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Erkältung und Schnupfen? Nein danke! Welche Ratschläge helfen?

Die Nase läuft, der Kopf dröhnt und der Hals kratzt. Mit ein paar Tipps minimieren Sie das Erkältungs-Risiko.

Schnupfen

Kaum hat die kältere Jahreszeit Einzug gehalten, dann kann man im öffentlichen Leben an vielen Ecken feststellen: Es ist Erkältungszeit! In Bussen, Büros und Supermärkten wird wieder gehustet und geschnieft, was das Zeug hält. Mit dem nasskalten Wetter kommen die Rhinoviren wieder richtig auf Touren. Meist sind diese Viren schuld, wenn Erwachsene einen Schnupfen haben.

Es ist gar nicht einfach bei ständigen Wetterschwankungen den Viren und Bakterien aus dem Weg zu gehen. Die Schnupfenviren verbreiten sich per Tröpfcheninfektion durch die Luft (durch Niesen und Sprechen) oder durch Hautkontakt, wie beispielsweise über kontaminierte Hände. Einmal an unseren Händen, werden die Viren auf Gegenständen und Menschen hinterlassen. Besonders bei Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, haben die Viren meist leichtes Spiel und infizieren über die Nasenschleimhaut.

Als Folge der Entzündung juckt, brennt und kribbelt die Nase und beginnt zu laufen. Als Reaktion auf die Virenattacke schwellen die Nasenschleimhäute an und erschweren das Atmen durch die Nase. Häufig treten als weitere Folge leichtes Fieber, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen hinzu. Meist nach einer Woche hat der Körper sich auf die Viren eingestellt und der Schnupfen nimmt wieder ab.

Tritt bei einer Erkältung mit Fieber und Schmerzen nach drei Tagen keine Besserung ein, dann sollte unbedingt ein Arzt zu Rate gezogen werden.

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Wichtige Vorsorge-Tipps

  • Da Schnupfenviren sich auch durch die Luft verbreiten, sollten Sie möglichst große Menschenansammlungen vermeiden.
  • Verzichten Sie in der "Schnupfenzeit" möglichst auf die üblichen Begrüßungs- und Abschiedsrituale wie Händeschütteln oder Umarmungen. Weisen Sie höflich auf die Erkältung hin und die Mitmenschen werden es akzeptieren.
  • Um das Risiko der Tröpfcheninfektion durch Händeschütteln und engen Kontakt zu verringern, ist es wichtig, sich regelmäßig, vier- bis fünf Mal pro Tag, die Hände zu waschen. Geben Sie auf die trockenen Hände genügend Flüssigseife. Danach waschen Sie die Hände mindestens 20 Sekunden lang gründlich mit Wasser. Vergessen Sie nicht die Fingerzwischenräume und den Handrücken. Anschließend spülen Sie die Hände mit reichlich Wasser ab. Die Hände sollten Sie danach sorgfältig abtrocknen, am besten mit einem Papierhandtuch. Die Benutzung von Desinfektionsmittel für die Hände macht ebenfalls Sinn.
  • Papiertaschentücher sollten Sie möglichst einmal oder nur wenige Male benutzen. Entsorgen Sie es am besten in einem geschlossenen Abfalleimer und lassen Sie es nicht auf dem Schreibtisch liegen.
  • Vermeiden Sie kalte Füße. Abhilfe schafft ein warmes Fußbad, das die Durchblutung anregt und die Immunabwehr verbessert.
  • Gegen die verstopfte Nase hilft eine istonische Salzlösung. Diese schwemmt die Erkältungsviren aus der Nase. Ein Nasenspray sollte jedoch nicht länger als sieben Tage genommen werden.
  • Langfristig ist ein robustes Immunsystem für die Grippevorbeugung sehr wichtig. Es bieten sich Saunabesuche, Wechselbäder und regelmäßige Bewegung an. Bewegen Sie sich so häufig wie möglich an der frischen Luft. Ausdauersportarten, wie Joggen, Nordic Walking und Schwimmen, sind sehr gut für das Immunsystem.
  • Sorgen Sie für ausreichend Schlaf und reduzieren Sie den beruflichen und privaten Stress. Wichtig ist auch eine ausgewogene, vitaminreiche und fettarme Ernährung.
  • Reduzieren Sie die Ansteckungsgefahr, indem Sie gebrauchte Papiertaschentücher sofort wegwerfen. Am besten benutzen Sie keine Stofftaschentücher.
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