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Wellness und Wohlfühlen: Was Wellness wirklich ist

Weniger Stress, mehr Wohlbefinden: Was ist Wellness wirklich und mit welchen Tricks kann man sich wohlfühlen.

Whirlpool

Wellness basiert wohl auf den englischen Begriffen wellbeing, fitness und happiness. Es zielt auf Wohlbefinden, Entspannung und gute körperliche Verfassung ab. Unter Wellness werden heute meist Methoden und Anwendungen verstanden, die das körperliche, geistige und seelische Wohlbefinden steigern. Allen Anwendungen ist eines gemeinsam: Sie tun Körper und Geist gleichermaßen gut.

Der Alltag vieler Menschen wird heutzutage meist von Hektik und Stress dominiert. Unter „Stress“ verstehen wir Reaktionen von Körper und Psyche auf äußeren oder auch inneren Druck. Das Wort stammt vom lateinischen „stringere“, was so viel wie „straffen“ bedeutet. Kurzfristiger, begrenzter Stress kann durchaus positive Auswirkungen für uns haben: Er inspiriert uns, hält uns wach, kann motivierend sein. Dauerhafter Stress wirkt sich dagegen negativ auf unseren Körper und unsere Seele aus und macht langfristig krank. Wer ständig am Limit lebt, auf Erholungs- und Ruhephasen verzichtet und die Hilferufe des eigenen Körpers ignoriert, nur um noch mehr Aufgaben bewältigen zu können, zahlt über einen längeren Zeitraum betrachtet in vielen Fällen einen hohen Preis.

Um es in unserem angespannten, hektischen Alltag erst gar nicht dazu kommen zu lassen, bedarf es weniger als man sich denkt. Oftmals hilft es schon, sich den Stress bewusst zu machen und mehr auf sich und seine Bedürfnisse zu achten. Auch wenn der Terminkalender proppevoll ist, sollten Sie sich jeden Tag Zeit für sich selbst nehmen. Schon wenige Minuten sind wichtig. Lassen Sie sich nicht ständig von Terminen und anderen Leuten hetzen. Die berechtigte Frage sollte sein: Ist wirklich alles wichtig und dringend?

Wir haben für Sie ein paar Anregungen:

Gönnen Sie sich gleich nach dem Aufstehen eine Tasse Tee und genießen Sie die Stille. Auch eine Laufrunde bei Sonnenaufgang ist ein tolles Erlebnis. Nach dem Duschen verwöhnen Sie den Körper mit einer besonderen Körperlotion und beim Frühstück mit einem leckeren und gesunden Müsli. Trinken Sie viel Mineralwasser, Früchte- oder Kräutertee, essen Sie jeden Tag etwas Gesundes. Denn Gesundheit geht über den Magen. Natürliche Nahrungsmittel enthalten lebenswichtige Vitalstoffe, die unseren Organismus ins Gleichgewicht bringen.

Auch abends nach einem anstrengenden Tag nehmen Sie Zeit für sich und schalten Sie ab. Ein Spaziergang am Abend entspannt und macht den Kopf frei. Ein wohltuendes Wannenbad mit Aromazusatz spendet wohltuende Wärme oder die Lieblingsmusik oder ein Hörbuch lenken vom Alltag ab.

Viele Stunden werden täglich am Arbeitsplatz verbracht und deshalb sollten Sie sich in der Umgebung wohlfühlen. Mit einer Duftlampe, einer Pflanze oder Bildern kann der Arbeitsplatz verschönert werden. Belohnen Sie sich nach einem anstrengenden Tag mit einem Bad bei Kerzenschein. Lassen Sie es sich gut gehen und gönnen Sie sich die nötige Auszeit vom stressigen Alltag.

Wohlfühlen mit Massage

Sehr viele Studien zeigen, welch große Bedeutung Körperkontakt für unser psychisches und physisches Wohlbefinden hat. Es ist eindrucksvoll, in welchem Maße eine Massage Stress abbauen kann, der immerhin zu den Hauptursachen der meisten Zivilisationskrankheiten gehört. Regelmäßige Massage fördert das Körperbewußtsein und beugt vielen Beschwerden vor. Sie fördert den Blutkreislauf, regt das Lymphsystem an, macht Muskeln und Sehnen geschmeidiger, löst Verspannungen, sei es körperliche wie auch seelische, und fördert einen erholsamen Schlaf. Gleichzeitig kann Massage als ein natürliches antidepressives Mittel unsere Gefühle harmonisieren und den Geist freier machen. Diese Wirkung lässt sich durch die Anwendung bestimmter Öle noch verstärken. Beispielsweise Arnika wird wegen ihrer wohltuenden Kräfte schon lange eingesetzt. Arnika unterstützt die entspannende und durchblutungsfördernde Wirkung von Massagen und beugt Muskelverspannungen vor.

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Schönheit kennt kein Alter

Nach dem Aussehen zu beurteilen oder beurteilt zu werden ist menschlich. Wenn wir jemanden zum ersten Mal treffen, sind alle Sinne geschärft und wir beobachten auch kleine Details, um uns ein Gesamtbild der Person zu machen: Größe, Alter, Haarfarbe, Statur und Kleidung werden auf den ersten Blick erfasst. Innerhalb weniger Zehntelsekunden wird die Person eingeordnet – so steht es in diversen Ratgebern geschrieben.

Beim längeren Betrachten der Person treten auch andere Merkmale wie Vitalität, Selbstwert und Lebenseinstellung der Person hervor. Das ist das eigentlich Faszinierende. Der Charakter und die Gesamtpersönlichkeit hinterlassen letztlich den tieferen Eindruck.

Wir selbst vergleichen uns oft unbewußt mit dem Schönheitsideal, dass tagtäglich von außen an uns in Werbung und in den Medien herangeführt wird. Doch eine gesunde Einstellung zur Schönheit folgt anderen Grundsätzen: Regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf, eine ausgewogene und vielseitige Ernährung, die Fähigkeit, sich zu entspannen und Gelassenheit im Umgang mit Stress tragen viel zum Aussehen und zur Selbstzufriedenheit bei.

Unsere Einstellung zum Alter beeinflusst auch unseren Alterungsprozeß. Wir sehen so gut aus, wie wir uns fühlen. Angst vor dem Alter hingegen setzt uns nur unter Stress. Die wahre Schönheit kennt kein Alter, denn Schönheit kann viel mehr als nur das Äußere sein: Energie, Freude, Hingabe und Gelassenheit. Um sich auf Dauer wohl zu fühlen, sollten Sie sich immer wieder die Frage stellen: Was tut mir gut, was nicht? Gönnen Sie sich etwas Gutes und Zeit für sich selbst, denn nur Sie sind für Ihren Körper verantwortlich.

Bewegung

Regelmäßige Bewegung tut gut. Radfahren, Schwimmen, Laufen, Wandern und Gymnastik – jede Form der aktiven Bewegung sollte in das tägliche Leben eingebaut werden. Trotzdem rafft man sich viel zu selten dazu auf und hat genügend Ausreden parat: „Keine Zeit dafür“ oder „zu müde“. Dabei bringt Bewegung weit mehr Gewinn, als es Mühe kostet: Herz und Kreislauf werden gestärkt, Figur und Haltung verbessert. Das Immunsystem wird stimuliert, was auf lange Sicht vor Krankheiten schützen kann. Erste Schritte für mehr Bewegung im Alltag: Treppe statt Lift, Rad statt Auto, zu Fuß statt mit dem Bus. Wer jeden Tag zehn Minuten in Spaziergehen oder Radeln investiert, macht schon einen Anfang.

Bewegung tut nicht nur den Muskeln gut, sondern vor allem auch der Seele. Regelmäßiges Training verleiht zu mehr Energie und ein besseres Selbstbewusstsein, beides wichtige Faktoren für das Wohlbefinden. Man schläft besser, fühlt sich entspannter und geht mit dem Alltagsstress gelassener um. Ein Leben lang aktiv zu sein hält gesund und steigert die Lebenserwartung. Es geht gar nicht darum, sich ständig Höchstleistungen abzuverlangen, sondern regelmäßig leichten Sport zu treiben.

Bewusstes Erleben des Augenblicks

Vieles möchte man gleichzeitig erledigen, damit man Zeit gewinnt. Doch dies ist ein Trugschluss und damit gewinnt man nicht etwa Lebenszeit, sondern verliert sie. Gerade die Dinge, die man bewusst tut und wahrnimmt, machen erst das aus, was wir Leben nennen. Im anderen Fall werden das Tun und der Augenblick kaum wahrgenommen.

Ausreichend Schlaf

Gerade in anstrengenden Zeiten ist es besonders wichtig, regelmäßige Ruhepausen einzulegen und vor allem ausreichend zu schlafen. Der Schlaf ist besonders wichtig für die Regeneration des Immunsystems. Wer zu wenig schläft, schwächt seine Abwehrkräfte und macht sich anfällig für Krankheiten jeder Art. Und den Schönheitsschlaf gibt es wirklich. Denn im Schlaf werden Hormone ausgeschüttet, die dafür sorgen, dass sich unsere Haut regenerieren kann.

Von Wellness zu Selfness

Selfness stammt vom englischen Begriff self=selbst ab und könnte den Begriff Wellness ablösen. Hintergrund von Selfness ist das Streben nach langfristiger Ausgeglichenheit und Selbstveränderung, statt vorübergehender konsumgetriebener Entspannung. Während bei Wellness eher passive Anwendungen (z.B. Massagen, Entspannungsbäder) eine Rolle spielen, bezieht Selfness Körper, Geist und Seele in die Auseinandersetzung mit den eigenen Bedürfnissen mit ein.

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