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Was das Leben beschleunigt und bremst

Im Alltag ist vieles durchgetaktet. Oft kann man sich kaum mehr ausruhen oder mal die Seele baumeln lassen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Wie gelingt es, nicht jede freie Minute voll mit neuen Aufgaben und Terminen vollzustopfen? Was sind die Folgen von Dauerstreß?

Baum umarmen

Volle Terminkalender, Leistungsdruck im Berufs- und Privatleben: Stress scheint alltäglich geworden zu sein. Wenn unter Stress der Pegel des Hormons Cortisol steigt und nicht mehr fallen kann, herrscht jedoch im Körper Daueralarm. Schlafstörungen, Verdauungsprobleme, Depression, Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen können die Folge sein. Sobald es für Betroffene an die Gesundheit geht, wollen sie Auszeiten nehmen und aus der Stressspirale aussteigen.

„Entschleunigung ist wichtig für die seelische und körperliche Gesundheit.“
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Regelmäßige Bewegung

Eines der besten Stress-Killer ist regelmäßige Bewegung. Bei regelmäßiger sportlicher Bewegung werden die Stresshormone Adrenalin und Cortisol verringert und der Körper schüttet Botenstoffe aus, die für Glücksgefühle sorgen. Rad fahren, Laufen und Schwimmen helfen, um die Beweglichkeit, Kondition und Kraft zu verbessern und zudem den Kopf frei zu bekommen. Raus aus dem Alltagstrott und rein in die Bewegung ist nicht für jeden einfach. Deshalb fangen Sie mit kleinen Zielen an und schauen Sie, wie Sie mehr Bewegung in den Alltag integrieren können. Nehmen Sie die Treppe anstatt den Aufzug. Steigen Sie eine Station eher aus dem Bus aus und gehen den Restweg zu Fuß. Nutzen Sie die Mittagspause für einen Spaziergang. Kleine Besorgungen erledigen Sie mit dem Rad oder zu Fuß.

Entschleunigen

Hetze gibt im Alltag oft den Ton an. Vieles muss sofort und dazu noch gleichzeitig erledigt werden. Viele Menschen können das hohe Arbeitspensum, das von ihnen verlangt wird, auf Dauer nicht halten. Erschöpfung und Stress sind meist die Folge. Der Gesundheit und dem Wohlbefinden zuliebe sollte Langsamkeit und Entschleunigung wiedererlernt werden. Achtsamkeit auch für die kleinen Dinge ist wichtig, genauso Übungen für die mentale Entschleunigung. Progressive Muskelentspannung, Yoga, Tai Chi oder Atemübungen helfen bei der Konzentration und Reduktion auf das Wesentliche.<

Gewisse Alltagsroutinen lassen sich oft nicht von heut auf morgen umstellen. Gehen Sie deshalb mit kleinen Schritten vor. Sobald Sie merken, dass Sie überdrehen, nehmen Sie bewusst Tempo heraus. Bevor Sie an das Telefon gehen, lassen Sie es mehrmals klingeln und atmen Sie zuerst durch. Machen Sie regelmäßige Pausen und drehen Sie bewusst und ohne Hektik eine kleine Runde an der frischen Luft. Schöpfen Sie damit Energie und Kreativität.

Oasen im Alltag schaffen

Kleine Veränderungen im Alltag können helfen, um gelassener und stressresistenter zu werden. Schaffen Sie einen Ort der Ruhe, um gezielt an einer Aufgabe zu arbeiten und auch um vom Alltag abzuschalten. Genießen Sie die Ruhe und Stille ohne Störungen oder Hintergrundgeräuschen von Fernseher und Radio. Mit autogenem Training und Meditation können Sie eine bewusste Auszeit vom Alltag nehmen. Praktizieren Sie zudem Alltagsrituale. So können Sie beim Zubettgehen sich an die fünf schönsten Momente des Tages erinnern.

„Manchmal sind es die kleinen Dinge, die uns so einfach eine Freude bereiten.“

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