Ausgleichssport und Ausdauertraining

Ausgleichssport fördert die Gesundheit. Aber nicht jeder Sport bringt auch etwas für die Figur.
Laufen


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Sportwissenschaftler und Mediziner sind sich einig: Der beste Fatburner (engl. Fettverbrenner) ist sanftes Ausdauertraining. Und dabei muss niemand Höchstleistungen erbringen, wie Geschäftsstellenleiter Andreas Solero von der Kaufmännischen betont.

„Zwei- bis dreimal in der Woche eine halbe Stunde Sport, das reicht, um Herz, Kreislauf und Muskeln zu stärken“, so Prof. Dr. Klaus Völker vom Sportmedizinischen Institut der Uni Münster. Auch zum Schlankerwerden sei das genau das richtige Pensum. Weniger bringt mehr. Dieses Motto gilt für alle, die durch Sport und Bewegung Pfunde verlieren und ihre Fitness stärken wollen. Denn es kommt nicht nur darauf an, wie viel Energie während des Sports verbraucht wird, sondern auch darauf, aus welchen Speichern diese Energie genommen wird. Wer seine Ausdauer ganz sanft trainiert und dabei nicht übertreibt, sorgt dafür, dass die freigesetzte Energie auch wirklich aus den Fettdepots kommt. Tipp: Langsam angehen lassen und zwischendurch den Puls kontrollieren. Wenn er über 130 steigt, empfiehlt es sich, „einen Gang zurückzuschalten“. Ein guter Gradmesser für das richtige Tempo ist, wenn man sich während des Laufens ohne Anstrengung mit seinem Partner unterhalten kann. Untrainierte verbrennen sogar beim schnellen Spazierengehen mehr Fett als beim Joggen. Deshalb wird auch geraten, als Anfänger besser zu 'walken' statt zu joggen und beim Radeln flache Strecken zu bevorzugen, dafür aber regelmäßig zu trainieren. Sogar Spitzensportler üben den langsamen - aber langen - Lauf für ihr allgemeines Grundlagentraining aus.

Wer Sport gern in einer festen Gruppe oder in einem Kurs betreiben möchte, kann sich beim Deutschen Turner-Bund (DTB) nach einem örtlichen oder regionalen Vereinsangebot erkundigen. Die Angebote sind mit dem Pluspunkt Gesundheit ausgezeichnet, dem Qualitätssiegel für Gesundheitssport im Verein.
 
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