läuft, der Hals kratzt und das Schlucken fällt schwer. Dazu oft Kopfschmerzen und ein leichtes Frösteln. Deshalb sind Tipps zur Vorbeugung gefragt.

Ratschläge zur Vorbeugung von Erkältungen

Als einer der wichtigsten Ratschläge gilt, dass Zugluft und Räume mit trockener Luft gemieden werden sollten. Beides trocknet die Schleimhäute aus und macht sie weniger widerstandsfähig gegen Erreger. Sorgen Sie besonders in den Schlafräumen für ausreichende Luftfeuchtigkeit. Daneben sollte es während des Schlafs im Schlafzimmer zwischen 16 bis 18 Grad warm sein. Lüften Sie mehrmals täglich Ihr Zimmer (Stoßlüften) und bekommen Sie damit genügend Sauerstoff.

Kälte verengt die oberflächlich liegenden Blutgefäße, insbesondere auch der Schleimhäute. Es mindert den Blutdurchfluss und schwächt so die Immunabwehr. Deshalb heißt es sich warm anziehen. Vor allem die Füße und den Hals- und Nackenbereich unbedingt warmhalten.

Achten Sie auf eine ausreichende Nachtruhe, denn das Immunsystem braucht die nächtlichen Ruhephasen zum Auftanken. Wichtig ist auch eine vielfältige Ernährung mit Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, mageres Fleisch und Fisch. Besonders Gemüse und Obst enthalten wichtige Vitamine und Mineralstoffe, die das Immunsystem stärken.

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Wichtig ist regelmäßiges Händewaschen, um sich vor Husten, Schnupfen und Halsweh zu schützen. Mindestens 20 Sekunden lang und möglichst gründlich einseifen. Danach reiben, abspülen und abtrocknen. Mit ungewaschenen Händen sollten Sie nicht ins Gesicht fassen. Halten Sie Abstand zu Erkrankten, die husten und niesen. Selber sollten Sie Papiertaschentücher benutzen, die Sie nach einmaligen Gebrauch sofort entsorgen. Ist beim Niesen oder Husten kein Taschentuch greifbar, sollten Sie die Armbeuge benutzen.

Sind Sie durch Sport und Bewegung zum Schwitzen gekommen, dann sollten Sie möglichst unverzüglich nach der Rückkehr die nassen Kleidungsstücke wechseln. Auch Rauchen, zuviel Alkohol, zuviel Stress und stärkere körperliche Anstrengungen können einen negativen Einfluss auf das Immunsystem haben.

Umgekehrt stärken viel Bewegung an der frischen Luft, gesunde ausgewogene und vitaminreiche Ernährung, ausreichend Schlaf und eine ausgeglichene seelische Gemütslage die Abwehrkräfte. Abhärtend wirken zudem kalt-warme Wechselduschen und andere kneippsche Anwendungen. Ein warmes Fußbad ist der ideale Begleiter in der kalten Jahreszeit. Nicht nur, dass es bei Abwehrschwäche wirkungsvoll sein Gutes tut, sondern es gibt wohl nichts Schöneres bei kalten Füßen.

Der regelmäßige Saunagang ist in der kalten Jahreszeit eine besondere Wohltat für Körper und Seele und wirkt gegen Antriebslosigkeit und Niedergeschlagenheit Die lokale Immunabwehr der Atemwege kann man durch regelmäßige, desinfizierend wirkende Nasenspülungen mit einer lauwarmen Kochsalzlösung, 1 Gramm Salz auf eine Tasse Wasser, auf natürliche Weise unterstützen. Dabei wird das Wasser jeweils durch ein Nasenloch hochgezogen, während man das andere zuhält.

Tipps zur Linderung der Erkältung

Zeigt sich eine Erkältung durch Niesen, Frösteln, Kratzen im Hals bereits an, dann sind Tipps zur Linderung wichtig. Heiße Früchte- und Erkältungstees, insbesondere eine heiße Hühnerbrühe und Suppen helfen. Weitere Tipps sind Erkältungsbäder mit einem entsprechenden Zusatz, wie Eukalyptus, und viel Ruhe und Entspannung. Wer erinnert sich nicht an die Kinderzeit mit den Kopfdampfbädern. Das Inhalieren der Dämpfe heißer Kräuteraufgüsse von Kamille, Salbei und Thymian hilft bei der Linderung.

Saunagänge stärken das Immunsystem. Bahnt sich jedoch eine Erkältung an oder ist sie schon da, sollten wir auf das Saunieren verzichten. Die hohen Temperaturen und das anschließende abrupte Abkühlen schwächen unsere Abwehrkräfte nur noch zusätzlich und verlangsamen so die Regeneration.

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