Das Büro - Rückenfeind Nummer Eins

Richtiges Mobiliar, Sitzhaltung und Pausen beugen Krankheiten vor
Von wegen „lauer“ Bürojob! Die aktuelle Analyse „DAK-Fokus-Beruf - Arbeitsbedingungen und Gesundheit bei Bürofach- und Bürohilfskräften“ macht deutlich: Büroarbeit geht aufs Kreuz. Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems - wie beispielsweise Rücken- oder Wirbelsäulenleiden - hatten mit 19 Prozent den größten Anteil am Krankenstand der Bürokräfte. Ursächlich sind zum großen Teil die Arbeitsplätze selbst: schlecht eingestelltes Mobiliar oder eine falsche Sitzhaltung machen auf lange Sicht krank. Doch auch fehlende Erholungspausen können auf die Knochen gehen.
„Zu unrecht gelten Büroberufe häufig noch als belastungsarm“, erläutert Sabine Winterstein, DAK-Expertin für Gesundheit am Arbeitsplatz. „In den Augen vieler wird schließlich nur gesessen“. Doch gerade hier liegt die Krux. „Häufig wird falsch gesessen“, sagt die Expertin. Und an wirklichen Erholungspausen denkt im Alltagsstress häufig auch nicht jeder. „Es muss nicht gleich eine halbe Stunde sein“, so Winterstein. „Ein paar Minuten reichen meist schon aus.“
Gerade wer den ganzen Tag am PC sitzt, sollte seinem Rücken - aber auch seinen Augen - Pausen gönnen. Dafür gibt es spezielle Übungen. Sie sind kurz und effektiv und lassen sich problemlos in den Arbeitsalltag integrieren. Bei der so genannten Augenfitness geht es um Entspannung: „Richten Sie Ihren Blick einige Atemzüge lang ohne Kopfbewegung in langsamem Wechsel nach oben, unten und in weitere Blickrichtungen“, rät Winterstein. „Lassen Sie die Augen kreisen, gern auch mit geschlossenen Lidern. Wiederholen Sie die Übung mehrmals am Tag.“ Außerdem rät die Expertin: Für die Produktion von Tränenflüssigkeit ist eine regelmäßige Belüftung des Büros wichtig. Auch Pflanzen tun gute Dienste, um das Raumklima und die Luftfeuchtigkeit zu verbessern.
Der Check: Wie sitze ich richtig?
Oberarme hängen locker herab, Unterarme bilden eine waagerechte Linie zur Tastatur. Ober- und Unterarme sollen einen Winkel von 90 Grad oder mehr bilden.
Auch Ober- und Unterschenkel sollen einen Winkel von 90 Grad oder mehr bilden. Dabei muss es möglich sein, die Füße ganzflächig aufzustellen. Dynamisch Sitzen: Häufiges Ändern der Sitzhaltung.
Ganze Sitzfläche und Rückenlehne nutzen - und der Rücken wird abgestützt.
Schwingbare Rückenlehnen nutzen und die Lehne auf das Körpergewicht einstellen: Je höher das Körpergewicht, desto härter sollte die Lehne federn.
Der perfekte Schreibtisch
Arbeitstisch auf die individuelle Arbeitshöhe einstellen. Große Menschen mit langen Beinen brauchen eine höhere Arbeitsfläche, kleinere Menschen brauchen niedrigere Arbeitstische.
Die Abstände zwischen Augen und Bildschirm, Tastatur und Vorlage sollten zwischen 45 und 60 Zentimeter liegen. Bei Bildschirmen ab 17 Zoll und bei großen Schriften sind 60 bis 80 Zentimeter zu empfehlen.
Vor der Tastatur muss genügend Platz zur Auflage der Hände sein - circa fünf bis zehn Zentimeter von der Tischkante.
Arbeitsmittel, die oft benutzt werden, sollten direkt vor Ihnen liegen, damit der Körper nicht verdreht werden muss.
Für gutes Klima sorgen
Muffige, verbrauchte Raumluft enthält viel Kohlendioxid - das macht müde und verursacht Kopfweh. Ausreichend Sauerstoff ist entscheidend für einen klaren Kopf, deshalb sollte man auch im Winter das Büro am Besten jede Stunde einmal kräftig lüften, so die Expertin. Grundsätzlich ist eine Raumtemperatur zwischen 20 und 22 Grad Celsius optimal. Bei sommerlichen Temperaturen kann diese auch mal höher liegen.
Pausen nicht vergessen
Statt mittags mit dem Aufzug in die Kantine fahren, lieber ein paar Schritte gehen und kurz durchatmen. Bewegung an der frischen Luft löst Verspannungen.
Von wegen „lauer“ Bürojob! Die aktuelle Analyse „DAK-Fokus-Beruf - Arbeitsbedingungen und Gesundheit bei Bürofach- und Bürohilfskräften“ macht deutlich: Büroarbeit geht aufs Kreuz. Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems - wie beispielsweise Rücken- oder Wirbelsäulenleiden - hatten mit 19 Prozent den größten Anteil am Krankenstand der Bürokräfte. Ursächlich sind zum großen Teil die Arbeitsplätze selbst: schlecht eingestelltes Mobiliar oder eine falsche Sitzhaltung machen auf lange Sicht krank. Doch auch fehlende Erholungspausen können auf die Knochen gehen.
„Zu unrecht gelten Büroberufe häufig noch als belastungsarm“, erläutert Sabine Winterstein, DAK-Expertin für Gesundheit am Arbeitsplatz. „In den Augen vieler wird schließlich nur gesessen“. Doch gerade hier liegt die Krux. „Häufig wird falsch gesessen“, sagt die Expertin. Und an wirklichen Erholungspausen denkt im Alltagsstress häufig auch nicht jeder. „Es muss nicht gleich eine halbe Stunde sein“, so Winterstein. „Ein paar Minuten reichen meist schon aus.“
Gerade wer den ganzen Tag am PC sitzt, sollte seinem Rücken - aber auch seinen Augen - Pausen gönnen. Dafür gibt es spezielle Übungen. Sie sind kurz und effektiv und lassen sich problemlos in den Arbeitsalltag integrieren. Bei der so genannten Augenfitness geht es um Entspannung: „Richten Sie Ihren Blick einige Atemzüge lang ohne Kopfbewegung in langsamem Wechsel nach oben, unten und in weitere Blickrichtungen“, rät Winterstein. „Lassen Sie die Augen kreisen, gern auch mit geschlossenen Lidern. Wiederholen Sie die Übung mehrmals am Tag.“ Außerdem rät die Expertin: Für die Produktion von Tränenflüssigkeit ist eine regelmäßige Belüftung des Büros wichtig. Auch Pflanzen tun gute Dienste, um das Raumklima und die Luftfeuchtigkeit zu verbessern.
Der Check: Wie sitze ich richtig?
Oberarme hängen locker herab, Unterarme bilden eine waagerechte Linie zur Tastatur. Ober- und Unterarme sollen einen Winkel von 90 Grad oder mehr bilden.
Auch Ober- und Unterschenkel sollen einen Winkel von 90 Grad oder mehr bilden. Dabei muss es möglich sein, die Füße ganzflächig aufzustellen. Dynamisch Sitzen: Häufiges Ändern der Sitzhaltung.
Ganze Sitzfläche und Rückenlehne nutzen - und der Rücken wird abgestützt.
Schwingbare Rückenlehnen nutzen und die Lehne auf das Körpergewicht einstellen: Je höher das Körpergewicht, desto härter sollte die Lehne federn.
Der perfekte Schreibtisch
Arbeitstisch auf die individuelle Arbeitshöhe einstellen. Große Menschen mit langen Beinen brauchen eine höhere Arbeitsfläche, kleinere Menschen brauchen niedrigere Arbeitstische.
Die Abstände zwischen Augen und Bildschirm, Tastatur und Vorlage sollten zwischen 45 und 60 Zentimeter liegen. Bei Bildschirmen ab 17 Zoll und bei großen Schriften sind 60 bis 80 Zentimeter zu empfehlen.
Vor der Tastatur muss genügend Platz zur Auflage der Hände sein - circa fünf bis zehn Zentimeter von der Tischkante.
Arbeitsmittel, die oft benutzt werden, sollten direkt vor Ihnen liegen, damit der Körper nicht verdreht werden muss.
Für gutes Klima sorgen
Muffige, verbrauchte Raumluft enthält viel Kohlendioxid - das macht müde und verursacht Kopfweh. Ausreichend Sauerstoff ist entscheidend für einen klaren Kopf, deshalb sollte man auch im Winter das Büro am Besten jede Stunde einmal kräftig lüften, so die Expertin. Grundsätzlich ist eine Raumtemperatur zwischen 20 und 22 Grad Celsius optimal. Bei sommerlichen Temperaturen kann diese auch mal höher liegen.
Pausen nicht vergessen
Statt mittags mit dem Aufzug in die Kantine fahren, lieber ein paar Schritte gehen und kurz durchatmen. Bewegung an der frischen Luft löst Verspannungen.


